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Sandburgen bauen ist kein Kinderspiel – NZ

1. Mai 2016

vossVerena Voß findet, dass sie den besten Beruf der Welt hat: Die 30-Jährige arbeitet als Einrichtungsleiterin im Kindergarten Lichtenhof in Nürnberg. Ich habe mich für den Beruf der Pädagogin entschieden, weil ich unbedingt mit Kindern und jungen Erwachsenen arbeiten wollte. Es war einfach ein Traum von mir, etwas Soziales zu machen. Persönlich gefällt mir diese Mischung extrem gut. Ich arbeite nicht nur mit Kindern, sondern bin auch für 17 Mitarbeiter zuständig.

Ich habe Personalverantwortung und Kinderbildung unter einem Hut. Meine Aufgaben sind, pädagogische Konzepte zu erarbeiten, Dienstpläne zu schreiben, die Mitarbeiter zu führen, für die Eltern ein offenes Ohr zu haben und vieles mehr. Meine Arbeit ist herausfordernd, aber sie bereitet mir viel Freude. Unser Kindergarten ist in der Nürnberger Südstadt, wir betreuen dort Kinder von drei bis sechs Jahren. Kinder testen ihre Grenzen auch mal gern aus. Aber das ist ganz natürlich und wir können damit gut umgehen.

Ein Kindergarten ist heutzutage eine Bildungseinrichtung und keine Aufbewahrungsanstalt. Wir schauen: Was bringen die Kinder mit? Welche Potenziale haben sie? Und wir versuchen, ihnen ganz viel beizubringen. Das fängt schon im Alltag an, dass man sie mit einbezieht, zum Beispiel beim Tischdecken. Die Kinder sollen einfach möglichst viel selber tun. Denn Selbstständigkeit ist auch für die Zukunft ganz wichtig. Um den Kopf auch mal freizubekommen, reite ich in meiner Freizeit. Ich habe mir aber in der Ausbildung schon gedacht, dass ich den besten Beruf überhaupt habe. Denn immer wenn schönes Wetter ist und andere Leute den ganzen Tag bei 36 Grad im Büro sitzen müssen, kann ich draußen mit den Kindern auf unserem wunderschönen Spielplatz spielen. Wir können dort mit Wasser plantschen, eine Sandburg bauen oder Gemüse ernten.
Protokoll: Mira Kanis

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