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… und das alles ganz ohne Eintritt – NN 10.7

10. August 2013

Kunstrasen 2

Sommerzeit ist Festivalzeit — so auch am kommenden Wochenende. Sowohl das Klüpfel Open Air als auch das Kunstrasen-Festival buhlen um die Gunst des Publikums. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Fangen wir, der Höflichkeit halber, mit dem Älteren an: Das Klüpfel Open Air hat immerhin ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel. Bei der 26. Ausgabe am 12. und 13. Juli setzen die Macher — eine Kooperation des Teams Altstadt (ehemals Kinderund Jugendhaus Fünfeckturm), der Luise, der Nürnberger Musikzentrale und der SuperFusion Promoters Group — auf das bewährte Konzept.

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Das Konkurrenzprogramm steigt unter der Theodor-Heuss-Brücke. Dort findet zum siebten Mal das Kunstrasen-Festival statt (Freitag und Samstag ab 18 Uhr). Die Idee für ein nicht-kommerzielles, kleines Festival, das unterschiedliche Sparten vereint, hatte Jean-Francois Drozak, Leiter der Agentur Kunstdünger.

Mittlerweile sind der CVJM, die Evangelische Jugend und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend mit eingestiegen. Ein Leitungsteam mit etwa 15 Mitgliedern sowie rund 50 Ehrenamtliche kümmern sich um die Durchführung des eintrittsfreien Festivals, das sich durch Zuschüsse der beteiligten Organisationen und die Erlöse aus dem Speisen- und Getränkeverkauf finanziert.
Zwei Bühnen werden auf dem Gelände in den Pegnitzauen aufgestellt, eine Hauptbühne, auf der die Musik spielt, und ein Kleinkunstzelt, in dem es Poetry Slam, Theater und mehr gibt. Für das Programm haben sich rund 200 Bands beworben. „Das ist eine schöne Bestätigung für uns“, sagt Daniela Mailänder vom Leitungsteam.
Denn die Bands (unter anderem die schon erwähnten Ummananda, außerdem Nick & June und Yellowbelly aus Nürnberg, CousCous aus Dresden und vieles mehr aus dem Feld des Akustik-Pop und des Indie) schwärmen von der entspannten Atmosphäre und spielen ohne Gage. Wie der Name der Veranstaltung schon sagt, spielt auch die Bildende Kunst eine Rolle: Beim Kunstcamp sind seit gestern Kreative in Zelten vor Ort und entwickeln Ideen für das Festival. Besucher sind herzlich eingeladen, vorbei zu schauen. Außerdem stellt ein Künstler aus Afghanistan seine Werke in einem LKW aus. Er ist als minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen. Das Festival endet am Sonntag um 11 Uhr mit einem Gottesdienst. Mit dabei: Schirmherr Marcus Bosch, Generalmusikdirektor der Staatsphilharmonie. Thema: „Love and Peace

or Else“. SUSANNE HELMER

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