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Kreatives Kochen auf der Schauspielbühne

14. Mai 2011

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ST.LEONHARD  – Dass man eine gesunde und leckere Mahlzeit auch in kurzer Zeit zubereiten kann, haben die Jugendlichen von der Hauptschule St. Leonhard auf unterhaltsame Weise demonstriert: mit dem Theaterstück „Fast Food“. Auch wenn der Name „Fast Food“ an Hamburger und Fritten erinnert, ging es beim Schauspiel der Hauptschüler um schnelles Essen, dass auch gesund und schmackhaft ist.

Auch wenn der Name „Fast Food“ an Hamburger und Fritten erinnert, ging es beim Schauspiel der Hauptschüler um schnelles Essen, dass auch gesund und schmackhaft ist.

Unter der Leitung von Regisseur und Autor Jean-Francois Drozak wurde auf der Bühne nicht nur gespielt, sondern innerhalb von nur 60 Minuten auch ein Gericht zubereitet, serviert, gegessen und abgespült. Kreativ, schmackhaft und ausgewogen, trotz knappem Budget, musste es auch noch sein. Ziel des Stücks war es schließlich, zu zeigen, dass gute Ernährung Spaß macht und problemlos in den Alltag eingebaut werden kann, so Drozak.


Als Vorlage für „Fast Food“ diente „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“, ein Schauspiel, in dem Brandner durch einen Kuhhandel vom Tod weitere Lebensjahre ergaunert. Drozak hatte die Handlung für seine moderne Version auf Nürnberg gemünzt: Die ganze Region ist überflutet, einzig die Südstadt bleibt trocken. Im „Hotel Maria“ suchen deshalb zahlreiche Gäste Unterschlupf. Als der Vorkoster des Bürgermeisters anfragen lässt, ob der Stadtrat dort tagen darf, setzt sich eine wilde Kette turbulenter Ereignisse in Gang.

Im Mittelpunkt stand in der witzigen Inszenierung immer das Thema „gesundes Essen“. Denn „wer gut kochen kann, kann auch gut küssen“, verriet einer der Akteure augenzwinkernd. Dass auch das Schauspielern und das Kochen zusammenpassen, zeigten die Schüler, indem sie ganz nebenbei auf der Bühne eine warme Mahlzeit inklusive Vorspeise zubereiten. Als Beweis, dass dabei auch alles mit rechten Dingen zugegangen war, ließ Regisseur Jean-Francois Drozak sogar Eltern aus dem Publikum antreten, um das zubereitete Essen zu probieren. Ihr Fazit: „Lecker“.

Eine kleine Kröte mussten die kreativen Jugendlichen bei allem Spaß auf der Bühne am Ende doch noch schlucken: Wo gekocht und gespielt wird, muss schließlich auch erst abgewaschen werden, bevor der Vorhang fällt.

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