& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Schnapp Schuss in der Nordkurve – 28.09. Vernissage

16. September 2018

schnappschuss

Vernissage am 28.9. ab 19 Uhr in der Nordkurve
Rothenburgerstrasse 51 a – Nürnberg/GOHO

Fällt Dir das Aufstehen schwer, nur um Deiner Brötchen willen? Wir aber sind Stehaufmännchen. Wir brauchen keinen Motivationskurs oder Perspektivengespräch.  Schreien um halbsieben nach Arbeits-schuss. Arbeitssüchtig überschreiten wir Grenzen. Wir teilen nur ungern unser Handwerkzeug, wollen nur das Allernötigste. Freizeitstress? Unser Leben ist aufreibend genug!

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& Pressespiegel+ Rechtsextremismus- acht.acht.Kunstdünger
Auf Freibier folgt der Hitlergruß – FT

15. September 2018

Drozak

Mit dem Stück „88“ zeigen Schülerinnen und Schüler der Realschule CO I an krassen Beispielen, wie schnell Jugendliche in den Strudel von rechtsradikaler Ideologie geraten können. Dass sie dazu Mut brauchen, wird im Gespräche deutlich.

Coburg – Ihre Namen sollen nicht öffentlich genannt, ihre Gesichter nicht gezeigt werden – die acht Schülerinnen und Schüler der Realschule CO I und der Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak von der Agentur  „Kunstdünger“ aus Nürnberg befürchten Angriffe aus der rechten Szene.

Aus  der Luft gegriffen ist ihre Sorge offenbar nicht. „Das Stück läuft seit einigen Jahren. Auch in Coburg wurde es vor fünf oder sechs Jahren schon einmal gezeigt“ , erzählt Jean-Francois Drozak. Damals habe es in der Vorstellung massive Störversuche gegeben. Im Vorfeld seien Flyer in die Briefkästen geworfen und das Stück als Lüge diffamiert worden. „Ich wurde als Zirkuspädagoge bezeichnet , und man hat die Reifen meines Autos Zerstochen.“

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+ Generalistik- Das Junge Pflegemanifest
Das Junge Pflegemanifest

28. August 2018

PflegemanifestIm Schuljahr 2018/2019 entsteht ein von Schüler*innen und Studierenden erarbeitetes „Pflegemanifest“ in Theaterarbeit und Comicform. Dabei erarbeiten sie  in Zusammenarbeit mit Pflegeexpert*innen drei Fragestellungen rund um das neue Berufsbild der Pflege, rezeptive der „Generalistik“.

Jede der drei Projektwochen mündet in einer „Szenischen Talkshow“. Darin stellen die jungen Mitwirkenden gemeinsam mit Pflegeexpert*innen ihre Vorstellungen eines für sie attraktiven Pflegeberufs szenisch dar.

Parallel dazu werden sie von einem Zeichner begleitet, der ausgewählte Szenen in Comicgeschichten überträgt. So entstehen zu den oben genannten Fragestellungen Comicgeschichten, die zu einem späteren Zeitpunkt in einem Comicband veröffentlicht werden könnten.

Fachkräftegewinnung – Die Fachwelt diskutiert rege über die anstehenden Veränderungen im Pflegeberuf. Es gibt viele kritische Stimmen. Doch zeichnet sich bereits heute im Rahmen der Fachkräftegewinnung ein Vorteil ab.  Die Pflege wird bei jungen Menschen an Attraktivität zunehmen, weil sie sich zukünftig für ein breiteres Berufsfeld entscheiden werden.

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& PressespiegelAudioNordkurve - Aktuell
Was ist Blau und stinkt nach Festival?

1. August 2018

SONY DSCJean-Francois Drozak führt den Kindergarten Dreieinigkeit über das Kunstrasen. Da gibt es so einiges zu entdecken. Weshalb mögen Mama und Pappa ein Festivalgelände so sehr. Ist das so eine Art Spielplatz für Erwachsene?

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& ausgezeichnet& Pressespiegel+ JournalismusNordkurve - Aktuell
Lokales Wissen anstatt Wikipedia – NZ

1. August 2018

18010588_1321937337841408_2339004275754466946_nAusgezeichnet: Die Kiezredaktion, ein Projekt des Nürnberger Theaterpädagoge Jean Drozak in Zusammenarbeit mit der NZ, gehört zu den Preisträgern im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Tolerans“ Die Jury lobte die Kiezredaktion  „für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement“. Die NZ sprach mit dem „Vater“ des Projekts.

NZ: Jean, kannst du für unsere Leser, die noch nicht da waren, kurz erklären, was es mit der Kiez-Redaktion auf sich hat?

Jean Drozak: Wir machen Veranstaltungen für Jugendliche, junge Erwachsene und weitere Interessierte, die sich schwer damit tun, an die Presse zu schreiben, oder in einer Redaktion anzurufen. Dabei haben sie vielleicht eine Geschichte zu erzählen, die für die Allgemeinheit von Interesse ist. In der Kiezredaktion  sind NZ- Redakteure, meist aus der Lokalredaktion, anwesend. Sie hören sich im entspannten Gespräch die Geschichten dieser Menschen an und prüfen, ob sie etwas für die Zeitung wären. Was ja manchmal auch schon der Fall war.

