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Wie Fast Food auch gesund sein kann – HB – 21.4,

1. November 2013

 

Bamberg (cid) – Keine Zeit für eine gesunde Ernährung und deswegen lieber Fast Food  kaufen? Schüler de 6. bis 8. Klassen der Bamberger Kaulbergschule und der Schule in Gaustadt zeigen, dass es möglich ist in nur 60 Minuten eine appetitliche Mahlzeit zu kochen, zu essen und abzuspülen. Und dabei blieb auch noch Zeit übrig für das Aufführen eines Theaterstücks einer Interpretation des „Brandner Kaspar“.


Eltern, Lehrer, Mitschüler und Schüler wurden in drei Aufführungen belehrt, dass Zeitdruck kein Hindernis fürs Kochen sein muss. Knapp vier Tage hatten neun Schüler der beiden Mittelschulen Zeit gehabt, gemeinsam mit dem Nürnberger Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak das Stück „Fast Food“ einzustudieren. Es muss nicht Tiefkühlpizza sein, die den Magen füllt, sondern es ist auch möglich sich gesund zu ernähren, wenn wenig Zeit bleibt. Und es ist nicht teuer, schickte Drozak dem Stück vorweg.

Und so hatte man in der Turnhalle de Kaulbergschule eine große Theke aufgebaut, auf der sich gesunde Nahrungsmittel stapelten, aber auch Herd und Kochgeschirr. Die „Küche“ war zugleich zentraler Ort des Theaterstücks. Im „Hotel Maria“ wird Schmackhaftes zubereitet für die Gäste, ie dazu verdammt sind  in Bamberg zu  bleiben, denn das Hochwasser der Regnitz macht eine Abreise unmöglich. Die Hotelbesitzerin überlegt, wie sie möglichst gut an ihren Gästen verdient um sich einen Traum erfüllen zu können. Sie schätzt sich      glücklich, als sich auch der Bürgermeister mitsamt Tross im hoch gelegenen Hotel einquartieren will. Und auch der Tod kommt vorbei, will sich ein Opfer suchen und endet schließlich selbst, mit Gammelfleisch  vergiftet.

Trotz kurzer Probezeit hatten sich die Schüler sehr gut  in ihren Rollen eingefunden und spielten fast schon routiniert die verschiedene Charaktere. Was quasi nebenbei noch an Gutem in Pfanne und Salatschüssel  zubereitet wurde, das dürfen Regina Briehl-Tamayo von der Schulsozialarbeit in Gaustadt und ein Schüler probieren: Und es schmeckte vorzüglich.

Briehl-Tamayo und ihre Kollegin Kathrin Hofberger von der Kaulbergschule hatten die Initiative zur Aufführung des Theaterstücks ergriffen. Schulleiter Norbert Eger zeigte sich höchst erfreut, wie sicher seine Schüler auf der Bühne ihre Frau oder ihren Mann standen. Das wichtige Thema Ernährung wird, so hoffen nun alle Verantwortlichen, durch diese Aufführung auch in den Familien daheim ein Stück weit einen Anstoß  zum Nachdenken liefern.

Unterstützt haben die Aufführungen das Gesundheitsamt Bamberg, die Initiative Zwerge für Zwerge, der Kultur- und Schulservice Bamberg, die Sparkasse Bamberg, die Dr. Ursula Schmid-Kayser Stiftung, der Elternbeirat und Förderverein der Mittelschule Gaustadt und der Familiestützpunkt des Sozialdienstes katholischer Frauen Bamberg e.V.

 

 

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