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Nürnberger Nachtleben im Fokus – NZ

25. Februar 2017

14264259_1104773292891148_2731226833514490756_nRedakteure treffen auf Zeitungsleser und Interessierte: Die nächste NZKiezredaktion findet am morgigen Freitag, 7. Oktober, ab 20 Uhr statt. Diesmal steht das Nachtleben in Nürnberg im Fokus des Abends. Einer, der in den Nürnberger Kneipen und Clubs immer wieder unterwegs ist, ist Dennis Kobylinski. Mit seiner Band wird er die NZ-Kiezredaktion musikalisch begleiten. Die NZ sprach mit ihm, wie zufrieden er mit den Ausgehmöglichkeiten in der Stadt ist.

NZ: Herr Kobylinski, wie oft sind Sie in Nürnberg am Abend unterwegs und welche Lieblingsorte haben Sie?

Dennis Kobylinski: Ich wohne in Forchheim, gehe aber jedes Wochenende in Nürnberg aus, weil viele Freunde in die Stadt gezogen sind. Ich mag zum Beispiel den Z-Bau mit seinen Konzerten und dem Biergarten. Außerdem bin ich gerne in den Clubs Hirsch und Rakete in der Vogelweiherstraße sowie im Stereo in der Stadtmitte.

NZ: Haben Sie das Gefühl, dass Nürnberg mit anderen Großstädten mithalten kann?

Kobylinski: Nürnberg ist schon noch provinzieller. Und es ist immer noch Bayern. Da merkt man schon einen Unterschied zu Berlin oder Hamburg, nicht so weltoffen. Hier wird mehr als in den anderen Großstädten auf die Leute geschaut, wie sie so sind. Man muss sich hier schon etwas mehr anpassen. Es ist auch schläfriger hier, was die Kneipensperrstunden betrifft. Aber eigentlich komme ich in Nürnberg gut zurecht.

NZ: Wie sieht es mit der Auswahl aus?

Kobylinski: Die Auswahl ist groß. Für die Rock-, Techno- und die Hip Hop-Szene gibt es etwas. Auch für einen gemäßigten Kneipenabend findet man genug Orte, genauso, um gut essen zu gehen. Auch für Schwule und Lesben gibt es einige Ausgehmöglichkeiten. Aber ich als schwuler Mensch habe es nie gebraucht und habe mich nie in die Szene begeben, weil ich schon immer ein Teil des großen Ganzen war.

NZ: Gibt es dennoch etwas, was Sie in Nürnberg begrüßen würden?

Kobylinski: Eigentlich ist alles da. Vielleicht noch ein kultureller Sammelpunkt, an dem alle Freigeister – Musiker, Künstler – zusammenkommen und kreativ sein könnten. Das, was das Quellkollektiv im Quellegebäude im Ansatz machte und nun im Heizhaus daneben aufbauen will. Ich finde es wichtig, dass die Stadt zum Beispiel die Musikszene fördert. Es muss nicht immer das Geld sein, es kann auch in Form von Proberäumen oder Projektarbeit sein. Auch das hat Auswirkungen auf das Nachtleben in der Stadt.

NZ: Welche Musik präsentieren Sie bei der NZ-Kiezredaktion?

Kobylinski: Ich bin seit einem Jahr mit meiner Band unterwegs. Wir machen Folkmusik und haben das Album „Happiness For Sale“, also zu Deutsch „Lebensglück zu verkaufen“, herausgebracht. Wir spielen melodiös und gefühlvoll: mit einer Geige, Kontrabass, Gitarre, Schlagzeug und Gesängen.

NZ-Redakteurin Julia Vogl, die regelmäßig über das Nürnberger Nachtleben in der NZ berichtet, sowie Marco Puschner, ebenfalls in der Lokalredaktion tätig, kommen mit Ihnen gerne ins Gespräch in der „Nordkurve“ (Rothenburger Straße 51a), den Räumlichkeiten des gleichnamigen Kulturfördervereins und Kooperationspartners. Einlass ab 20 Uhr, Eintritt frei.

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