NZ: Du bist selbst ein treuer NZ- Leser. Was hat dich dazu bewogen, die Kiezredaktion ins Leben zu rufen?

Drozak: Wir wollen damit eine Barrierefreiheit schaffen. Die Menschen können erzählen und die Zeitung hat die Möglichkeit, Meinung, Ideen oder Eindrücke von Bevölkerungsschichten zu bekommen, zu denen sie sonst vielleicht keinen so direkten Zugang hat.

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& Pressespiegel+ Depression und Angehörige- IcebreakerDie Agentur für Kulturdesign
proJugend 2/18 – Andere Welten?

28. Juli 2018

pJ2-18-d19959097150e12g3bcdabe40eeeec02Laut dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) sind 10% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter 18 Jahren von psychischen Störungen betroffen. Forschungen gehen davon aus, das mehr als die Hälfte der betroffenen Jugendlichen keine Unterstützung bekommt und die Zeit bis sie professionelle Hilfe erhalten doppelt so lange ist wie bei Erwachsenen.
Frühzeitiges Erkennen und Behandeln ist jedoch zentral um einer Chronifizierung vorzubeugen. Das Erkennen von psychischen Störungen bei Jugendlichen ist jedoch schwierig, da in der Pubertät Stimmungsschwankungen oder ähnliche Symptome auch normal sein können.
Eine Enttabuisierung und Normalisierung des Themas sowie eine Sensibilisierung und Aufklärung von pädagogischen Fachkräften und Jugendlichen über Krankheitsbilder und Hilfemöglichkeiten sind wichtig, damit psychische Probleme von Kindern und Jugendlichen erkannt und sie dabei unterstützt werden die Problematik abzuklären und sich ohne Angst vor Stigmatisierung Unterstützung holen können.

ProJugend geht im Grundsatzbeitrag auf Einflussfaktoren, Therapieerwartungen und Präventionsansätze ein. Der zweite Beitrag fasst die wesentlichen Befunde des Berichts zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Bayern zusammen.

Im Praxisteil wird das bundesweite Schulprogramm zur Förderung seelischer Gesundheit „Verrückt? Na und!“ dargestellt. Ein Erfahrungsbericht einer Jugendsozialarbeiterin (JaS) an einer Schule zeigt auf, wie JaS mit psychischen Auffälligkeiten, Störungen oder Krisen bei Kindern und Jugendlichen arbeiten kann. Ein Modellprojekt einer Mittelschule zur qualifizierten Unterstützung an der Schule für ADHS-Betroffene wird vorgestellt. Ein weiterer Beitrag zeigt wie mit dem Präventionstheater „icebreaker“ das Thema Depression an Schulen bearbeitet werden kann. Im letzten Beitrag wird die KinderKrisenIntervention der AETAS Kinderstiftung vorgestellt.

Die Zeitschrift proJugend 2/2018 ist zum Preis von 3,40 € (zzgl. Porto/Versand) unter der Artikel-Nr. 14591 direkt zu beziehen bei:

Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.
Fasaneriestr. 17, 80636 München
Tel.: 089/121573-11, Fax: 089/121573-99
info@aj-bayern.de
www.bayern.jugendschutz.de

& Pressespiegel+ Depression und Angehörige- IcebreakerDie Agentur für Kulturdesign
icebreaker – Gastbeitrag in der proJugend

27. Juli 2018

Icebreaker

Im Auftrag der AOK Bayern tourt das Präventionstheater „icebreaker“ durch Schulen in Mittelfranken. Das Besondere daran ist, dass Schüler/-innen sich die Hauptrollen erarbeiten. Auch das Schulpublikum wird aktiv daran beteiligt, sich mit dem Thema Depression auseinander zu setzen.

icebreaker – Präventionstheater mit Jugendlichen für Jugendliche
von Jean-Francois Drozak

Eine Theaterpremiere der ganz besonderen Art fand am 7. Dezember 2017 im Hans-Sachs-Gymnasium in Nürnberg statt. Acht Schülerinnen und Schüler bereiteten gemeinsam mit dem freischaffenden Theatermacher und -pädagogen Jean-Francois Drozak das Thema Depression im Jugendalter spielerisch auf. „Die Aufklärungsarbeit zum Thema Depression ist enorm wichtig. Bis zu 18,5 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren sind betroffen. Genau hier setzt “icebreaker“ an. Es gelingt dem Theaterprojekt, Schüler an das Thema heranzuführen“, so Christine Brummer, Pressesprecherin der AOK in Mittelfranken. „Die Schule erarbeitet sich das Thema mit theaterpädagogischer Unterstützung selbst. So identifiziert sich die gesamte Schulfamilie mit der Präventionsbotschaft – Sie wird Teil der eigenen Schulkultur.“

