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Casting für Energietheater an der Schule – MP

20. November 2016

520731_webImmer auf der Suche nach einem geeigneten Projekt hat Schulleiter Rudolf Suttner von einem Energietheater gehört, das der für den Schulort zuständige Energieanbieter in seinem Programm hat. Bei diesem Projekt sollen Schüler mit einem Profi- Regisseur ein Theaterstück entwerfen und aufführen, in dem es darum geht, wie man mit Energie verantwortungsbewusst umgehen sollte. In mehreren Gesprächen wurden Termine und Möglichkeiten ausgelotet.

Dann kam die Zusage vom Energieanbieter und es wurde ein Vor- Ort – Termin verabredet. In der Folgezeit wurden Schüler der 5. und 6. Schulklasse gebeten, sich freiwillig als Schauspieler für ein Casting zu melden.

Dabei wurden die Schüler gebeten, sich mit Namen vorzustellen und laut und deutlich ihre Hobbys zu erklären und warum sie an  dem Theaterstück mitwirken wollen. Beeindruckt zeige sich das Castingteam vom Engagement und der Begeisterung der jungen Schauspieler. Als nächstes stehen vier Tage anstrengend Proben bevor, die es zu bewältigen gilt. Ihr Lohn für ihre Mühe wird der Applaus und die Erfahrung sein, vor einem großen Publikum in der Mehrzweckhalle Unterpleichfeld bestanden zu haben.

Das Theaterstück „Ausschalten“ wird am 7. April um 19 Ur an der Mittelschule uraufgeführt. Dieses Stück von Jean- Francois Drozak lehnt sich an das Buch „Brief an die chinesische Vergangenheit“ von Herbert Rosendorfer an. Bei Drozak reist ein Japaner aus der alten Welt per Zeitmaschine in die Gegenwart mit dem Auftrag, etwas abzuschalten. Er weiß nicht, was das bedeutet und entdeckt mit Hilfe einer freundlichen Richterin nach und nach die Bedeutung der Energie für die heutige Welt und kann so schließlich seinen Auftrag erfüllen. Neben den jungen Akteuren auf der Bühne ist auf einer zweiten Handlungsebene das Publikum gefordert. Denn auch das Theaterstück selbst benötigt Energie, besonders, wenn es spannend wird. Dann ruft ein Wissenschaftler etwa „Drei Kraftwerke!“ und Zuschauer treten heftig in die Pedale von drei Fahrrädern, die Strom erzeugende Kraftwerke symbolisieren. Umgekehrt gibt es auch Szenen, bei denen zu viel Energie da ist. Dann wird sie verkauft. „So haben wir einen doppelten Spaß – an der Handlung des Stücks und an der lockeren Wissensvermittlung darüber, wie das Energiesystem funktioniert“, erklärt Jean- Francois Drozak seinen Ansatz.

Die N-ERGIE Schulinformation unterstützt das Theaterprojekt. Sie möchte junge Menschen altersgerecht an die Thema Energie, Umwelt und Wasser heranführen.

Es wird auf jeden Fall spannend sein, wie die jungen Leute ihr gelerntes Wissen darstellen und wie das Thema beim Publikum ankommt.

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