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Peter Kuckuk

17. Juli 2017

PeterMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren. Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Peter Kuckuk (68) ist Sozialpädagoge und Fotograf.

Deutschland in zehn Jahren soll mit Homosexuellen selbstverständlicher umgehen als heute. Im Moment machen wir Rückschritte: Homosexualität ist wieder zu einem Risiko in unserer Gesellschaft geworden, sie wird an den Pranger gestellt, weil die Gegner, von konservativen Christen über die „besorgten Eltern“ bis hin zu militanten Rechten, erstarken. Außerdem wünsche ich mir für die Zukunft, dass die jungen Menschen wieder mehr Kritik üben. Gerade herrscht ein starker Anpassungsdruck bei ihnen. Die Hochschulabsolventen sind so brav. Viele Menschen glauben auch nicht, dass sie etwas in der Gesellschaft und an der Politik ändern können. Es soll sich ein Widerstand gegenüber den Verantwortlichen in der Politik und in der Wirtschaft formieren. Es soll aber ein konstruktiver Widerstand sein. Einer, der auf Information und Wissen aufgebaut wird. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Demokratie nicht mehr „gewagt“ werden muss. Hier teile ich die Meinung von Rosa Luxemburg: „Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden.“

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