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Canan Candemir

17. März 2017

JusosMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren. Auch in der NZ kommen sie zu Wort.  Canan Candemir ist Rechtsreferendarin am Oberlandesgericht Nürnberg-Fürth, engagiert sich in der SPD und ist seit 2015 Geschäftsführerin der Jusos Nürnberg.

So würde ich gerne Deutschland 2026 sehen: Die Jahre der Verunsicherung, der sprachlichen Verrohung und des Populismus sind überwunden. Eine neue Integrationspolitik, die alle Menschen mitnimmt, hat einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt geschaffen.


Kulturelle Vielfalt wird nicht mehr als Bedrohung, sondern als Chance verstanden. Frauen und Männer haben die gleichen Aufstiegschancen im Beruf und verdienen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das liegt auch daran, dass die Elternzeit in Partnerschaften komplett gleichberechtigt getragen wird. Der Staat erkennt nicht nur heterosexuelle, sondern auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften an. Der Staat hat offensiv investiert und unter anderem für sanierte Schulen, Kitas und Universitäten, genug gut bezahlte Lehrer und Erzieher, ausreichend bezahlbaren Wohnraum und bessere Arbeitsbedingungen und Löhne für Personal im Pflege- und Gesundheitsbereich gesorgt. Wir leben in einem Land, das seine Werte und Überzeugungen nach innen und außen lebt und sich für ein gerechtes, soziales und friedliches Miteinander in der EU und in der Welt einsetzt.

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