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Mit Herz, Hand und Verstand bei der Sache – 8.6.Landshuter Z.

1. September 2013

Herzwerker Landshut 1

Sozialministerium organisierte mit Schülern ein Projekt über soziale Berufe
Von Kerstin Schröder

Mit einer Schüler-Theateraufführung und Interviews zu Sozialberufen hat am Donnerstag das Sozialministerium an der Staatlichen Realschule auf die Attraktivität der sozialen Berufe hingewiesen. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer hat diese in einer Presseinformation als Berufe mit „vielschichtigen Herausforderungen, Karrierechancen und Perspektiven“ vorgestellt.


Am Beispiel der Altenpflege ließ die Ministerin mitteilen, die Beschäftigten hätten in diesem Beruf vielfältige Chancen. Haderthauer: „Sie geben ihrer täglichen Arbeit einen Sinn, den andere Berufe nicht bieten. Und wer sich für einen solchen Beruf entscheidet, kann sicher sein: Man wird immer gebraucht.“

Oberamtsrat Werner Eigner, der die Grußworte der Ministerin überbrachte und in der Realschule seine eigene ehemalige Schule wieder besuchte, betonte die Krisenfestigkeit der Arbeit in den sozialen Berufen. Grüße von Oberbürgermeister Hans Rampf überbrachte Stadträtin Dr. Anna Maria Moratschek. Sie erkannte die Pflegeberufe als besonders menschliche Tätigkeiten an, die Einsatz für die Gemeinschaft erforderten, erwähnte aber auch, dass deren Wertschätzung durch die Gesellschaft etwas differenzierter gesehen werden müsse.

Dies sagte sie besonders mit Blick auf die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung. Die sozialen Berufe hätten viel Anerkennung und Achtung verdient, betonte Moratscheck. Sie gratulierte der Schule und den Schülern zu ihrer Arbeit, die Respekt verdiene. Theaterpädagoge und Regisseur Jean-François Drozak fragte Berufsvertreter nach ihrer Tätigkeit. Mitarbeiter der Diakonie, des Katholischen Jugendsozialwerks, des Kindergartens St. Konrad und der Lebenshilfe Freising schilderten ihre Berufsmotivation.

Darüber hinaus zeigten die Schüler in ihren Theaterszenen, wieviel Geduld und Toleranz die Mitarbeiter sozialer Berufe neben ihrer fachlichen Qualifikation benötigen. Sie müssten manchmal „mit dem Herzen sehen“, um eine Situation zu erkennen. Zusammen mit einem gesponserten und von Schülern vorbereiteten und begleiteten Stehempfang entwickelte sich ein informativer und unterhaltsamer Abend mit vielen neuen Erfahrungen für ein begeistert applaudierendes Publikum aus Eltern, Lehrern und Schülern.

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