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Kinder stark machen und an ihre Talente erinnern

23. März 2018

lauer„Eltern können Geborgenheit, Liebe und Authenzität geben, Sozialarbeiter können die Eltern nicht ersetzen“, sagt Stanley Lauer. Der 37-Jährige arbeitet seit zehn Jahren als Sozialarbeiter. Er unterstützt Jugendliche mit familiären Problemen. „Ich helfe ihnen, ihr Potenzial abzurufen, damit sie ihr Leben gut führen können.“

Eigentlich wollte Stanley Lauer Betriebswirtschaftslehre studieren. Beim Zivildienst an einer Schule für körperlich behinderte Kinder hat er aber gemerkt, wie viel Freude ihm die Arbeit macht. „Dann habe ich mich dafür entschieden, Sozialarbeit zu studieren“, erzählt er.

„Unser Job ist es, die Jugendlichen an ihre Talente zu erinnern, daran, was sie gut können, oder an was sie arbeiten müssen, dann können sie ihren Weg auch gehen.“ Eltern sind nicht zu ersetzen, selbst wenn sie in der einen oder anderen Situation Fehler machen. Sobald es aber ein Anzeichen für eine Kindesgefährdung gibt, melden das die Sozialarbeiter dem Jugendamt. Stanley Lauer muss eigentlich ausreichend emotionale Distanz zu den Personen haben, die er betreut. Doch manchmal gehen ihm die Fälle sehr nahe. „Dann kommt es vor, dass ich viel darüber nachdenke und sogar davon träume“, sagt er. Dann hilft es ihm, mit seinen Kollegen über die Schicksale zu sprechen, sich Unterstützung zu holen und Sport zu treiben.

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