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Fummel-Finder: Schwimmen mit dem Walfisch – NN

15. Oktober 2014

wal

NÜRNBERG – Babsi, Lotte, Fred und Cris arbeiten seit Oktober 2013 an einem gemeinsamen Projekt: Sie haben den Laden Walfisch ins Leben gerufen. Künstler, Designer und Macher von Mode, Schmuck oder Dekorationsgegenständen können, ohne Fachgebühr, in dem kleinen Laden in der Nordkurve verkaufen. Die Fummel-Finder haben dem Walfisch einen Besuch abgestattet.


Jean-Francois Drozak und Architektin Johanna Zwinscher haben mit der Nordkurve einen Raum geschaffen, indem Kulturschaffende eine Spielwiese und einen Platz für kreative Arbeit haben. Im Rahmen einer Ausstellung lernten sich Jean und Fred kennen, als Fred seine Arbeiten als Künstler in der Nordkurve ausstellte. Seit einiger Zeit verbringen Jean und Johanna ein Sabbatjahr im Ausland.

Als Babsi, Lotte, Fred und Cris hörten, dass die Nordkurve für ein Jahr leerstehen wird, beschlossen sie, den Raum mit neuem Leben und einem eigenen Projekt zu füllen. So entstand die Idee vom Walfisch.

Das Projekt: Ein Laden, bei dem Gemeinsamkeit und Kooperation im Vordergrund stehen. Hier können Menschen, die Schmuck, Mode, Dekorationsgegestände oder ähnliches herstellen, ihre Produkte anbieten und verkaufen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Hersteller keine Regalgebühr bezahlen müssen, wie es bei anderen Konzepten üblich ist. Sie zahlen lediglich eine Nebenkostenpauschale, um die Unkosten der Nordkurve zu decken. Dieser Beitrag kann auch noch gesenkt werden, indem die Aussteller zum Beispiel Kuchen backen, der im Walfisch umsonst bereit gestellt wird, damit sich die Kunden beim kräftezehrenden Shopping etwas stärken können.

Der ehrenamtlich geführte Laden bietet einen Ausstellungsraum für Hersteller von Mode, Schmuck, Dekorationsgegenständen und vielem mehr.

Die Aussteller wechseln spätestens nach zwei Monaten, so dass möglichst viele die günstigen Konditionen nutzen können. Zu den Öffnungszeiten, samstags von 12 Uhr bis 19 Uhr, stehen die Vier selbst im Laden. Natürlich ehrenamtlich.

Den Laden haben die vier komplett ohne Budget aus dem Boden gestampft. Die Idee dahinter: Zusammen kann man einiges schaffen, wenn jeder ein wenig Zeit und Herzblut investiert. Ende August, wenn Jean wieder zurück ist, schließt der Walfisch für immer seine Türen. Ob sie traurig sind, sich nach einem Jahr endgültig von ihrem Projekt zu verabschieden? „Natürlich ist es traurig, dass die schöne Zeit mit vielen netten Menschen vorbei ist,“, sagt Babsi „aber es war von Anfang an klar, dass der Walfisch endlich ist und wir freuen uns auch darauf, neue Projekte in Angriff zu nehmen.“ Man darf also gespannt sein, was als nächstes kommt.

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