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Bar Freitag erlebt Wiederaufstehung – NN

1. November 2014

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GOSTENHOF — Der „Walfisch“ sucht das Weite,  der Bar Freitag kommt zurück: Der Verein Nordkurve macht ab Mitte September wieder Party in der Rothenburger Straße. Ein neues Team stellt die alternative Kulturarbeit auf neue Beine.

Ein Jahr lang gab es im „Walfisch“ in der Rothenburger Straße51a Selbstgemachtes von Kreativen nicht nur aus Nürnberg zu kaufen. Die beiden Studentinnen Charlotte Grunow und Barbara Zinecker verkaufen noch bis 30.August (samstags von 12 bis 19 Uhr) ehrenamtlich und zu fairen Bedingungen, was Designer und Kunsthandwerker angefertigt haben. Dann ist Schluss, länger sollte der „Walfisch“ in den Räumen des Vereins Nordkurve ohnehin nicht Halt machen.

Acht Freunde
Jean-Francois Drozak, Theaterpädagoge und kreativer Kopf der Nordkurve, ist nämlich von seinem Sabbat-Jahr zurück und nimmt die Zügel wieder in die Hand. Oder auch nicht. Denn die Verantwortung „wechselt von einer Person auf acht Leute“, sagt Drozak. Er will nur noch im Hintergrund wirken, der Bar Freitag soll nach einem Jahr Pause von einem Team aus acht Freunden organisiert werden.  Das Konzept bleibt aber, wie es war: Wer möchte, kann mit Freunden freitags in der Bar in der Rothenburger Straße feiern — öffentlich. So mischen sich Fremde und Freunde und jeder kann mal Barkeeper spielen oder Musik auflegen. „Wer Interesse hat, kann sich bei uns melden“, sagt Bettina Möller.

Die Online-Journalistin organisiert mit der Studentin Nadine Schemm die Öffentlichkeitsarbeit für den Bar Freitag. „Wir kennen uns alle vom Feiern, jetzt bin ich froh, dass ich mein Wissen über Journalismus für das Projekt anwenden und Erfahrungen sammeln kann“, sagt Bettina Möller.

Ehrenamtlich, niederschwellig und offen für alle: So ist das Selbstverständnis des Vereins Nordkurve. Der Umsonstladen neben dem Bar Freitag, der ab 20.September wieder samstags von 11 bis 13 Uhr öffnet, laufe gut, sagt Drozak.

Soziale Mischung
Sein Ideal von einem Ort, an dem sich alle sozialen Schichten mischen, sei zwar noch nicht ganz erreicht, doch schon zwischen dem „Walfisch“ und dem Umsonstladen seien die Wege kurz gewesen. „Toll ist es, wenn Kunden des Umsonstladens den Bar Freitag sehen und dann dorthin kommen.“

Oder zu den Kunstausstellungen, die von den Künstlern Stefanie Nentwig und Odour Odessa organisiert werden. Auch sie gehören zu dem neuen Achter-Team der Nordkurve. „Bei uns wird es keine akademische Kunst geben“, erklärt Jean-Francois Drozak. Es soll sich „herumsprechen“, dass man im Bar Freitag seine Kunst zeigen kann, immer im Doppelpack von zwei Kreativen. „Zu sehen sind die Sachen während des Bar Freitags, außerdem bekommen die Künstler die Schlüssel und können Führungen machen.“

Ute Möller

@ barfeitag@nordkurve.info

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