Archiv der Kategorie: + Quartiersmanagement

Zur moderner Stadtteilplanung gehört der rege Dialog mit den Bürgern. Bürgerbeteiligung kann ernst gemeint sein. Sie beginnt nicht bei einer Fragestellung seitens der Kommune, sondern mit einem offenen Dialog.

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Theater vom Kommen, Bleiben, Gehen – EZ

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Schüler entwickeln und spielen Szene zu Wende-Erfahrungen

EBERSWALDE „Wir waren nur die Darsteller“, so bescheiden die Jungen Männer und Frauen aus der 9. Klasse der Oberbarnimschulen nach  einer Woche Theaterprojekt.

Die Jugendlichen hatten drei Menschen aus Eberswalde und Umgebung mit Erfahrungen aus der Wendezeit interviewt und daraus Schlüsselszene  inszeniert. Es drehte sich alles um die These, dass jeder Mensch vor 23 Jahren hier in der Region Migrationserfahrung erlebt hat. Egal, ob er aus einem anderen Land, dem Westteil Deutschlands gekommen ist oder hier blieb und das Staatssystem sich wandelte. Stellvertretend erzählen der Regisseur und Drehbuchautor Eberhard Görner, wohnhaft in Bad Freienwalde, die Architektin Cisa Rothe, Brodowinerin und der Eberswalder Kameramann, Texter und Fotograf Uwe Wessolek ihre Erlebnisse.

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Bleibe ich, gehe ich? – Märkischer Sonntag – 6.6.

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Weltbürger und Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak kreiert mit Eberswalder Schülern Stück zu Wende-Erfahrungen.

Eberswalde (saschu). Letzte Woche entwickelte er mit Nürnberger Mädchen und Jungen der 6. Klasse ein Theaterstück zu Kinderarmut, diese Woche spielte er mit Gymnasiasten im brandenburgischen Anklam zum Thema Rechtsradikalismus. Ab Morgen ist der Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak in Eberswalde zu Gast.

http://hundertprozent-eberswalde.de/

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Hundertprozent Eberswalde

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www.hundertprozent-eberswalde.de

Im Haus am Stadtsee fand vom 27. Mai bis 31. Mai 2013 unter der Leitung von Jean Francois Drozak ein Theaterprojekt mit den SchülerInnen der 9. Klasse der Oberbarnimschule statt. Das Projekt wurde finanziert von der Initiative Oberschule und dem Verein der Freunde und Förderer der Oberbarnimschulen.

Im Theaterprojekt wurden innerhalb der kurzen Zeitspanne von nur vier Tagen sechs Szenen entwickelt. Die SchülerInnen stellten sich der These, dass jede Person, die in der Wendezeit in Eberswalde gelebt hat, einen Migrationshintergrund aufweist.

Sei es, weil er/sie aus einem anderen Land kommt, weil er/sie aus einer anderen Stadt hierher gezogen ist oder weil die Person hier geblieben ist, aber einen Staatswechsel miterlebt hat.

 

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100 % Eberswalde

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Binnenmigration, Wendezeit oder Immigration – Jeder vor 20 Jahren in Eberswalde lebende Bürger hat Migrationshintergrund. Eine Theaterproduktion analysiert ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Dabei werden drei Menschen von ihren Migrationserfahrungen berichten, die von jungen Darstellern in Szene gesetzt werden. Eberhard Görner ist Regisseur von Notruf 110, das Pendant zum Westdeutschen Tatort. Er wird von seinem Erfahrungen berichten, sich von einem Staat in einem anderen begeben – ohne dabei eine Grenze zu passieren. Die Grenze war im Kopf. Ulrich Wessollek ist Fotograf und hat als Westdeutscher zahlreiche Reportagen über die Wendezeit realisiert. Und er zog nach Eberswalde. Doch auch Menschen aus anderen Kulturen werden von ihren Erfahrungen in ihrer neuen Heimat Eberswalde berichten.
Premiere am Stadthaus am Stadtsee.- 30.5. – 19 Uhr

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Flugblatt 5 – Ein Hörspiel

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Zum 25 jährigen Bestehen der “Weiße-Rose-Stiftung” schufen Jugendliche mit Migrationshintergrund eine Theaterproduktion, die nun als eine knapp 50-Minütige erste Feature-Version nachzuhören ist. Dafür benötigten sie nur vier Tage, inklusive Premiere.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Die Geschwister Scholl und weitere junge Menschen riskierten im Nationalsozialismus durch politisches Engagement ihr Leben. Viele von ihnen wurden dadurch zu politische Opfer.  Gegen das Vergessen – und wie sieht Dein Flugblatt heute aus?   Genießen kann man nun ein “halbes Radiofeature”, das die politische Agitation Ende des zweiten Weltkrieges bis heute reflektiert, aus der Perspektive von heute lebenden jungen Migranten.  Die Bomben, die Trümmer, die Sahnebomben, die Studentenrevolten, die RAF, die rote Zora, die Spaßguerilla und nicht zuletzt der Flashmob“.

