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Herzwerker sein: Nähe macht stark – Chamer Echo

9. Dezember 2012


cahmer-echo

➤ Herzwerker arbeiten in sozialen Berufen, wie der Altenpflege, der Kindertagesbetreuung,
der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe.
➤ Sie stiften Sinn und sind unverzichtbare Säulen der Gesellschaft.
➤ Das Projekt soll die Jugendlichen über die sozialen Berufe informieren,
➤ Durch die Kampagne kann das Publikumerfahren, wie soziale Berufe fordern, fördern und bereichern, wie vielseitig sie Menschen verbinden, welche Karrierechancen die sozialen Berufe bieten.
➤ Entstanden ist die Initiative an Realschulen in Kooperation mit dem bayerischen Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

SCHULE Die Maristen-Realschüler waren Hauptdarsteller bei einer außergewöhnlichen Kampagne für soziale Berufe.

CHAM. Betroffenheit und Respekt  – für die Menschen, die in ihren sozialen Berufen viel Menschliches leisten und manchmal auch an ihre Grenzen gelangen. Mit Applaus belohnten die fast 500 Eltern, Schüler und Ehrengäste die Theateraufführung „Playback- Herzwerker“. Insgesamt dreieinhalb Tage waren vier Mitarbeiter aus sozialen Einrichtungen zu Gast bei den Maristen. Mit ihren ganz besonderen Geschichten, die in Zusammenhang mit den Menschen in ihrem Arbeitsumfeld zu tun hatten, erarbeiteten sich Jean-Francois Drozak und acht Schüler der Maristenrealschule kleine, kurze aber vielsagende Kurzgeschichten.

Diese Berufskampagne sollte dazu dienen, die männlichen Jugendlichen für soziale Berufe zu interessieren. Realschuldirektor Josef Maier freute sich, dass außer den Eltern und Schülern der achten Klassen auch viele Ehrengäste, unter ihnen auch Prälat Johann Neumüller, der Einladung zu dieser ganz besonderen Art der Berufsorientierung gefolgt waren. „Es klingt sehr spannend und wichtig. Gerade bei Buben sollte das Interesse an sozialen Berufen geweckt werden“, so Bürgermeisterin Karin Bucher.

Der belgo-brasilianische Bayer, wie sich Jean-Francois Drozak selbst nennt, führte als Moderator durch den interessanten, manchmal recht lustigen, aber auch sehr nachdenklichen Theaterabend. In einem kurzen Interview stellte Drozak die Herzwerker vor. Elisabeth Stelzl arbeitet im Kindergarten Arche Noah, Claudia Lex ist in der Bildungsstätte St. Gunther tätig. Zum Altenpfleger wird Benjamin Diepold ausgebildet und Frank Wille ist im Thomas Wiser Haus im sozialen Beruf tätig. Deren ganz besondere, persönliche Erlebnisse spielten acht Schüler in kurzen Theatersketchen nach.

Durch das Theaterprojekt erfuhren Schüler, Eltern und Lehrer, wie soziale Berufe fordern, fördern und bereichern, wie vielseitig sie Menschen verbinden, und auch darüber, welche Karrierechancen die sozialen Berufe bieten. Wie sehr sich die acht Jugendlichen in die Rolle der Betroffenen oder des Helfenden „hineinspielen“ konnten, wurden den Zuschauern spürbar gemacht. Auch Staatssekretär Markus Sackman wäre gerne zu dieser Aufführung gekommen, Genesungswünsche von der gesamten Schulfamilie wurden ihm übermittelt.

Elisabeth Stelzl, Kindergartenleiterin „Die Kinder dabei zu begleiten, wie sie lernen und sich entwickeln, ist einfach schön.“ „Es macht Spass, die Jugendlichen in ihren Lebenslagen zu unterstützen.“

Benjamin Diepold, Azubi Altenpfleger „Persönliche Erfahrungen mit behinderten und älteren Menschen sind emotionale Sondersituationen.“

Frank Wille, Thomas Wiser Haus „Jeder Tag ist eine Herausforderung mit vielen kleinen sonnigen Höhepunkten“

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