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Casting in Hof – Herzwerker – Reuther

25. Juni 2012

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Als einzige Realschule in Oberfranken ist die Johann-Georg-August-Wirth-Realschule Hof in diesem Schuljahr ausgewählt worden, am Projekt „Herzwerker“ vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen teilzunehmen. Acht Schülerinnen und Schüler gestalten Erzählungen und Erfahrungen von Mitarbeitern verschiedener sozialer Einrichtungen aus Hof szenisch um und präsentieren diese am 10.05.2012 um 19.00 Uhr in der Turnhalle der Fachakademie für Sozialpädagogik in der Mozartstraße in Hof. Vor dem eigentlichen Projektbeginn stand für die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufen das Auswahlverfahren auf dem Programm, das von den beiden ehrenamtlichen Mitarbeitern des Herzwerker-Projekts Amrie und Hanns-Karl Zwinscher durchgeführt wurde. Die ehemaligen Lehrer aus dem Raum Forchheim luden bei diesem Casting die Schüler in Gruppen zu 15 Teilnehmern ein, sich kurz vorzustellen und ein paar Details zu ihrem familiären Umfeld sowie Hobbys und bisherigem sozialen Engagement zu nennen, wobei besonders der letzte Punkt Gewichtung fand. Am Ende folgte schließlich die wichtigste aller Fragen: „Warum sollten wir dich für unser Projekt auswählen?“ Sämtlichen Kandidaten gelang es dabei, sich in überzeugender und zugleich höflicher Manier zu präsentieren, sodass die Wahl am Ende mehr als schwerfiel.

Für die acht Auserwählten beginnt nun am Montag, 07.05.2012 ein wahrer Theatermarathon. Unter der fachkundigen Anleitung von Jean-Francois Drozak, dem vom Ministerium beauftragten Regisseur, erarbeiten die vier Jungen und vier Mädchen innerhalb von nur vier Tagen ein Stück, das sich an den Erzählungen von Angestellten folgender sozialer Einrichtungen orientiert: jeweils ein Mitarbeiter des Jugendhilfehauses bzw. Kinderheims St. Elisabeth, des Caritas-Pflegeheims sowie von der Fachakademie für Sozialpädagogik kommt in die Realschule und berichtet von interessanten, rührenden, traurigen oder komischen Momenten der Arbeit, aus denen die Schülerinnen und Schüler einzelne Szenen in einer Art „Playback-Theater“ gestalten.

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