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Mischung aus Musik, Kultur und Picknickflair _ NZ

15. September 2011

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Nürnberg  – Noch den ganzen Sonntag über wird unter der Theodor-Heuss-Brücke die sechste Auflage des Kunstrasenfestivals gefeiert. Die bunte Mischung aus Musik-, Kunst- und Kulturfestival wird heuer unter anderem durch ein Internationales Picknick mit Oberbürgermeister Ulrich Maly erweitert.

Die Kunstrasenguerilla stürmte, mit allerlei Plastikgrün ausgestattet, das Rathaus. Stadtkämmerer Harald Riedel, der von den Guerillas in Beschlag genommen wurde, war begeistert. „Das ist eine willkommene Abwechslung für einen Stadtkämmerer. So eine Truppe habe ich in meinem Büro noch nie erlebt.“


Auch das Festival selbst sieht sich in seiner sechsten Ausgabe einer neuen Truppe gegenüber. Jean-François Drozak ist als Erfinder des Festivals nach wie vor mit von der Partie, aber erstmals arbeiten alle Nürnberger Organisationen der evangelischen und katholischen Jugend an dem dreitägigen Festival mit. „Christ und trotzdem cool sein ist möglich. Das wollen wir mit dem Festival beweisen“, sagt Michael Götz vom Christlichen Verein junger Menschen (CVJM) Nürnberg und Hauptverantwortlicher für das Festival. 100 ehrenamtliche Mitarbeiter haben das Fest mit Musik, Literaturlesungen, Theateraufführungen und Picknick möglich gemacht.

Vor große Herausforderungen stellte die Verantwortlichen dabei die Beschaffung der verschiedensten Landesfahnen für das Internationale Picknick, das am Samstag um 15 Uhr stattfinden wird. „Die irische Fahne ist so groß, das wir die ganze Brücke damit einkleiden könnten. Aber ausgerechnet die türkische Fahne fehlt uns noch.“ Doch die Organisatoren haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um pünktlich zum Festivalauftakt am Freitag um 17.30 Uhr auch diese Flagge präsentieren zu können.

Freitag und Samstag treten insgesamt acht Musikbands auf der großen Bühne und fünf auf der Kleinkunstbühne auf. „Von Punk, Indie über Rock und Coverbands ist alles vertreten.“ Höhepunkt des Festes ist der abschließende „Kunstrasenguerilla-Gottesdienst“ am Sonntag um 11 Uhr.

Vergleiche mit dem Brückenfestival, das von der Musikzentrale Nürnberg organisiert wird, sind durchaus erwünscht. „Wir nutzen die Synergien, um uns gegenseitig zu bewerben. Ist doch super, dass nun jeden Monat ein Festival in den Pegnitzauen stattfindet“, sagt Götz. Der Stadtkämmerer hat für das Festival eine ganz eigene Bezeichnung gefunden: Ökumenischer Underground in der Stadt.

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