Archiv der Kategorie: & Allgemeines

Interessantes und Wissenswertes

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Walther Rathenau in der Nordkurve – NZ

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NÜRNBERG – Einen “Ausflug nach Rapallo” habe er unternommen, schreibt Walther Rathenau seiner Mutter. “Näheres in der Zeitung.” Eine lapidare Notiz über eine ganz und gar nicht lapidare Konferenz. Im April 1922 handelt der Reichsaußenminister in der italienischen Kleinstadt mit der Sowjetunion einen Sondervertrag aus, in dem beide Länder den Verzicht auf gegenseitige Ansprüche erklären.  Es wird sein letzter großer Auftritt auf der politischen Bühne: Zwei Monate später töten Mitglieder der rechtsextremistischen Organisation Consul den Minister mit Maschinengewehrschüssen und einer Handgranate in Berlin. Die Tat hat auch einen antisemitischen Hintergrund, Rathenau ist jüdischer Herkunft.

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eins zu eins – der Talk. Muhittin Arslan auf Bayern 2

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Als Muhittin Arslan vor gut zehn Jahren anfängt, in Nürnberg zu unterrichten, ist er einer der ersten Lehrer mit Migrationshintergrund in Bayern. Heute setzt er sich für Kollegen mit Migrationsgeschichte ein und arbeitet an der Nürnberger Preißler-Schule, an der Kinder aus über 30 Nationen lernen.

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/eins-zu-eins-der-talk/muhittin-arslan108.html

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la fin du temps – Christoph Brech im Planetarium

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Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech verwandelt die Dinge des Lebens in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. In dem Projekt „Zum Ende der Zeit“ nutzt er zum ersten Mal die 360-Grad-Projektion des Full Dome. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für Zeit und Raum, verdichtet Brech die Musik des großen Mystikers Olivier Messiaen zusammen mit seinen Videos zu einem suggestiven Kosmos. Komponiert und uraufgeführt wurde das Quartett „ Pour la fin du Temps“ 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager.

https://www.ensemblekontraste.de/aktuell/detail.php?pressroom=pr&id=1319530702

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Ich bin nicht kaputt – Josia Topf und die Inklusion

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Als Wiebke Topf in der 25. Schwangerschaftswoche erfährt, dass sie ein schwer behindertes Kind erwartet, ist sie schockiert. Doch für sie und ihren Mann ist jedoch klar, dass sie dieses Kind bekommen. Eine beeindruckende Reportage, die Mut macht in den Schwachen das Starke zu erleben. Ein kritischer Film über den Umgang mit behinderten Menschen in unserer Gesellschaft.

https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=28303

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Abtei Waldsassen – alternative Lebensformen

 

In Zusammenarbeit mit der Regierung der Oberpfalz entstand von September 2007 bis September 2008 der 90 minütige Dokumentarfilm „Ruhen in der Zeit“, Zisterzienserinnen im Kloster Waldsassen und gleichzeitig eine weitere DVD mit Interviews von Menschen die mit unserer Abtei tief verbunden sind.
Im Mittelpunkt des Films von Herrn Prof. Eberhard Görner (Regie) und Herrn Markus Stoffel (Kamera) steht das Credo „ora et labora“ (bete und arbeite). Das Kloster Waldsassen ist eines der schönsten Barockklöster Deutschlands und liegt an der Grenze zu Böhmen. Es hält enge Verbindungen zu unserem  Tochterkloster Osek in Tschechien. Beide Klöster waren für die christliche Zivilisation im böhmisch-sächsisch-bayrischen Raum von europäischer Bedeutung.

Zum Trailer: https://www.abtei-waldsassen.de/de/index.php?Der-Film-zum-Kloster

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Feiern in der Grauzone – mobilphono.de

 

Eine abendsonnengeflutete Lichtung im Wald, tanzende Menschen, elektronische Klänge und einige Genussmittel. 70 mobilephone Personen feiern ungestört die ganze Nacht .Dies selbe Lichtung am nächsten Morgen: Vögel zwitschern wieder, Hasen hüpfen… eine Familie picknickt. Von der Feier sieht man nur noch das Konfetti. Gelingt es diese Geschichte zu verwirklichen und mehr noch einen mobilen Stil des Feierns zu etablieren?  Nach starkem Engagement in verschiedenen kulturellen Institutionen und der Erfahrung wirtschaftlicher Zielgaben und basisdemokratischer Gegebenheiten, die unzählige Kompromisse im Bereich der musikalischen Gestaltung abgerungen haben und die letztlich ein Publikum ausschließlich nach quantitativen Kriterien beurteilen, war es wieder einmal an der Zeit sich von Konformitäten und wirtschaftlichen Zwängen loszusagen und sich in Grauzonen zu begeben.
Weitere Infos unter www.mobilephone.org

