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Freies Netz Süd zu acht. acht.

13. Februar 2011

antiantifa

Vom 14.02 – 18.02.11 veranstaltete die Schule „Bayerisches Vogtland” in Feilitzsch (Landkreis Hof) eine Projektwoche gegen das, was sie “Rechts” nennt. Sinn und Zweck war es offensichtlich, viele Schüler dazu zu bewegen, ihre Unterschrift zu leisten, damit die Feilitzscher Grund- und Hauptschule sich den Namen „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage” geben kann. Aus der Vergangenheit weiß man, dass linke Lehrer massiv Schüler bedrängen, ihre Stimme für das Antifa-Logo abzugeben. Viele von ihnen leisten dann auch aus Angst vor schlechten Noten ihre Unterschrift. Die Verantwortlichen brüsten sich dann mit Abstimmungsergebnissen, die man sonst nur aus der DDR kannte. Mindestens 70 Prozent aller Personen, die in einer Schule lernen und lehren (Schüler, Lehrer und technisches Personal) verpflichten sich mit ihrem Namen, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Wirklich viele Ideen hatten die Projektleiter und Lehrkräfte zum Thema aber nicht. Fast die ganze Woche über stand täglich das gleiche Programm auf dem Plan. Diskussionsrunden und die Filmvorführung des Spielfilmes „Die Welle”, wo die Anwesenheit für alle Schüler Pflicht war. Auch hier lässt die DDR-Gesinnung wieder grüßen. In dem Film „Die Welle” geht es um eine Schulklasse, die ebenfalls eine Projektwoche veranstaltet. Ein Lehrer baut eine Art subtiler Diktatur auf, um den Schülern zu beweisen, dass dies auch heute noch möglich ist. Eine Woche lang diktieren die Lehrer Kleidungsstil, Freizeitaktivitäten und Begrüßungsform ihrer Schützlinge. Am Ende werden mehrere Schüler verletzt und ein Schüler bringt sich sogar selber um. Der Film soll zeigen, wie die Politik von Seiten nationaler Parteien angeblich aussehen würde, wären sie wieder an der Macht. Ob sich in Feilitzsch ein Schüler nach der befohlenen Projektwoche das Leben nahm, davon ist bisher nichts bekannt.

Der Film „Die Welle” hält allerdings nur den linken Lehrern den eigenen Spiegel vors Gesicht. Denn heute diktieren sie den Kleidungsstil und die Freizeitaktivitäten ihrer Schüler und zwingen sie gegen Androhung von Repressionen ihrem Jugendverdummungsprogramm beizuwohnen. Stasimethoden der Gutmenschenmafia, nicht nur in Feilitzsch, sondern bundesweit.

Die meiste Zeit der Projektwoche wurde neben der Politikgehirnwäsche aber auch mit Selbstverteidigungskursen, Ringen, Breakdance und Skateboarding verbracht. Die Unterschrift für ihr Antirassismusprojekt stand wohl auf wackeligen Füßen. Mit diesem Freizeitprogramm sollten die noch unschlüssigen Schüler dazu bewegt werden, dem Projekt zuzustimmen, da eine Woche vor den Ferien solch ein Spaßablauf den Schülern natürlich lieber ist, als zu lernen. So bekommt jeder was er will. Die Schüler Bespaßung, die Lehrerschaft ihren Antirassismusmist, um sich nach außen hin als Gutmenschen zu prostituieren. Als schulisch diktiertes „Highlight” in der Woche sollte das Theaterstück „Acht.Acht” herhalten. Eine Schmierenkomödie von Zeremonienmeister Jean-François Drozak. Zum Inhalt des realitätsfremden Blödelstückes: Drei Schulkameraden werden während der großen Pause von einem Unbekannten angesprochen und bekommen eine geheimnisvolle CD geschenkt. Anschließend geht’s dann gleich ab in den rechten “Jugendclub”, wo es Freibier gibt und man das Boxen lernen kann. Dort wird einem auch das „Parolenschreien” beigebracht. Was fehlt noch zum perfekten Klischee? Genau: Der obligatorische Baseballschläger ist natürlich auch mit von der Partie – genauso wie die unvermeidliche “Geheimzahl” 88, die dem ganzen Stück dann auch seinen Namen gibt. Nach einer knappen Stunde ist es damit aber schon wieder vorbei, nachdem lautes Kirchenglockengeläut vom Tonband das Parolengegröle übertönt und die jugendlichen Schreihälse sich daraufhin nach und nach verdrücken. Applaus. Die dümmliche Gutmenschenpropaganda unter dem Deckmantel eines Theaterstücks entlarvt sich für Schüler, die noch denken können, eigentlich von selbst.

Anspielungen auf die NPD kommen in “acht.acht.” reihenweise vor, eine direkte Nennung des Parteinamens erfolgt jedoch bewußt nicht. Kein Wunder, denn die Darstellung ist äußerst tendenziös und entspricht bis auf tatsächliche CD-Verteilungen nicht einmal ansatzweise der Wirklichkeit. Man kann daher getrost davon ausgehen, daß die Macher selbst ganz genau wissen, was sie da in Wahrheit fabriziert haben – nämlich: nichts weiter als billige Hetze! Leid tun können einem am Ende eigentlich nur die Schüler, die irgendwann laut neuesten Studien zu einem großen Teil nicht ausbildungsfähig sein werden. Aber was soll’s? Man kann man ja immer noch “Theaterpädagoge” werden, wie ein Herr Drozak. 

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