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Advent, Advent – NZ – 1.12

5. April 2013

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Warum Gemeinsinn Sinn macht

Achtzehn  Jahre alt ist nun schon der Straßenkreuzer, Nürnbergs hochgelobtes Obdachlosenmagasin.

18 Jahre und jünger sind die Flüchtlinge, die ohne Eltern aus zum Teil widrigsten Umstände kommend in Deutschland Schutz suchen. Ihnen ist eine Adventsaktion des Straßenkreuzers und der „Nordkurve“ , einer rührigen Gemeinsinn-Initiative des Kunstmanagers Jean-Francois Drozak, in Gostenhof gewidmet.

Wer Drozak und Straßenkreuzer-Chefredakteurin Ilse Weiß kennt, kann sich vorstellen, dass sich die  beiden etwas haben einfallen lassen, um, wie in letzten Jahr schon, auf kreative Weise ein gesellschaftliches Problem anzugehen.

Jugendliche aus politisch unsicheren Staaten ohne Perspektive, suchen unbegleitet von Ihren Eltern,  Zuflucht in sicheren Länder. Sie zu beschäftigen und ihnen Gastfreundschaft angedeihen zu lassen, dafür  sollen Spenden gesammelt werden. Die Aktion läuft unter dem Motto „Bekleidet“.

Weil Franken in ihrer Mundart Konsonanten oft undeutlich aussprechen, weiß man oft beim Aussprechen des Wortes „bekleidet“ nicht, ob vielleicht doch „bekleidet“ damit gemeint ist.

Ausgewählte Personen aus Stadt und Land bekommen deshalb im Verlauf der Aktion ein Kleidungsstück oder etwas Ähnliches genäht. Und das vorzugsweise von Migrantinnen und Migranten .

An 24 Abend soll vom 1. Advent an nun in de Nordkurve jeweils um 20 Uhr genäht, geredet, Musik gehört werden. Und wer Lust hat, kann natürlich, auch etwas geben. Das Geld geht direkt an Amnesty International und den Straßenkreuzer e.V.

Die Nordkurve befindet sich in der Rothenburger Str. 51a.

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