Archiv der Kategorie: Die Agentur für Kulturdesign

Mobilität verplichtet

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Jugendliche erarbeiten „junges Pflegemanifest“ – RD

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Schülerinnen und Schüler aus Nürnberg überlegen, wie attraktive Pflege aussehen könnte – Rummelsberger Diakonie als Praxispartner bei Projekt von Staatsministerium dabei

Nürnberg – Was macht Pflegeberufe für junge Menschen attraktiv? Eine drängende Frage für fast alle öffentlichen, sozialen und privaten Träger, denn der Fachkräftemangel ist längst Alltag in den meisten Pflegeeinrichtungen. Das zeigen auch die über 100.000 Unterschriften von Wahlberechtigten in Bayern, die für das Volksbegehren „Pflegenotstand“ am 8. März im bayerischen Innenministerium eingereicht wurden.

Schülerinnen und Schüler aus drei Nürnberger Schulen wollen dieser Frage mit der Initiative „das junge Pflegemanifest“ auf den Grund gehen. Gemeinsam mit Studierenden der Evangelischen Hochschule Nürnberg sowie Expertinnen und Experten aus der Pflege erarbeiten die Jugendlichen ein Pflegemanifest in Theater- und Comic-Form. Initiiert wurde das Projekt vom bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Pubertär oder depressiv? – NB


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Welche Eltern von Teenagern kennen das nicht? Früher oder später kommt der Punkt, an dem der Nachwuchs sich zurückzieht, alles irgendwie doof findet, grundsätzlich auf Konfrontation zu den Eltern geht und bislang heißgeliebte Freizeitbeschäftigungen auf Eis legt. Doch wo hört „normales“ pubertäres Verhalten auf und wo beginnt eine Depression? Kinder- und Jugendpsychologin Caroline Kettner sensibilisierte Eltern und Lehrer bei ihrem Vortrag in der Aula des Reichsstadt-Gymnasiums für Faktoren, Symptome und Therapiemöglichkeiten bei einer Depression im Kindes- und Jugendalter.

„Grundsätzlich ist jede Depression individuell in ihrem Erscheinungsbild“, erklärt die Kinder- und Jugendpsychologin Caroline Kettner. Der Übergang von einem normalen pubertären Entwicklungsverlauf mit all seinen neuen und für Eltern herausfordernden Begleiterscheinungen hin zu einem depressiven Zustand sind fließend. Zumal kurzzeitige depressive Verstimmungen an sich schon Teil der Pubertät sind.  Für psychologische Laien, namentlich Eltern und Lehrer, ist es deshalb oft sehr schwer, eine Depression zu erkennen.

Emotionale Bandbreite

Symptome, die einer Pubertät zu eigen sind, werden erst dann zu einer depressiven Störung, wenn mehrere davon gleichzeitig vorliegen, diese eine bestimmte Intensität erreichen, über eine gewisse Zeit andauern und im Leben der Betroffenen zu Beeinträchtigungen oder Leiden führen.

Die Bandbreite an Emotionen reicht dabei – je nach Alter – vom energiegeladenen, lauten und unzufriedenen Jugendlichen über den verzweifelten, häufig weinenden Teenager bis hin zu jenen, die anfällig für einen erhöhten Drogen- und Alkoholkonsum werden, weil dadurch depressive Antriebslosigkeit und Müdigkeit zumindest für kurze Zeit ins Gegenteil verkehrt werden.

Darüber hinaus gebe es eine Gruppe, die häufig übersehen werde, so die Expertin, nämlich diejenigen Jugendlichen, die versuchen, weiterhin gut zu funktionieren und perfekt zu sein, in der Hoffnung, dass sich dadurch ihre Gemütsverfassung wieder verbessere.

