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Schaufensterpuppen lassen im Internet die Zeit stillstehen – NZ

1. Februar 2017

 

 

Druckerschwärze 1

Nicht bewegen! Darauf kommt es beim neuesten Internet-Trend, der „Mannequin-Challenge“, an. Die Teilnehmer stehen ganz still – wie Schaufensterpuppen, nach denen die Aktion benannt ist – und werden gefilmt. Sängerin Adele, die Fußballmannschaft von Borussia Dortmund, Staatsgäste im Weißen Haus und viele mehr haben schon mitgemacht – auch Schüler der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg zusammen mit der Nürnberger Zeitung.


Jetzt bloß nicht zwinkern. Auch husten oder niesen wäre schlecht. Wer sich bewegt, verliert und alle müssen wieder von vorne anfangen. Bei der „Mannequin-Challenge“ ist Körperbeherrschung gefragt.

Zurzeit fluten zahlreiche Videos das Internet, in denen die Darsteller wie Schaufensterpuppen posieren. Es scheint, als wäre die Szene eingefroren und die Zeit steht still. Nur die Kamera läuft und filmt einen Teilnehmer nach dem anderen in seiner Pose.

Da steht etwa BVB-Stürmer Marco Reus im Fitnessraum und stemmt Gewichte und um ihn herum verharrt der ganze Rest des Teams in stiller Anstrengung. Als Barack Obama vergangene Woche im Weißen Haus die „Presidential Medal of Freedom“ an 21 verdiente Persönlichkeiten der USA verlieh, hielten anschließend auch alle Geehrten inne, um Teil dieses neuesten Internet-Trends zu sein.

Anders als bei der „Icebucket-Challenge“, für die sich vor zwei Jahren die Menschen Eiswasser über den Kopf kippten und damit die neuen Medien fluteten, geht es bei den Schaufenster-Puppen um keinen guten Zweck, sondern nur um Spaß. Auslöser war diesmal wohl das Video einer Schulklasse in Florida. Was die können, können wir schon lange, dachten sich die Schüler der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg. .

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