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Im Bett über Träume reden – NZ

27. Februar 2016

bettRedakteure treffen auf Zeitungsleser: Die nächste NZ-Kiezredaktion findet am Freitag, 18. Dezember, ab 20 Uhr statt. Wir wollen mit jungen Menschen darüber diskutieren, welche Träume sie für Nürnberg haben. Und: Die Gespräche finden in einem überdimensionalen Bett statt.
Das Bett, acht mal vier Meter groß, schmückt seit einigen Tagen den Raum in der „Nordkurve“ in der Rothenburger Straße 51a. Seit Sonntag trifft man dort tagsüber zwischen Kissen und Decken Anja Gmeinwieser und Senta Hirscheider. Passanten und Interessierte sind dazu eingeladen, ihnen Gesellschaft zu leisten. Im Bett Kaffee zu trinken, die Zeitung zu lesen oder auch zu reden.

Die beiden Frauen vom „Kollektiv Naiv“ haben die Idee zur Aktion gehabt und diese beim Kooperationspartner der NZ-Kiezredaktion umgesetzt. „Das Bett bleibt ein privater Ort. Wir wollten wissen, was passiert, wenn wir ein öffentliches Bett machen“, sagt Gmeinwieser. Am Sonntag fand dort ein offener Brunch statt. Aber auch unter der Woche sind einige Passanten der Einladung gefolgt und können es bis Freitag immer nochtun. „Unsere Generation macht unwahrscheinlich viel im Bett. Da findet ganz viel Leben statt“, sagt die 27-jährige Gmeinwieser. Reden, essen, arbeiten – fast alles lässt sich heutzutage vom Bett aus machen.
Aber natürlich ist ein Bett auch ein Ort, in dem man viel träumen kann. Und das geht nicht nur im Schlaf. Wovon träumen die jungen Nürnberger? Wie soll ihre Stadt in der Zukunft sein? Fühlen sie sich bei den Zielen der Stadtpolitik genug berücksichtigt? Darum geht es demnächst in einer NZ-Serie. Dies machen wir auch zum Thema unserer NZ-Kiezredaktion am Freitag, 18. Dezember. Für die NZ werden André Fischer, stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Nürnberg-Ressorts, sowie seine Stellvertreterin Gabi Eisenack mit dabei sein. Ihnen und den Gästen des Abends – jungen wie älteren – wird der Gesprächsstoff sicher nicht ausgehen. Die beiden Frauen vom „Kollektiv Naiv“ werden mitreden. Wünsche für die Stadt haben die Nürnbergerinnen viele, so Gmeinwieser: „Nicht zu viel vorgegebene Strukturen. Die Stadt Nürnberg soll mehr offene Räume schaffen.“ Dann könnten dort viele kreative Projekte stattfinden.
Als Höhepunkt des Abends treten drei Magier von „Trillusion“ auf. Wuzi Wonka, Nick Noir und Erik Zion verzaubern die Besucher und zeigen, dass manchmal auch das Unmögliche möglich wird. Die Band „We brought a penguin“ wird ebenfalls zu hören sein. Der Eintritt zur NZ-Kiezredaktion ist frei. Moderiert wird der Abend vom Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak.

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