Archiv der Kategorie: – acht.acht.

Demokratische Jugendarbeit wirkt Rechtsextremismus und seine Auswirkungen entgegen.

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Braune Verführer unerwünscht – NN

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Das Sonderpädagogische Förderzentrum wehrt sich gegen Neonazis

Nürnberg  – Rechtsradikalismus ist ein Problem, dem sich die Lehrer am Sonderpädagogischen Förderzentrum Langwasser bewusst stellen. Schulleiterin Inge Döllinger und ihre Kollegen möchten die Schüler stark machen — und wollen mit dem Theaterstück „acht.acht“ ein Zeichen gegen braune Verführer setzen.

Langwasser ist bunt: Chauncey-Jamal und Vivien, Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums, und SPD-Stadtrat Michael Ziegler (von links) freuen sich auf das Theaterstück „acht.acht“, in dem es um Rechtsradikalismus geht.

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ACHTung.ACHTung – WOP

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Nicht zum ersten Mal setzen sich Schülerinnen und Schüler auf künstlerische Weise mit dem Thema Rechtsextremismus und rechte Gewalt auseinander. Bereits vor den Sommerferien begannen Schülerinnen und Schüler, diesmal der 1. Oberschule Fürstenwalde, unter Leitung des Theaterpädagogen Jean – François Drzozak das Stück“ AchtAcht“ zu erarbeiten. Präsentiert wurde es am 12.09.2012 gleich zwei Mal in der Fürstenwalder Kulturfabrik. Eine Vormittagsveranstaltung für die Schüler der 1. Oberschule und am frühen Abend dann für die Öffentlichkeit, also Eltern, sonstige Verwandte und interessierte Fürstenwalder. Das Theaterstück, initiiert von der „Plattform gegen Rechts“ in Fürstenwalde, reiht sich ein in die Aktivitäten im Rahmen der bundesweiten “ Interkulturellen Woche“. Von den Jugendlichen beeindruckend dargestellt, zeigt dieses Stück mit durchaus, teils beklemmendem Realitätssinn, welcher Methoden sich die rechtsextreme Szene bedient, um Jugendliche erst „anzufüttern“, um sie später an sich zu binden. Franz, die Hauptperson des Theaterstücks, eher ein Einzelgänger ohne einen festen Freundeskreis, erliegt der platten wie auch subtilen Werbung. Paula, sein einziger etwas engerer Kontakt, steht schließlich vor der Entscheidung: Für Franz oder gegen ihn. Sie entscheidet sich gegen Franz, für Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Kulturen.
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Es beginnt mit Fußball und Freibier – SZ

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Schüler aus drei Poinger Schulen demonstrieren in dem Theaterstück „acht.acht“, wie Neonazis Jugendliche ködern

Poing – In der einen Hand die leere Bierflasche, die andere Hand imrechten Winkel ausgestreckt. Dazu das unvermeidliche „Heil Hitler!“.  In dieser kompromisslosen Haltung stehen fünf jugendliche Schauspieler in der Aula der Seerosenschule Poing auf der Bühne. Sie stellen einen Teil der „großen Familie“ der jungen Nationalsozialisten dar, die sich in ihrer deutschen Lieblingskneipe auf ein Feierabendbier treffen.

Auch Franz ist dabei. Tagelang haben die acht Laienschauspieler von der Förder-, Mittel- und Realschule Poing geprobt. „acht.acht“ lautet der Titel des Theaterstückes, mit dem die Darsteller gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz anspielen. Im Jugendzentrum Poing wurden zusammen mit dem Regisseur und Theaterpädagogen Jean-François Drozak die Rollen verteilt, Text gelernt und neue Freundschaften geschlossen.

