Archiv der Kategorie: – Fremde werden Freunde

Jugendliche mit und ohne Fliuchterfahrung gründen eine Jugendinitiative auf Augenhöhe.

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Sie besuchen de Maiziere – MM

Wertewapperl

Poinger Jugendliche treffen am Dienstag Bundesinnenminister Thomas de Maizière in München. Mit ihm werden sie über die Frage diskutieren: „Deutschland, wer bist Du?“. Das passt zum aktuellen Projekt „Willkommenskultur“ der Jugendinitiative.

Poing – Einmal im Moment treffen sich Jugendliche, um über „Willkommenskultur“ zu diskutieren. Am Ende des Projekts, das mit einem Theaterstück begann (wir berichteten), steht das „Werte-Wapperl“. Ein Aufkleber, mit dem Poinger Bürger, Geschäfte, Lokale und Einrichtungen zeigen können: „Bei uns ist jeder willkommen“. Geleitet wird die Aktion von Jean-Francois Drozak vom AWO- Landesjugendwerk Bayern, bei ihrer Arbeit ehrenamtlich unterstützt und betreut wird die Poinger Initiative von einem pädagogischen Team: Fahim Tobat, Omid Atai, Judith Gitay und Maria Lindner. Zusammen entwickeln sie ein Logo für das „Werte-Wapperl“.

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Poing – Bühne für Gleichberechtigung – SZ 5.12

Seit sechs Monaten begleitet das Landesjugendwerk Bayern Schulkinder aus Poing, um ein für mehrere Jahre geplantes Integrationsprojekt voranzutreiben. Dabei sollen einheimische Jugendliche und junge Flüchtlinge in interaktiven Workshops und Theateraufführungen Werte von Willkommenskultur entwickeln und gleichzeitig lernen, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner Vergangenheit, eine faire Chance verdient hat.
“Wir behandeln Kinder mit- und ohne Fluchterfahrung komplett gleich. Jeder darf bei uns entscheiden und gestalten”, erklärt Jean-Francois Drozak und nennt damit das höchste Gebot des Projekts, das der Theaterregisseur mit initiiert hat. Zudem würden die Faktoren Menschlichkeit und Freundschaft zwischen den Kindern eine wichtige Rolle spielen.

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Wenn Fremde Freunde werden

15253598_1279193352137022_2379358774186789802_nEs ist ein Testballon, dieses Modellprojekt des Landesjugendwerk Bayern – mit den besten Rahmenbedingungen die eine Gemeinde im Bundesland zu bieten hat. Wenn es nicht möglich sein wird in Poing Jugendpolitik auf Augenhöhe zu betreiben, von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, dann nirgendwo in Bayern.

Wir werden Tagebuch führen, und unsere Erfahrungen mitteilen: Über den jetzigen Stand der Möglichkeiten ernsthafter Integration im reichsten Bundesland Deutschlands.

Poing ist eine familienfreundliche Gemeinde, hat den sozialen Wohnungsbau sehr ernst genommen, in der Integrationspolitik eine Vorreiterrolle. Vor einem Jahr hat der Bayerische Jugendring zu einer Tagung nach Nürnberg eingeladen. Gemeindereferent*innen aus ganz Bayern kamen nach Franken, um über die Herausforderungen rund um das Thema Integration zu diskutieren. Und welchen Beitrag die bayerische Jugendarbeit dabei leisten kann.

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Bayerische Jugendliche und die Willkommenskultur

poing1Über 40 Jugendliche ohne Fluchterfahrung  nahmen freiwillig und interessiert an eine Informationsveranstaltung in Poing teil. 16 dieser Jugendlichen haben sich bereit erklärt, für mindestens ein Jahr einen Teil ihrer Freizeit aufzuwenden, um Menschen mit Fluchterfahrung zu begegnen. Interessanterweise hatten viele dieser interessierten Jugendlichen bereits Kontakt mit Menschen mit Fluchterfahrung, weil ihre Eltern aktiv in Helferkreisen tätig sind, oder waren. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Akzeptanz und der Bereitschaft des Engagements im Sinne einer Willkommenskultur bei Jugendlichen, wenn sie Vorbilder haben. In Poing scheint dies gegeben zu sein.

4 Jugendliche mit Fluchterfahrung konnten wir bereits für das Projekt gewinnen. Sie leben im Landkreisin einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die Jugendlichen aus Markt-Schwaben aus den Ü-Klassen sind hingegen zögerlich, weil sie auf keinem Fall Schulunterricht verpassen wollen. Eigentlich eine positive Nachricht. Da soll noch jemand sagen, diese Zielgruppe sei grundsätzlich nicht „integrationswillig“. Nein, ganz im Gegenteil: sie wissen um die Bedeutung von Bildung und die damit verbundene Perspektiven für ihr eigenes Leben. Wir sind weiterhin im Gespräch mit den Ü-Klassen, und hoffen die Jugendlichen doch noch überzeugen zu können. Denn Bildung findet nicht nur im Klassenzimmer statt.

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Asyl – Dialog auf Augenhöhe – MM

Wertewapperl
Mit einem bayernweit einzigartigen Theater – und Integrationsprojekt bringt das Landesjugendwerk der AWO in Kooperation mit der Gemeinde Poing einheimische Jugendliche und junge Flüchtlinge zusammen. Zwei Jahre lang werden sie einander in Workshops und auf der Theaterbühne kennenlernen. Startschuss für das Projekt war in Oktober.

Zusammen werden die jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in Poing einen Dialog führen und gemeinsame Positionen zum Thema Menschenrechte und Asyl formulieren, um so einen vorurteilsfreien Umgang miteinander zu erreichen. Die Bühne als Medium soll dabei Sprachbarrieren überwinden und den Dialog auf Augenhöhe unterstützen. Hierfür treffen sie sich regelmäßig und entwickeln eine gemeinsame Agenda für die nächsten zwei Jahre, die in einer Theaterpräsentation mündet. Diese Arbeitsphase ist durch medien-pädagogische Methoden jugendgerecht angelegt. Entwickelt wird hier auch das „Werte-Wapperl“, ein Aufkleber, den Eigentümer von Lokalen, Praxen und Institutionen in den Eingangsbereichen ihrer Lokalität anbringen können. Damit bekennen sich diese zu einer sachlichen und konstruktiven Diskussion rund um das Thema Asyl und signalisieren ihre Bereitschaft, Asylbewerber und geflüchtete Menschen genauso zu behandeln wie andere Personengruppen.

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Mosaikstein für die Integration – SZ

DrozakIn Theaterworkshops sollen in Poing lebende Flüchtlinge das Leben in Bayern kennenlernen. Gleichzeitig richtet sich das Projekt an einheimische Jugendliche und soll Vorurteile gar nicht erst entstehen lassen
Es klingt anspruchsvoll, anstrengend und aufwendig – aber auch spannend: In einem bayernweit einzigartigen Pilotprojekt will Poing einheimische Jugendliche und junge Flüchtlinge zusammenbringen; zwei Jahre lang sollen sie einander in Workshops und auf der Theaterbühne kennen lernen, am Ende soll im Idealfall die Gründung einer neuen Jugendorganisation stehen.

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