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Der schwarze Peter – Prämierung

8. April 2008


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Viele Menschen in Deutschland leisten durch ihr konkretes zivilgesellschaftliches Engagement im Alltag einen wichtigen Beitrag zur Festigung unserer Demokratie und für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz prämiert dieses Jahr das Engagement des Caritas Verbands Mecklemburg-Vorpommern. Jugendliche tourten mit dem Theaterstück „der schwarze Peter“ in der Region Anklam. Das Theaterstück kann über Kunstdünger deutschlandweit gebucht werden.

Über 1000 Jugendliche sahen das Stück, dass auf attraktive Art und Weise Jugendliche für das Thema sensibilisiert. Das Theaterstück wurde im März zum ersten Mal auch in Bayern an der Hauptschule Zirndorf aufgeführt.


Als Peter eines Morgens aufwacht, muss er mit erschrecken erkennen, dass sich seine Hautfarbe verändert hat. Zunächst glaubt er die Verfärbung abwaschen zu können. Er muss allerdings bald begreifen, dass die Farbe von seiner Haut nicht mehr abgeht.

Vorlage zur Entwicklung des Theaterstücks war die Hauptfigur „Gregor Samsa“ des Romans „Die Verwandlung“ von Franz Kafka. Samsa wacht eines Tages als überdimensionaler Käfer auf und muss sich in seiner neuen Rolle zurechtfinden.

In der Klinik sagt man Peter, er sei völlig gesund. Er geht in die Schule, wo er aufgrund seiner neuen Hautfarbe von seinen Mitschüler schikaniert wird. Die Lehrkräfte sind überfordert und wissen mit der Situation nicht umzugehen.

Peters Freunde distanzieren sich von ihm. Selbst sein Bruder geht aus Angst mit ihm gesehen zu werden auf Abstand zu ihm. Als beide deswegen in Streit geraten, konstatiert Peters Bruder er sei kein Held.Peter erlebt, wie es ist wegen seiner Andersartigkeit diskriminiert zu werden.In nur wenigen Tagen hat sich sein Leben völlig geändert hat. Am liebsten würde er sich verkriechen. Da bietet sich ihm die Gelegenheit für ein halbes Jahr im Rahmen einer Studienreise nach New Orleans zu ziehen.

Es hört sich für ihn verlockend an, in einer Stadt zu leben wo hellhäutige Menschen eine Minderheit darstellen. Er spürt in sich das starke Bedürfnis so zu sein wie die Mehrheit. Andererseits kann ein Umzug nach New- Orleans das Problem wieder akzeptiert zu werden nicht lösen. Früher oder später wird er wieder zurückkehren müssen und sich der Situation stellen.

Peter ist nicht alleine mit seinen Integrationsproblemen. Das Publikum ist sein Berater. Ob Peter tatsächlich nach New-Orleans ziehen wird, hängt letztendlich von der Entscheidung des Publikums ab.

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