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wohl sein. Wahrheit, Erich Fromm

 

Eine tägliche Medienkritik von Erich Fromm – Lichtblicke wären das. Was wird vermeldet, wie wird es gewichtet, kommentiert und warum gerade so. Unsere Wahrnehmung politischer Wirklichkeit hat doch auch mit uns selber zu tun. Mit den Verhältnissen, in denen wir leben, und mit persönlicher Befindlichkeit. Wahrheit, Lüge und die Grauzone der Interpretation dazwischen: ein Spiegel von Interessen, Bedürfnissen, Leidenschaften und Ängsten, die so vorhanden sind, die so aber auch verstärkt oder umgelenkt werden. Ein Machtinstrument.

Eine tägliche Medienkritik von diesem gelehrten Mann – dann würden wir begreifen, warum es manchmal so verrückt zugeht? Abgesehen davon, dass Erich Fromm als Wissenschaftler und Psychoanalytiker (der sich wohl politisch für die Friedensbewegung in den USA engagierte und deshalb in die Akten des FBI geriet) sich niemals so tief in diese Strudel hineinbegeben hätte, würde er für solches Ansinnen wohl nur ein müdes Lächeln gehabt haben. Die Medien – wer sonst sollte sie verbreiten? – hätten zunächst wohl ein Interesse an solchen Kommentaren, gerade weil sie Widerspruch wecken würden. Doch wäre der Neuigkeitsreiz verflogen, würde es nur noch ein Schritt zur Herablassung sein. Ach der, wie er alles relativiert, und psychologisiert … Die Worte würden verhallen. Alles würde so weiter laufen wie bisher.


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Es gibt kein Glück ohne das Glück der anderen

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Es gibt das schöne Wort von der »Schwarzbrotspiritualität«. Es verweist darauf, dass wir nicht entrücken dürfen, sondern mit dem Sozialen, in dem wir leben, verbunden bleiben müssen.

D: Friedrich Schorlemmer, wer ist das – Ihr Jesus Christus?
Schorlemmer: Er zeigt mir die Welt. Er zeigt, was ich übersehe, nicht sehen kann, nicht sehen will. Viele Gesichter hat er für mich, schon in der Bibel; dann übermalt und übertüncht von den Jahrhunderten. Viele Schichten auf einem Bild, Interpretationen, auch mit Missverständnissen, mit gewollten, damit er sich besser einfügen lasse ins jeweils Herrschende.

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Email im Schneckentempo

 

Wer Slowfood als politische Genussbewegung befürwortet, wird Freude an den kleinen Langstreckenläufer aus UK haben. Sie sind die kleinsten Postboten der Welt, und die langsamsten. Isley und Smith aus der Bournemouth University  statten Schnecken mit elektronischen Sensoren aus, die als Bewegungsmelder fungieren. Die Verschickungsdauer einer Real Snail Mail hängt von der tatsächlichen Bewegung der Schnecke ab. Das kann bis zu 600 Tage dauern. Real Snail Mails entschleunigen.
https://www.bitrebels.com/geek/real-snail-mail-get-your-mail-delivered-by-real-snails/

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Der pathologische Tourist

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Joan Furaker  Ende des 19. Jahrhunderts begegnet ein Arzt den internierten Albert Dadas in einer Klinik in Bordeaux. Dadas bereiste er zu Fuß oder mit der Bahn ganz Europa. Der Patient beschrieb von sich, dem zwanghaften Drang zu Reisen nachgehen zu müssen. Mit der Entwicklung des europaweiten Eisenbahnnetzes, entwickelten sich zur gleichen Zeit die Anfänge des Massentourismus. Dadas selbst konnte sich nur Bruchstückhaft an seine Reiseerlebnisse erinnern. Unter Hypnose aber konnte er sie detailliert zu Protokoll geben. Joan Furaker hat sich von diesen Arztberichten inspirieren lassen, und malte die Berichte superrealistisch nach. Zu sehen waren sie bis Ende April im Musé D´Art Contemporain de Bordeaux. Weitere Informationen unter:
https://www.capc-bordeaux.fr/programme/johan-furaker

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