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60 Minuten für Kochen, Essen und Theater – FT

24. April 2013

 

„Fast Food ist unnötig: AST – Schulprojekt zeigt dass man selbst schnell gesunde Mahlzeiten zubereiten kann.

Schnelles und trotz allem gesundes Essen – das kennen viele nicht mehr.Das ist de Griff zum ungesunden „Fast Food“ zu einfach und scheinbar auch noch günstiger. Die Schüler der Adalbert – Stifter – Schule Forchheim wollen mit einem Projekt des Bezirksjugendwerks Mittelfranken beweisen, dass sich schnelles und gesundes Essen sehr wohl verbinden lässt.

FORCHHEIM – Das Mittagessen  soll schnell auf dem Tisch stehen, die Zutaten möglichst wenig kosten, den Kindern schmecken und dann auch gesund sein! Für viele scheint das unmöglich. Daher lernen die Kinder und Jugendlichen oft nichts anderes kennen als das so genannte „Fast Food“ – das ist bereits fertiges oder schnell zubereitetes  Essen mit hohen Kalorienanteil. Doch das muss nicht sein, denn schnelles Essen kann  durchaus gesund sein. Das beweisen neun  Schülerinnen und Schüler der Adalbert – Stifter – Schule mit einem Theater – Projekt des Bezirksjugendwerks Mittelfranken: Sie studierten innerhalb von drei Tagen mit dem Theaterpädagogen Jean Francois Drozak das Stück „Fast Food oder der Brandner Kaspar“ ein, bei dem innerhalb von 60  Minuten sowohl gekocht, serviert, gegessen und noch abgespült wird – und trotzdem das Theaterspielen nicht zu kurz kam.

Das Thema stößt  bei Eltern und Mitschülern auf großes  Interesse, denn die Schulmensa ist bei der Premiere voll besetzt. Das Stück spielt im vom Regenschauer überschwemmten Hotel „Maria“ in Forchheim. Als sich der Stadtrat ankündigt  und eine Vorkosterin schickt, muss Köchin Roswitha aus den wenigen Lebensmitteln, die noch in der Speisekammer sind , ein schnelles und starkes Gericht zubereiten.

Fleisch vergiftet
Doch die Vorkosterin führt etwas im Schilde: Sie vergiftet das Essen für  die Politiker  mit Zusatzstoffen. Nachdem diese davon probiert haben, liegen sie im Sterben.  Auch der Tod, der in der Zwischenzeit den Großvater Brandnerkaspar mitnehmen wollte, isst von dem Fleisch und wird ebenfalls vergiftet. Glücklicherweise kann die Köchin aber alle retten.

Garniert mit kleinen Witzen wird  während des Theaterstückes das  Gericht für den Stadtrat – Chili Chicken mit Reis und Salat – von den Schülern vor den  Augen des Publikums  zubereitet. Zwei Zuschauer  dürfen es anschließend auch probieren und bewerten. Das Ergebnis war ein Erfolg für die Köche – die Tester sind sich einig: „Es hat wirklich gut geschmeckt.“

Dann helfen alle Schauspieler beim Abwasch mit und beweisen damit: eine Stunde ist genug Zeit für das Zubereiten eines gesunden Essens und für den Abwasch – also eigentlich perfekt für den Familienalltag. Die Schüler schaffen es sogar nebenher noch, ein gelungenes Theaterstück aufzuführen und so den Begriff von Fast Food neu zu definieren.

 

 

 

 

 

 

 

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