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H3O2 – Eine Performance

3. Mai 2016

IMG-20160501-WA0001Am 29.04. fand in der Nordkurve die Präsentation eines neuen Typ Wassers statt. Die Erfinder sind der Meinung, dass dieses Wasser für den Körper bekömmlicher ist. Die Nordkurve war von der Idee angetan, ein gelartiges Wasser ausschenken zu können. Der Showroom vermarktet an sich keine Produkte, aber gelartiges Wasser? Das hörte sich interessant an, zumal die Wasserbetreiber sich verpflichteten das Wasser nicht zu vermarkten. Ein Gast schrieb nach der Veranstaltung folgenden poetischen Kommentar.

„Die Wasserkästen mit Wunderwasser, definitiv nicht vom Gletscher mit dem Helikopter geerntet, ist Leergut der Firma BASINUS mit Leitungswasser aufgefüllt, Etiketten entfernt und sogar die Kunststoffverschlüsse sind krumm abgeschnitten. Die komplette Aufmache, Dokumentation und Vorstellung des Wunderwassers, beruht auf rudimentärer Wissenschaft, welche einzig und alleine darauf abzielt, Geld zu verdienen und nicht wie erwartet zu reisen wie es der Schamane vermag.

John Wayne hätte die Burschen zurück in die Berge gejagt.“

Fazit: „Es war doch eine Kaffeefahrt. Wir freuen uns weiterhin in der Nordkurve kuriose Gerätschaften zu präsentieren, absurde Übelkeiten – ob flüssig, gelee- oder bröselartig. Denn jede Kuriosität, ob gaukelhafter Natur, exo-, oder esoterisch:  sie spiegeln den Wunsch nach „mehr“, ohne die eigene Komfortzone verlassen zu müssen. Und so reiht sich die eingeladene Performance „H3O2“ ein, in unsere Reihe: „Konsumkorrektiver Fallbeispiele“.  „Der Turnschuh ist mehr als ein Turnschuh. Das Brot ist mehr als Brot, der Wein ab € 30.- mehr als Wein. Und ab nun kann auch Wasser mehr als es die letzten Millionen Jahre zu leisten vermochte. Man muss es nur animieren.  Und sei es  durch eine Wasseranimationsmaschinerie“.

Prost – Davor und Jean-Francois

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