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Schüler zeigen Alkoholmissbrauch die Rote Karte – LZ

20. November 2015

bierFlatrate- Partys, Komasaufen und Bingodrinking erfreuen sich nach wie vor bei Jugendlichen größter Beliebtheit. „Die vorsätzliche Betäubung durch Alkohol ist aber eine ernstzunehmende Gefahr. Die Jugendlichen begeben sich auf einem schmalen Grat zwischen Party und Kontrollverlust“, heißt es in einer Mitteilung der AWO. Das Landesjugendwerk der AWO Bayern bringt das Thema Alkoholmissbrauch mit einem Theaterstück an Bayerische Schulen.

 


Kürzlich war der Jugendverband mit seiner Alkoholpräventionskampagne zu Gast am Sonderpädagogischen Förderzentrum Landshut- Land (SFZ) in Ergolding. Die Schauspieler sind die Schüler des Förderzentrums selbst, die ihr Stück sowohl ihren Mitschülern, als auch öffentlich vortragen. Der Titel „Tube- eine Geisterfahrt“ des interaktiven Theaterstücks zeigt sechs Situationen, in denen Jugendliche zur Flasche greifen. Interaktiv diskutieren die Zuschauer nach jeder Szene das Beobachtete und werden mit zusätzlichen Informationen bezüglich der Wirkung von Alkohol versorgt. Jean Drozak leitet die jungen Schauspieler an und moderiert die einzelnen Abschnitte, die von den Zuschauern dann selbst mit gelben und roten Karten bewertet werden. Die Rote Karte steht für die Selbsteinschätzung und bedeutet: „Hier würde ich aufhören zu trinken“. Die Gelbe Karte steht für Fremdeinschätzung und kann gezeigt werden, wenn andere aufhören sollten zu trinken. Duelle im „Kanister- Saufen“ waren ebenso Bestandteil wie die ausufernde Party im Haus der verreisten Eltern, wo im Rausch in Blumentöpfe uriniert und sich in den Papierkorb übergeben wird. Am Ende steht leider, wie viel zu oft die Bewusstlosigkeit. Im Nachgang wird das Thema des Theaterstücks mit speziellem Unterrichtsmaterial von den Lehrern der Schule nochmals aufgegriffen.

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