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& Pressespiegel+ JournalismusNordkurve - AktuellVideo
Die NZ-Kiezredaktion

15. Juli 2018

„Die Kiezredaktion“ ist ein Projekt des Kulturfördervereins Nordkurve in Kooperation mit der Nürnberger Zeitung, das Jugendlichen die Bedeutung der Kommunalzeitungen für die Demokratie näher bringen will. Das niedrigschwellige Programm der Kiezredaktion will Pressearbeit und die Grundsätze des Journalismus allen Interessierten trotz möglicher Sprachbarrieren oder anderer Hindernisse verständlich machen. Aktionen wie “Die umgedrehte Pressekonferenz – Der Gast fragt, die Redakteure antworten” bieten daher jungen Menschen die Möglichkeit, mit Journalist*innen über ihre eigenen Themen und die aktuelle Kommunalpolitik ins Gespräch zu kommen. Die Journalist*innen nehmen diese Themen wiederum mit in ihre Redaktionen. So erhalten auch die Anliegen derer Medienpräsenz, die gewöhnlich von der Kommunalpresse gar nicht erreicht werden.

& Pressespiegel+ Fachkräftemangel- Die BerufsberatungsgalaDie Agentur für Kulturdesign
Erfolgreiche Herzwerker-Kampagne – BR

1. Juli 2018

indexIn Bayern machen immer mehr junge Menschen eine Ausbildung in der Altenpflege. Aktuell sind es rund 7.600 und damit ein Drittel mehr als 2010. Gesundheitsministerin Melanie Huml führt den Anstieg auch auf eine Image-Kampagne zurück. Von Günther Rehm

Seit dem Start der Image-Kampagne mit dem Titel “Herzwerker” im Jahr 2010 seien die Schülerzahlen in der Altenpflege um rund 34 Prozent gestiegen, freut sich Ministerin Huml. 2016/2017 absolvierten insgesamt 7.618 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung.

 

 

Melanie Huml, Bayerns Ministerin für Gesundheit und Pflege

“In einer älter werdenden Gesellschaft gewinnt die Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen immer mehr an Bedeutung. Pflegekräfte zeigen dabei rund um die Uhr einen vorbildlichen Einsatz.” Auch im neuen Jahr bleibe es ein großes Ziel, die Rahmenbedingungen für die Pflege weiter zu verbessern und die Personalausstattung in der Pflege weiter zu stärken, so die Ministerin. Klar sei auch: Der Pflegeberuf müsse für junge Menschen attraktiver werden.

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& PressespiegelNordkurve - Aktuell
Das Wohnzimmer zur Mitte – NN

21. Juni 2018

Das Wohzimmer zur Mitte

Ein „Wohnzimmer“, was ist das eigentlich? Was macht einen Raum aus, was braucht er, was soll er transportieren können, um als ein „Wohnzimmer“ gelten zu dürfen? Dieser Frage geht das Projekt „Wohnzimmer zur Mitte“ nach, das Simona Leyzerovich gemeinsam mit dem Kulturverein Nordkurve e. V. ins Leben gerufen hat. Und als wäre das Projekt, das im November in einem Atelierraum in Johannis an den Start gegangen ist, nicht bereits vielschichtig genug, so soll es als Pilot für eine richtig große Sache dienen: Wenn das Konzept funktioniert, könnten bald 500 Nürnberger Haushalte ihr Wohnzimmer für eine kulturelle Veranstaltung öffnen und damit beweisen, dass das „Bürgerrecht Kultur zu unserer gelebten Alltagskultur geworden ist.“

Es war ein einschneidendes Erlebnis, das Jean-Francois Drozak vor 20 Jahren den Weg zur heutigen Idee geebnet hat. Zu Besuch in Irland, erzählt der 42-Jährige Sozialarbeiter und Begründer des Kulturvereins und -raums „Nordkurve e. V.“, habe er eine alte Dame kennengelernt. Unlängst verwitwet, habe diese beschlossen, bei Bedarf der Einsamkeit ein Ende zu bereiten, kurzerhand ihr Wohnzimmer um- und einen Tresen hineingeräumt und wann immer ihr danach war per Guinness-Leuchtschild vor der Tür zur Geselligkeit geladen. „Das“, so Drozak, „hat mir das Wohnzimmer so gezeigt, wie es sein soll: ein Begegnungsort für Menschen.“ Ganz ähnlich sieht das auch Simona Leyzerovich: „Im Gegensatz zu früher verbringen Menschen so viel Zeit alleine daheim, vor dem Fernseher oder mit dem Smartphone“, sagt die 25-Jährige und schwärmt von Zeiten des „Chambre d’amis“ und gelebter Salon-Kultur. Für ihre Bachelor-Arbeit im Studienfach „Design“ der Ohm-Hochschule möchte sie „den Lebensort Wohnzimmer erforschen, abstrahieren, dekonstruieren und dessen Grenzen ausloten.“

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