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Poing – Theater gegen Rechts – Münchner WA

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Premiere für die Öffentlichkeit ist am Dienstag, 1. Mai, um 19 Uhr in der Turnhalle der »Seerosenschule«. Der Eintrittspreis von 5 Euro kommt dem Opferfond Rechte Gewalt »Cura« zugute. Am 2. Mai ist dann vormittags eine Aufführung für die Schüler der Grund- und Mittelschule, der Realschule und des Sonderpädagogischen Förderzentrums geplant. Für alle drei Schulen ist das pädagogische Theaterprojekt der Nürnberger Agentur »Kunstdünger« ein willkommener Anlass, das aktuelle Thema Rechtsradikalismus und Zivilcourage ausführlich im Unterricht zu behandeln.
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Theater gegen Rechts – Münchner Merkur

 

Organisator ist das Jugendzentrum, gespielt wird das Stück von Schülern. Es wird ein „szenischer Tatsachenbericht“ sein, den die Zuschauer zu sehen bekommen, erklären Judith Gitay und Lars Hoffmann, die beiden pädagogischen Mitarbeiter im Jugendzentrum. Dargestellt werde, mit welch subversiven Methoden Jugendliche in die Neonazi-Szene gelockt werden.

Grundlage für das Theaterstück „acht.acht“ sind Interviews, die Studenten der Ohm-Hochschule Nürnberg mit Rechtsradikalen, mit Jugendlichen, mit der Polizei und mit Pädagogen geführt haben. Aus den Gesprächen ist das Drehbuch entstanden, welches der Theaterpädagoge Jean Francois Drozak entworfen hat. Er wird im April 2012 für ein paar Tage nach Poing kommen, um Jugendliche der Jahrgangsstufen 7 bis 10 der Realschule und der Mittelschule (beide in Poing-Nord) für das Theaterstück auszuwählen, es mit ihnen zu proben und anschließend aufzuführen. „Das Projekt soll Prävention sein“, sagen Judith Gitay und Lars Hoffmann. Begleitend zum Theater erhalten die Lehrer Material für den Schulunterricht, um mit den Schülern die Themen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und Intoleranz zu bearbeiten.
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Wie Schüler zu Nazis werden – Münchner Merkur

 

Poing – 88 steht in der rechten Szene für HH, Heil Hitler. Im Theaterstück „acht.acht“ ist 88 eine Warnung: Gebt acht! In Poing haben Jugendliche gezeigt, wie Schüler zu Nazis werden können. „Gewalt ist die einzige Form von Achtung, die wir erzwingen können,“ skandieren Nazis auf der Theaterbühne. Foto: fotolia

Tänzeln, Deckung, Angriff,“ brüllt die Boxtrainerin. Franz (15) trippelt, reißt die Fäuste hoch und drischt auf den Boxsack ein. „Boxen ist wie Politik“, sagt das blonde Mädchen mit den blauen Augen. Sie durchbohrt Franz förmlich mit ihrem Blick. „Tänzeln, Deckung, Angriff.“ Franz gehorcht.

Tänzeln, Deckung, Angriff. So sieht die Strategie der Neonazis im Theaterstück „acht.acht“ aus. Acht Schüler aus drei Poinger Schulen standen am 1. Mai auf der Bühne in der Seerosenschule – gestern spielten sie vor ihren Klassenkameraden. Mit Regisseur Jean Francois Drozak hatten sie vier Tage lang das Theater gegen Rechts vorher einstudiert (wir berichteten).
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acht.acht. Prävention in Zeiten rechter Terrorgefahr

 

Gibt es so etwas wie eine subversive Jugendarbeit Rechtsextremer? Das Theaterstück acht.acht. vermittelt geradeaus, wie Rechtsextreme mit attraktiven Angeboten Jugendliche für sich zu gewinnen hoffen. Das Theaterstück acht.acht. ist ein Präventionsstück des BDKJ und wird an Schulen gespielt.  Wegen einer weiterhin andauernden Hetzkampagne der NPD gegen die Kampagne des BDKJ, wird das Stück nun auch in Oberbayern zu sehen sein.

Premiere ist am 1.5. im Jugendzentrum der Gemeinde Poing.

