- Icebreaker& Pressespiegel+ Depression und AngehörigeDie Agentur für Kulturdesign
Theater gegen Depression – Ansbach

4. Januar 2018

icebreakerAnsbach (dm) – Anna wettert gegen ihre Eltern, beklagt sich  über Liebeskummer und möchte ihre Spiegeleier mit Speck nicht essen. Robert hat keine Lust aufzustehen oder seinen Geburtstag zu feiern. Eigentlich hat er sogar keinen Spaß mehr am Leben. Alles Theater. Und zwar beim Stück „Icebreaker“ gestern in der Evangelische Schule. Eine ganze Woche lang haben sich Schüler der siebten und achten Klasse zusammen mit dem freischaffende Theatermacher Jean-Francois Drozak aus Nürnberg mit dem Thema Depressionen bei Kindern und Jugendlichen auseinandergesetzt. Fünf Szenen aus dem normalen Alltagsleben von Jugendlichen brachten die neun Schüler auf die Bühne – im Mittelpunkt Anna und Robert. Zwei „Psychiater“ aus den Reihen der Schüler konnten nach jeder Runde entscheiden, ob das Verhalten der beiden eher unter die Kategorie „miese Laune“ fällt oder ob es schon Anzeichen für eine Depression gibt. Dazu bekamen die „Psychiater“ Saskia und Niko  eine Checkliste mit Symptomen  in die Hand. Am Ende war klar: Robert muss dringend in Therapie und Anna ist einfach nur eine junge  Rebellin in der Pubertät. „Die Schüler auf der Bühne werden zu Botschaftern des Stücks und das kommt bei den Jugendlichen im Publikum ganz anders an“ , erklärte Jean – Francois Drozak.

Das Theaterstück an der Schule war der Startschuss für eine mehrjährige Initiative der AOK Mittelfranken. Schirmherrin ist Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. Fünf mittelfränkische Schule pro Jahr folgen. Nächste Station ist die Realschule in Herrieden.

 

Dieser Beitrag wurde unter - Icebreaker, & Pressespiegel, + Depression und Angehörige, Die Agentur für Kulturdesign veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.