Die drei Hauptsymptome einer Depression bei Jugendlichen sind dieselben wie bei Erwachsenen: emotionale Niedergeschlagenheit, Freud und Interessenlosigkeit und verminderter Antrieb und schnellere Ermüdung. Hinzu kommen noch eine ganze Reihe alterstypische Symptome, die nicht alle erfüllt sein müssen, damit man von einer Depression sprechen kann. Neben psychosomatischen Störungen, die sich durchaus auch in Form von Asthma oder Neurodermitis äußern können, sind hier beispielsweise auch ein vermindertes Selbstvertrauen, Apathie, Probleme in der Entscheidungsfähigkeit, Appetitverlust- oder Anstieg sowie ein erhöhtes Suizidrisiko zu nennen.

Auf Initiative der schuleigenen „StiL-Gruppe“ („Stark ins Leben“) wurde endlich einmal Licht auf das Tabuthema „Depression“ geworfen. Und die gut besuchte Aula bei dem Vortrag zeigte, dass bei Eltern und Lehrern ein sehr großes Interesse daran besteht, mehr darüber zu erfahren. Ergänzt wurde diese, wenn man so möchte, Themenwoche durch die Ausstellung „LebensBilderReise“ des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege.

Auch wenn die Ausstellung durch Inhalt, Optik und den Einsatz von Medien besticht, so richtig zu fassen bekommt man Kinder und Jugendliche vor allem, wenn man sie direkt einbezieht. Und deshalb holte man sich das Theaterprojekt „Ice Breaker“, unterstützt von der AOK Bayern, an die Schule. Bei psychischen Erkrankungen erfolgt das Erkennen und Eingreifen oft zu spät. Aber gerade bei Jugendlichen lasse sich mit Prävention „viel abfangen“, erklärt Horst Leitner, AOK-Regionalleiter. Und so verbrachten insgesamt acht Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe die erste Woche nach den Weihnachtsferien damit, das innovative und interaktive Theaterstück einzuüben.

Unter der Leitung von Theaterpädagoge Jean-François Drozak machten sie sich daran, nicht nur den Text auswendig zu lernen, sondern die Gefühle und Verhaltensweise der Protagonisten zu reflektieren. Das Stück wurde einmal für die Eltern und andere Interessierte und zweimal für die Schüler aufgeführt. Das schulische Publikum durfte sich dabei nicht nur einfach von dem Schauspiel berieseln lassen, sondern war zum Mitdenken aufgefordert. Anhand einer Check-Liste sollte jeder für sich ermitteln, ob Robert oder Anna – so die Namen der beiden Hauptfiguren – einfach nur regulär pubertär verstimmt oder an einer Depression erkrankt sind.

Die Zuschauer wurden aber nicht nur für die Symptome und das typische Verhalten bei einer Depression sensibilisiert. Das Stück sollte auch ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Geschwister von erkrankten Jugendlichen ebenfalls Begleitung und Unterstützung brauchen.

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Deutschland ältestes Castingteam sucht NAchwuchs

Moderne Schatzsucher sitzen in Jurys. So wie Dieter Bohlen und Kollegen, die wieder landauf, landab Deutschlands nächsten Superstar und Deutschlands nächstes Supertalent suchen. Aber wehe, einem verschlägt es die Stimme oder sein Talent ist nur mittelmäßig. Die Kandidaten werden in so einem Fall von Bohlen mit Sprüchen wie „Ich könnte dich in meinem Garten vergraben, als Kompost für die Blumen“ oder „Das ist fast aktive Sterbehilfe, wenn du singst“ verbal abgewatscht. Dass es auch anders geht, beweist Deutschlands wohl ältestes Castingteam, das Regisseur Jean-François Drozak aufgestellt hat. Sein Juryteam besteht aus pensionierten Lehrkräften im Alter zwischen 60 und 80 Jahren. Da das Team erweitert werden soll, sucht Drozak nun nach pensionierten Lehrkräften aus ganz Bayern, die auf Talentsuche gehen möchten und definitiv mehr Mitgefühl zeigen als Dieter Bohlen und seine Kollegen.

