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Blick ins Leben der „Herzwerker“ – RUS – 6.3

22. Juli 2015

schmollender Jugendlicher - Jugendhilfe 2

Mellrichstadt. Schüler der Ignaz-Reder-Realschule präsentieren am Donnerstag, 5-März, um 19.00 Uhr in der Aula ein Theaterstück, das sich mit Geschichten aus sozialen Berufen befasst. Im Vorfeld führte das Schauspielteam  Interviews mit Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind. Entstanden und zu sehen sind zahlreiche Kurzgeschichten, die aus dem Leben dieser „Herzwerker“ erzählen.


Es gibt Handwerker, es gibt Kopfarbeiter und es gibt Menschen, die nicht nur mit Hand und Köpfchen arbeiten wollen, sondern noch etwas mehr suchen, und zwar die, die mit anderen Menschen arbeiten möchten – professionell und engagiert. Denen es auch Spaß macht, anderen  Menschen mehr  Lebensqualität und Lebensfreude zu vermitteln, ihnen Perspektiven zu eröffnen, sie zu fördern und zu begleiten. Das sind  „Herzwerker“.

Sie arbeiten in sozialen Berufen wie der Altenpflege, der Kindertagesbetreuung, der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe. Diese Berufe stiften Sinn. Sie sind unverzichtbaren Säulen der Gesellschaft. Weil sie zwar viel Gutes tun, aber selten darüber reden, entstand die Idee mit dem Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak, kurzgeschichten aus dem Berufsleben von „Herzwerker“ zu inszenieren.

Die Interviewpartner der Schüler werden während der Aufführungen anwesend sein. Mit der Theaterproduktion wird Wertschätzung gegenüber den Herzwerkern ausgedrückt, die täglich um das Wohl ihrer Mitmenschen bemüht sind. Durch  das Theaterprojekt kann das Publikum auch erfahren, wie soziale Berufe fordern, fördern und bereichern, wie vielseitig sie Menschen verbinden, und welche Karrierechancen die sozialen Berufe bieten.

Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und ganz besonders Berufsein- und – umsteiger, um mannigfaltige Einblick in soziale Berufsfelder zu erhalten. Das Theaterprojekt entstand in Kooperation mit dem Bayerischen Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Das Ministerium möchte mit seiner Dachmarke „Herzwerker“ über soziale Berufe und ihre Perspektiven informieren.

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