Weitere Infos: info(ad)kunstduenger-nuernberg.de

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Mit braunem Gedankengut aufräumen – Süddeutsche Zeitung

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Die Ereignisse am Grafinger Gymnasium zeigen, wie gegenwärtig das Thema Rechtsextremismus tatsächlich ist. Obwohl es nahe liegt, realisieren Judith Gitay und Lars Hoffmann, Mitarbeiter des Poinger Jugendzentrums, nicht nur aus diesem Grund das Theaterprojekt “acht.acht”, das die Agentur für Kulturdesign “Kunstdünger” konzipiert hat. Das Stück setzt sich mit Fremdenfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und Intoleranz auseinander, der Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak führt dabei Regie. Besetzt wird das 45-minütige Theaterstück mit Jugendlichen der Mittel- und Realschule, die dafür vier Tage lang intensiv proben werden. Die Uraufführung wird am 1. Mai stattfinden. Der Titel des Theaterstücks, “acht.acht”, bezieht sich auf die von Rechtsextremen verwendete Chiffre “88″. Unter Neonazis wird diese als getarnter Hitlergruß verwendet. Von vorne gezählt ist der achte Buchstabe des Alphabets das H, somit steht 88 für HH, was wiederum eine Abkürzung für “Heil Hitler” ist. Studenten der Ohm-Hochschule in Nürnberg befragten Aussteiger aus der rechten Szene, Schüler, Polizisten und Pädagogen zum Thema Rechtsradikalismus und entwickelten aus diesen Interviews das Theaterstück. Jugendlichen soll so vor Augen geführt werden, mit welchen subversiven Methoden sie in die rechte Szene gelockt werden könnten. “Das Stück stellt somit einen szenischen Tatsachenbericht dar”, erklärt Judith Gitay.
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acht.acht. Theater gegen Rechts – PZ

 

Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Intoleranz: Das sind die Schlagworte, mit denen sich ein Theaterprojekt der Schulen in Poing- Nord nächstes Jahr befassen wird.

Poing. Organisator ist das Jugendzentrum, gespielt wird das Stück von Schülern. Es wird ein „szenischer Tatsachenbericht“ sein, den die Zuschauer zu sehen bekommen, erklärt Judith Gitay und Lars Hoffmann, die beiden pädagogische Mitarbeiter im Jugendzentrum. Dargestellt werde, mit welch subversiven Methoden Jugendliche in die Neonazi-Szene gelockt werden. Grundlage für das Theaterstück „acht.acht“ sind Interviews, die Studenten der Ohm-Hochschule Nürnberg mit Rechtsradikalen, mit Jugendlichen, mit Polizei und mit Pädagogen geführt haben. Aus den Geschichten ist das Drehbuch entstanden, welches der Theaterpädagoge Jean Francois Drozak entworfen hat.

Er wird im April 2010 für ein paar Tage nach Poing kommen, um Jugendliche der Jahrgangstufen 7 bis 10 der Realschule und der Mittelschule (beide in Poing-Nord) für das Theaterstück auszuwählen, es mit ihnen zu proben und anschließend aufzuführen. „Das Projekt soll Prävention sein“, sagen Judith Gitay und Lars Hoffmann. Begleitend zum Theater erhalten die Lehrer Material für den Schulunterricht, um mit den Schülern die Themen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und Intoleranz zu bearbeiten.

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Wo bin ich rechts? ERF

 

Immer wieder taucht das Thema „Rechtsradikalismus“ auf. Geht durch die Medien, Schockiert und verärgert. Doch in einigen Monaten kann es sein, dass wieder kaum jemand daran denkt. Dabei ist es kein kleines Problem für Zwischendurch – eine neue Studie belegt, dass jeder fünfte Deutsche anfällig ist für judenfeindliche Propaganda. Vor allem Jugendliche. Auf sie hat es die rechte Szene verstärkt abgesehen: Jugendtage, Konzerte, Auftritte im Web … Jean-Francois-Drozak ist Theaterpädagoge, der an Schulen geht, um der rechten Propaganda entgegen zu Wirken. Inken Behrmann hat mit ihm gesprochen.

acht acht erf

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