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„Pleitegeier“ kreist mit Erfolg – NN

KopernikusKinder aus Häusern mit durchschnittlichem oder hohem Einkommen wissen, dass es Länder gibt, in denen

andere Kinder hungern. Weniger präsent ist oft, dass es Mitschüler gibt, die sich den Pausensnack verkneifen,

weil das Geld nicht reicht. Das Theaterstück „Pleitegeier“ thematisiert diese Ungleichheit.

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Herzogenaurach: Schul-Theater geht unter die Haut – NB

herzo1Gebannt verfolgen die Herzogenauracher Gymnasiasten das Geschehen auf der Bühne in der Aula. Acht ihrer Mitschüler haben in einer Woche das Theaterstück “Icebreaker” – ein Projekt der AOK – einstudiert, das sich mit dem komplexen Thema Depression im Jugendalter beschäftigt.

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Von Kita bis Altenpflege: Eine Bühne für „Herzwerker“ – AA

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Treffender hätte man es fast nicht ausdrücken können: Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Schwaben, Bernhard Buchhorn, freute sich, dass man sich in der Realschule Bergen nicht nur mit Berufen auseinandersetzt, so wie das zum Wesen der Realschule gehöre, sondern Berufe „in Szene setzt“. Schulleiterin Sigrid Kehlbach hatte zuvor die Gäste, insbesondere den Elternbeirat und den Förderverein, die die Veranstaltung unter anderem kulinarisch unterstützten, begrüßt.

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Theaterstück über die Depression im Jugendalter – infranken

infrankenEs ist ein Thema, das auch schon junge Menschen beschäftigt. Denn fast jeder Fünfte unter 18 Jahren hat mit Depressionen zu tun, die AOK spricht von 18,5 Prozent. Für die Gesundheitskasse ist die Aufklärungsarbeit daher besonders wichtig. Sie hat ein Theaterstück namens “Icebreaker” in Auftrag gegeben, das sich mit dem Umgang mit dieser Krankheit auseinandersetzt.

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Affinger Realschule startet ein besonderes Theaterprojekt – AA

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Es gibt Handwerker. Es gibt Menschen, die mit dem Kopf arbeiten. Und es gibt Menschen, die noch etwas mehr suchen: Sie möchten sich für andere engagieren. Das sind „Herzwerker“. So jedenfalls werden sie bei einem Theaterprojekt genannt. Damit beteiligt sich die Affinger Realschule an einer Kampagne des bayerischen Sozial- und Gesundheitsministeriums, mit der bei jungen Menschen das Interesse an sozialen Berufen geweckt werden soll. In dem Projekt sollen Schüler Geschichten aus dem Berufsleben der „Herzwerker“ inszenieren. Darsteller sind die Jugendlichen selbst. Einen Aufführungstermin gibt es schon. Laut einer Mitteilung der Realschule wird in Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen aus der Altenpflege, der Jugendhilfe, der Kindertagesbetreuung und der Behindertenhilfe ein Theaterstück entstehen, das Schülern, aber auch dem Publikum Einblicke in soziale Berufsfelder ermöglicht. Teilnehmer wie Zuschauer sollen erleben, inwiefern soziale Berufe herausfordern, wie erfüllend sie sein können und welche Perspektiven und Chancen sich damit verbinden.

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Fastfood in St Leonhard – AFK

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Wenn Kinder lernen zu kochen:

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“Herzwerker” werben für soziale Berufe – NN

neumarktNEUMARKT – Hautnah konnten sich die Schüler der Knabenrealschule (KRS) Neumarkt mit sozialen Berufen befassen. Den Beruf des Altenpflegers oder des Erziehers brachten nämlich acht Jugendliche aus den achten Klassen beim Theaterprojekt “Herzwerker” auf die Bühne.

Mit ganz simplen Requisiten stellten die Schüler der Knabenrealschule für ihre Mitschüler Szenen nach, wie sie in sozialen Berufen vorkommen.

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