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Das Junge Pflegemanifest

28. August 2018

PflegemanifestIm Schuljahr 2018/2019 entsteht ein von Schüler*innen und Studierenden erarbeitetes „Pflegemanifest“ in Theaterarbeit und Comicform. Dabei erarbeiten sie  in Zusammenarbeit mit Pflegeexpert*innen drei Fragestellungen rund um das neue Berufsbild der Pflege, rezeptive der „Generalistik“.

Jede der drei Projektwochen mündet in einer „Szenischen Talkshow“. Darin stellen die jungen Mitwirkenden gemeinsam mit Pflegeexpert*innen ihre Vorstellungen eines für sie attraktiven Pflegeberufs szenisch dar.

Parallel dazu werden sie von einem Zeichner begleitet, der ausgewählte Szenen in Comicgeschichten überträgt. So entstehen zu den oben genannten Fragestellungen Comicgeschichten, die zu einem späteren Zeitpunkt in einem Comicband veröffentlicht werden könnten.

Fachkräftegewinnung – Die Fachwelt diskutiert rege über die anstehenden Veränderungen im Pflegeberuf. Es gibt viele kritische Stimmen. Doch zeichnet sich bereits heute im Rahmen der Fachkräftegewinnung ein Vorteil ab.  Die Pflege wird bei jungen Menschen an Attraktivität zunehmen, weil sie sich zukünftig für ein breiteres Berufsfeld entscheiden werden.


„Das junge Pflegemanifest“
ist ein Partizipationsverfahren, das in der Diskussion die Beteiligung junger Menschen ermöglicht und den offenen, zielgerichteten Dialog in einer von Interessensvertretungen geprägten Debatte fördert.

Das Junge Pflegemanifest – Jugendliche aus drei Nürnberger Schulen gestalten im Schuljahr 18/19 mit Studierende der Evangelischen Hochschule Nürnberg das Junge Pflegemanifest.

Die Generalistik – Ausgangspunkt der Diskussion ist die Altenpflege. Aufgrund einer Reform, wird sie mit der Krankenpflege und der Kinderkrankenpflege zu einem Berufsbild  mit unterschiedlichen Arbeitsfeldern zusammengeführt.

Berufsorientierung – Junge Menschen skizzieren ein aus deren Sicht attraktives Berufsbild. Sie leisten einen Diskussionsbeitrag rund um den Pflegeberuf der Zukunft.

Ob Studium oder Fachausbildung – Wie muss der Pflegealltag gelebt und gepflegt werden, damit junge Menschen sich für die Pflegebranche entscheiden?  Welche Rahmenbedingungen müssen sie vorfinden, damit der Pflegeberuf eine echte Alternative zu anderen Berufen darstellt?

Utopien erlaubt – Das Junge Pflegemanifest wird von Jugendlichen aller bayerischen Schultypen und Studierende erarbeitet.  Das Junge Pflegemanifest ist das Ergebnis eines Partizipatorischen Dialogverfahren. Es berücksichtigt in erster Linie die Position von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Recherche – In Projektwochen diskutieren drei bayerische Schultypen unterschiedliche Fragestellungen. Zum Wochenabschluss präsentieren Schüler*innen und Studierende erste Antworten in einer vorbereiteten Szenischen Talkshow.

Ist der Pflegeberuf ein medizinischer oder ein sozialer Beruf?
Projektwoche an der Mittelschule Insel Schütt ab den 22.10.18
Wie kann die Altenpflege ihr Profil im neuen Berufsbild der Pflege schärfen?
Projektwoche an der Geschwister Scholl Realschule ab den 18.3.19
Wie kann ein Pflegestudium den gesellschaftlichen Stellenwert eines Medizinstudiums gewinnen?
Projektwoche am Johannes Scharrer Gymnasium ab den 20.5.19

Expertise –
Begleitet werden sie von Expert*innen, die Fachwissen zur Pflege vermitteln können.  In allen drei Projektwochen werden Expert*innen aus folgenden Institutionen beratend tätig sein. (4 Expert*innen aus jeweils einer Institution/Perspektive)

Relevanz und Fokussierung –
Die Jugendlichen und Studierende bilden das Junge Pflegekomitee und sortieren zum Wochenabschluss die erarbeiten Projektergebnisse, bzw. die 8 Kurzgeschichten. Sie legen sich für die abschließende Dokumentationsphase auf bis zu 4 Schlüsselszenen fest.  Entscheidungskriterien sind ihre gemeinsamen Vorstellungen eines attraktiven Pflegeberufes. Beraten werden sie bei ihren Entscheidungen von einem Beratungsteam aus den ob en genannten Institutionen, damit in der Entscheidungsfindung Erfahrungswerte und Fachwissen einfließen können. Stimmberechtigt sind allerdings bei der Entscheidung nur die Jugendlichen und Studierende.

Dokumentation – In einer abschließenden Projektwoche formulieren die Schüler*innen und Studierende ihre Vorstellungen zur „Pflege der Zukunft.“ Aus jeder der drei vorherigen Projektwochen erklären sich Projektteilnehmer bereit, hierfür als Expert*innen mitzuwirken.
Projektwoche am Sigena Gymnasium ab den 1. Juli 2019
Medienprojektwoche mit der Nürnberger Zeitung und der Evangelischen Funkagentur. Es entsteht eine Themenseite für die NZ, eine szenische Talkshow und ein halbstündiges Radiomagazin.

Comic – ein professioneller Comiczeichner begleitet das Projekt und entwickelt aus den Kurzgeschichten Comicgeschichten, bzw. die von den Pflegekomitees festgelegten szenischen Kurzgeschichten werden auf das Medium Comic übertragen.

 

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