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Die politischen Aufgüsse 2016 – 1.12. bis 24.12.

15. November 2016

APSOMit den politischen Aufgüssen 2016 wollen wir das Wahljahr 2017 im Mittelpunkt stellen.  Und das zur Vorweihnachtszeit? Genau.

Denn in weniger als einem Jahr wird gewählt. Es macht Sinn die Medienberichterstattung genauer zu verfolgen, um sich eine eigene Meinung zu den Parteien und ihren Kandidaten zu bilden. Wir wollen mit unserem diesjährigen Dreidimensionalen Weihnachtskalender die Bürger*innen unserer Stadt ermutigen, im nächsten Jahr verstärkt Zeitung zu lesen, und gute politische Radio- und Fernsehreportagen zu rezipieren. Eine Bundestagswahl sollte man auch aus der Sicht der eigenen Region wahrnehmen. Die Nürnberger Tageszeitungen und das Frankenstudio des bayerischen Rundfunk sind die relevanten Redaktionen, um die Bundestagswahlen aus fränkischer Perspektive zu beleuchten.

Die politischen Aufgüsse in der Nordkurve:  vom 1.12. bis zum 24.12. 2016
24 Akteur*innen gestalten für ihre Gäste und der Öffentlichkeit jeweils einen Abend. Der Showroom wird hierfür in eine Sauna  umgestaltet. Die Akteur*innen erklären sich bereit, sich als politische Saunameister zu versuchen.


Politik kann Freude machen, sich darüber zu informieren ebenfalls. Der gesellschaftliche Diskurs kann so, richtig Spaß machen.
+++ Achtung B-Verbot – Die Gäste kommen in Alltagskleidung +++ Die Saunalandschaft ist ein Bühnenbild und keine echte Sauna +++ Für die Anwesenden gilt Bademantelverbot

Wollen Sie wissen wer die 24 Akteur*innen sind: Bitte Klicken

 

Das Drehbuch – Wie stelle ich mir Deutschland in 10 Jahren vor? An jedem Abend der Vorweihnachtszeit erleben die Anwesenden mehrere politische Aufgüsse, und kommen ins Schwitzen. Frei nach „Speaker´s“ Corner sind unzählige initiierte 5-minütige  Impulse zur Lage der Nation vorgesehen. Welche Vorstellungen haben die 24 Akteur*innen für unser Land?

Die Bedeutung kommunaler Medienberichterstattung
Die Metropolregion Nürnberg lebt von den vielen Meinungen und Sichtweisen ihrer Bürger*innen. Regional berichtete Medien helfen, über den Tellerrand zu schauen. Eine vielfältige, kommunale Berichterstattung ist von großer Bedeutung für das demokratische Zusammenleben in unserer Stadt. Die Nordkurve ist sehr froh darüber, dass sich zahlreiche Lokalredakteur*innen und Journalist*innen bereit erklärt haben, den dreidimensionalen Weihnachtskalender zu unterstützen. Sie werden die Abende dezent und kompetent moderieren.

Keine Promis bitte.
Ausgewählt wurden die Saunameister von einer unabhängigen Jury. Jugendliche aus der Nürnberger Südstadt, Gostenhof und Muggenhof haben konstruktiv selektiert: Wem trauen sie zu, Ideen zu liefern, die sie später als Erwachsene noch in guter Erinnerung behalten werden? Schließlich sind sie es, die unsere Republik beerben werden.

Die selbstverkannten Falschen sind hier die Richtigen.
Ein weiterer und ausdrücklicher Wunsch der Jugendjury ist: KEINE PROMIS BITTE. Sie wollen lieber Menschen zu Wort kommen lassen, die sich nicht gleich trauen, denken sie wären die Falschen, bzw. sich selbst verkennen.

Die Wahrheit liegt im Prozess.
Gerade in Zeiten inflationärer Rhetorikkünste und Wahlkampfstrategien macht es Sinn am Lack zu kratzen.

WER SIND WIR
Der Nordkurve e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedeutung der kommunalen Medienberichterstattung hervorzuheben. Weiterhin ist es uns wichtig Menschen zu ermutigen, am gesellschaftlichen Diskurs mitzuwirken.
Die Neuen deutschen Medienmacher ist ein Zusammenschluss von Journalist*innen mit und ohne Migrationshintergrund. Sie fördern und fordern Weitsicht in der Berichterstattung rund um Migration und den sogenannten neuen Deutschen. Das lokale Netzwerk der Neuen deutschen Medienmacher trifft sich monatlich in der Nordkurve. Hier entstand die Idee der politischen Aufgüssen.
Die Robert Bosch Stiftung hat uns etwas Geld gegeben, damit aus der ersten Idee eine schöne Sache wird. Das Projekt wird von Ehrenamtlichen getragen, aber Sachkosten entstehen trotzdem.

Unser dreidimensionaler Weihnachtskalender in der Nordkurve findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Alle zwei Jahre befassen wir uns mit einem politischen Schwerpunkt inmitten der Vorweihnachtszeit, hoffentlich wieder auf eine ähnlich charmante Art und Weise wie die Male zuvor.
Vor vier Jahren hatten wir uns mit der Situation von obdachlosen Menschen befasst, 24 Akteur*innen der Stadtgesellschaft haben jeden Abend der Vorweihnachtszeit in unserem Schaufenster übernachtet.
Vor zwei Jahren stellten wir die allgemeine Wahrnehmung über Menschen mit Fluchterfahrung auf dem Kopf. Sie präsentierten sich nicht als Bedürftige, sondern als bereichernde Menschen mit Fähigkeiten. Menschen mit Fluchterfahrung  schneiderten für 24 Akteure ein Bekleidungsstück.

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