 

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Flugblatt auf AEG

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Flugblatt – Premiere ist am 22.11. um 19 Uhr auf AEG
Die Geschwister Scholl und weitere junge Menschen riskierten im Nationalsozialismus durch politisches Engagement ihr Leben. Viele von ihnen wurden dadurch zu politische Opfer.  Gegen das Vergessen – und wie sieht Dein Flugblatt heute aus? Zivilcourage ist auch heute ein wichtiges Thema. Und doch lässt sich die Lebenswelt von Jugendlichen kaum mit dem Leben der Geschwister Scholl vergleichen. Wie sah Zivilcourage im Nationalsozialismus aus, und wie manifestiert sich heutzutage politisches Engagement  junger Menschen? Mit diesen Fragen befassen sich SchülerInnen des Dürrer Gymnasiums in einer außerschulischen Projektwoche.
Veranstalter ist das Kinder und Jugendhaus Gost in Kooperation mit dem KUF – Kulturbüro Muggenhof

 

 

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Ansichtssachen auf AEG – ist Theater IKEA?

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Menschen verbinden mit ihrer Wohnung nicht immer das Gleiche, erst recht nicht wenn sie aus unterschiedlichen Kulturen kommen. Manche Menschen geben viel Geld aus damit ihre Wohnung schön aussieht. Andere verbringen ihre Zeit lieber außer Haus.  Jugendliche inszenieren Erzählungen von Bürger aus dem Stadtteil. Zu jeder der erzählten Geschichten wird ein Gegenstand aus den Wohnzimmern für die Abschlusspräsentation bereitgestellt. Sie dienen als Requisite. Das Bühnenbild stellt selbst auch ein Wohnzimmer dar. Alle Gegenstände werden in dieses Wohnzimmer platziert. Sie entfalten in den jeweiligen Szenen ihre Bedeutung, bzw. die Bedeutung die der Erzähler ihr beimisst.

Premiere ist am 22.12. um 19 Uhr auf AEG – weitere Infos: info(ad)kunstduenger-nuernberg.de

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturbüro Muggenhof, dem Integrationsrat der Stadt Nürnberg und dem Kinder und Jugendhaus Gost

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Tante Emma kommt zu Besuch

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Der verschollen geglaubte Tante Emma-Laden wird in Nürnberg-Gostenhof mit Hilfe der Ausstellung “Bilder erzählen Ladengeschichten aus Gostenhof” wieder erweckt. Den Rahmen dafür schaffen Künstler und Einzelhändler gemeinsam mit einem extra eingerichteten Tante Emma-Laden.

Im Nürnberger Stadtteil Gostenhof läuft derzeit das Kunstprojekt “Bilder erzählen Ladengeschichten aus Gostenhof”. Dabei geht es um die kleinen Läden im Bezirk, wie etwa das unauffällige Papiergeschäft, den türkischen Lebensmittelmarkt an der Ecke oder den Spielzeugladen in der Seitenstraße. An den Wänden der als Galerie dienenden “Barfreitag” hängen Obstkisten, in denen sich verschiedene Gemälde befinden. Zu sehen sind da etwa ein Teddybär auf einem Patchwork-Hintergrund oder Porträts von verschiedenen Ladenbesitzern. Neben den Bildern steht jeweils ein Konsumgegenstand wie beispielsweise eine Packung Nudeln oder eine Gießkanne.

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Generationsübergreifender Dialog – Playback

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Folgender Text ist ein Auszug aus der wissenschaftlicher Arbeit von Frau Cornelia Berthold. Sie begleitete vor gut einem Jahr ein Dialogverfahren zwischen jungen und alten Menschen, die im Stadtteil Muggenhof leben. Die Arbeit wurde der Georg Simon Ohm Hochschule im Rahmen ihres Studiums bei Pr. Dr. Unbehaun vorgelegt und beschreibt die Wirkung der Methode Playback. 

Seit den 90er Jahren rückt die generationenverbindende Arbeit immer mehr in den Mittelpunkt. Intergenerationelles Lernen heißt, dass Erfahrungen und Wissen ausgetauscht werden. Ein Beispiel hierfür sind die Mehrgenerationenhäuser. Ältere Menschen nehmen einen immer größeren Teil unserer Bevölkerung ein. Sie sind einerseits eine Belastung, aber gleichzeitig eine große Bereicherung. Zunehmend steht die Gesellschaft vor einem demographischen Wandel. Hierzu zählen die steigende Lebenserwartung und eine abnehmende Geburtenrate. Lebensläufe verlaufen außerdem nicht mehr kontinuierlich, sondern splitten sich auf. Die traditionellen Familien schwinden.
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Die scheuen Wilden – NN

Skater Casting

Man stelle sich vor, es findet ein Casting für Skater statt und kein Skater geht hin: Diese Befürchtung von Jean-Francois Drozak, Theaterpädagoge und Inhaber der Agentur «Kunstdünger», wurde nicht wahr.

Im Gegenteil. Am Ende saßen sogar zehn Exemplare der, laut Drozak, «so scheuen Untergrundgruppe, an die man schwer herankommt» in der Treppenhauslounge am Kornmarkt und hörten sich die Ideen des Theatermachers zumindest mal an. Darunter so bekannte Größen wie Andi oder Michi. Jaja, in der Szene kennt man sich eben.
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