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Das Gute stehts im Blick behalten – Die NZ-Kietzredaktion lädt ein.

10. Juni 2016

sehr gutHier darf gelobt werden, was das Zeug hält: „Sehr gut“ lautet das Motto der nächsten NZ-Kiezredaktion am Freitag,2 6. Februar. Die Nürnberger Zeitung ist vor Ort und freut sich auf den Austausch mit den Lesern und Gästen des Abends – und auf ihre Geschichten über Menschen unserer Stadt, die das Prädikat „Sehrgut“ verdient haben. Nicht weniger als „Sehr gut“ lautet auch der Name der Band, die an diesem Abend in Gostenhof für eine passende musikalische Umrahmung sorgt. Gitarrist Martin Staeffler spricht über seine Musik und das Gutsein.

NZ: Herr Staeffler, wie entstand der Name für Ihre Band? Martin Staeffler: Wir werden oft danach gefragt. Wir haben uns auch scherzhafte Antworten überlegt. Uns ist die Idee beim Frühstück gekommen, weil unser Brötchen uns sehr gut geschmeckt hat. „Sehr gut“ steht aber auch für die Musik, die ich und mein Bandkollege seit einigen Jahren gemeinsam machen. Wir finden sie sehr gut (lacht, Anm. d. Red.).


NZ: Um was geht es bei Ihren Auftritten? Staeffler: In unseren Texten geht es unter anderem auch um Selbstüberhöhung, die wir mit einem gewissen Augenzwinkern betrachten. Wir karikieren die Kunst, heiße Luft zu machen. Aber die Deutungshoheit bleibt beim Zuhörer. Texte, die mein Bandkollege schreibt, machen einen großen Teil unserer Musik aus. Michael Dietlinger trägt sie vor zur Musik oder singt mit Sprechstimme.

NZ: Wie würden Sie Ihre Musik beschreiben? Staeffler: Es ist jazzig im besten Sinne. Fürmich istJazz immerdas affektive Spielen, das ins kalte Wasser springen. Auch das ist unsere Musik. Während des Spiels überraschen wir uns selbst und lassen uns in keine Kategorien zwängen. Bei uns kommt viel Elektronik zum Einsatz, die elek trische Gitarre mit Effekten und durch Bits, die vom iPad kommen. Unsere Musik ist außerdem avantgardistisch, psychodelisch und real zugleich. NZ: Jetzt zum Thema der NZ-Kiezredaktion. Was finden Sie als Nürnberger sehr gut an der Stadt? Staeffler: Ich mag das Stadtbild und den Aufbau von Nürnberg sehr, auch seine Infrastruktur. Sehr gutfinde ich die Alleinstellung der Stadt, denn es gibt weit und breit keine andere Großstadt.

NZ: Gibt es auch Menschen in Nürnberg, die Sie ganz gut finden?
Staeffler: Ja, die gibt es. Auch in der Künstlerszene. Sie ist kuschelig und nett. Aber bei den Menschen will ich mich nicht festlegen, sonst schließe ich jemanden aus. Ach ja, Tobias Hacker (alias „Gymmick“) find ich klasse.

NZ: Loben wir in Nürnberg uns selbst und die anderen genug? Staeffler: Ich bin mir sicher, jeder gibt sein Bestes von Boxdorf bis Moorenbrunn.

Fragen: Ella Schindler

NZ-Kiezredaktion: André Fischer, Stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Nürnberg-Ressorts, sowie seine Stellvertreterin Gabi Eisenack kommen mit Ihnen gerne ins Gesprächinder„Nordkurve“(Rothenburgerstraße 51a), den Räumlichkeiten des gleichnamigen Kulturfördervereins und des Kooperationspartners.

Einlass ab 20 Uhr, Eintritt frei. Mehr zur Band unter www.sehrgut1.de

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