& Allgemeines& Pressespiegel
Tag des offenen Denkmals – FN

14. April 2014

streifzug

Am „Tag des offenen Denkmals“ bekommen Besucher Einblicke in alte Gebäude –

FÜRTH  – „Holz“ lautet das Schwerpunktthema des diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September. Deutschlandweit sperren dann zahlreiche Gebäude, die teilweise sonst nicht den Bürgern zugänglich sind, ihre Türen auf. Auch in Fürth und im Landkreis gibt es allerhand zu sehen.

Einen ungewöhnlichen Einblick bekommen Besucher in das Haus in der Königstraße 17, das normalerweise nicht zugänglich ist. Durch das Gebäude, das um das Jahr 1665 entstand und gerade restauriert wird, führen Architektin Johanna Zwinscher, Restaurator André Jeschar und Archäologe Thomas Werner um 10, 11, 14, 15 und 16 Uhr.

Wer nicht gerade heiratet oder dem Stadtrat angehört, dem mag der große Sitzungssaal im Fürther Rathaus bislang verborgen geblieben sein. Dabei gibt es in dem historischen Saal, den Friedrich von Thiersch, einer der bedeutendsten Vertreter des Späthistorismus, zwischen 1898 und 1901 errichtete, einiges zu entdecken. Etwa die Holzvertäfelungen, die Prunkportale, die Kassettendecke und die Buntverglasung. Führungen gibt es um 10, 11 und 12 Uhr; direkt im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, noch einen Abstecher in die ans Rathaus angrenzende Mohrenapotheke zu machen. In ihr kann man unter anderem eine neubarocke Stuckdecke in Holzoptik bewundern. Die Führungen mit Stadtheimatpfleger Alexander Mayer starten im Innenhof des Rathauses.

Zu einem Themengottesdienst lädt die Kirche St. Michael ein. In den Dachstuhl des Gebäudes kann man um 11.30 Uhr und um 15 Uhr steigen. Das Jüdische Museum (Königstraße 89) erörtert ab 14 Uhr die Geschichte des Hauses.
Eröffnung in Langenzenn

Den „Tag des offenen Denkmals“ im Fürther Landkreis läutet ab 11 Uhr Landrat Matthias Dießl im Spital Langenzenn (Friedrich-Ebert-Straße 7) ein. Letzteres kann man auch von 10 bis 16 Uhr besichtigen. Wer mehr über die Restaurierung des Gebäudes aus dem Jahr 1536 erfahren möchte, kann sich stündlich einer Führung anschließen.

Den Turm der evangelisch-lutherischen Kirche in Ammerndorf (Rothenburger Straße 39) können Interessierte zwischen 11 und 16 Uhr besteigen. In Cadolzburg öffnet das Heimathaus am Pisendelplatz 1 von 11 bis 16 Uhr. Den mittelalterlichen Torturm „Brusela“, der 2010 teilweise restauriert wurde, kann man zwischen 11 und 16 Uhr besichtigen. Auf Wunsch finden dann auch Führungen statt.

Den Wandel einer alten Scheune in Obermichelbach (Burgstallstraße 6) zu einem Kinderhort erklärt das Ehepaar Bort um 11, 12 und 15 Uhr. Ebenfalls eine alte Scheune steht im Mittelpunkt Seukendorfs. Dort, in der Langenzenner Straße 1, führt das Ehepaar Linke um 11 und 14 Uhr durch das hergerichtete Gebäude.

In Stein hat man zwischen 11 und 16 Uhr Gelegenheit, das älteste Gebäude der Stadt in der Mühlstraße 1 zu besichtigen. Heute ist darin die Stadtbibliothek untergebracht, die Interessierte von 11 bis 16 Uhr besuchen können. In einem Ortsteil der Faberstadt steht das Wohnstallhaus, dessen Kern wohl aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt. Das Gebäude in Oberbüchlein 7 steht Besuchern von 11 bis 16 Uhr offen. Bei Bedarf gibt es Führungen.

Zwei interessante Objekte gibt es auch in Wilhermsdorf. Den ganzen Tag ist die evangelische Kirche (Marktplatz 6) zu besichtigen. Das Vereinshaus (Schlosshof 3), ein Wohngebäude aus dem 18. Jahrhundert, steht Besuchern von 11 bis 16 Uhr offen. Wer mehr über seine Geschichte erfahren möchte, kann sich einer Führung anschließen.

www.tag-des-offenen-denkmals.de

 

Dieser Beitrag wurde unter & Allgemeines, & Pressespiegel veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.