Archiv der Kategorie: + Legislatives Theater

Das legislative Theater hilft Entscheidungsträgern in der Mehrheitsgesellschaft die Welt mit anderen Augen zu sehen.

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Zeitungs- und Theaterprojekt über Leistungssport – NZ

SportWie viel muss man für einen Platz auf dem Treppchen trainieren? Welche Opfer muss man bringen? Mit einigen Facetten des Leistungssports befassen sich seit Montag Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums. Im Rahmen des Zeitungs- und Theaterprojektes „Druckerschwärze“ des Nürnberger Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak und der NZ treten die jungen Menschen mit Experten in Dialog. Ihr Ziel: Nach vier Tagen Arbeit werden sie ein Theaterstück und – mit Hilfe der NZ-Redakteurinnen Ella Schindler und Christina Merkel – eine Zeitungssonderseite zum Thema präsentieren. Die Premiere der öffentlichen Aufführung findet am Donnerstag um 19 Uhr im Großraum Nord des Bertolt-Brecht Gymnasiums statt. Der Eintritt ist kostenlos. Die Themenseite erscheint am Freitag in der NZ. Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, der Jugendmigrationsdienst der Caritas Nürnberg koordiniert das Projekt.

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Physiker berät Nürnberger Haushalte in Energiefragen – NZ

heizen-300x238Klaus Kretzschmar ist Energieberater. Der 53-Jährige berät seit 2012 Familien mit geringem Einkommen, wie sie auf einfache Art Strom und Heizkosten sparen können. Das „Energiesparprojekt“ ist ein kostenloses Angebot des Sozialamts Nürnberg und gilt als Vorreiter in ganz Deutschland.

„Ich bin Physiker und habe zwanzig Jahre in einem Ingenieurbüro gearbeitet. Währenddessen habe ich eine Ausbildung zum Energieberater absolviert. Vor sechs Jahren habe ich mich mit diesem Beruf selbstständig gemacht. Das „Energiesparprojekt der Stadt Nürnberg“ gibt es seit 2008, ich bin seit 2012 dabei. Sozialhilfeempfänger bekommen einen festgelegten Betrag für Strom und Heizkosten. Doch in manchen Fällen reicht das Geld nicht aus. Dann schickt das Sozialamt mich, um den Menschen zu helfen.

Wir gehen gemeinsam durch die Räume und ich gebe ihnen Tipps zum Energiesparen. Zum Beispiel reicht es, wenn im Wohnzimmer etwa 21 Grad Celsius sind, denn das ist die durchschnittliche Wohlfühltemperatur. Alte Heizungsthermostate funktionieren oft nicht mehr so genau, sodass es sich lohnt, sie für circa 20 Euro auszutauschen. Außerdem reicht es, die meiste Wäsche bei 30 oder 40 Grad zu waschen. Sogar bei Kochwäsche genügen 60 Grad. Die meiste Energie wird beim Erhitzen von Wasser benötigt. Aber es hängt nicht nur vom Verhalten der Menschen ab, wie hoch der Energieverbrauch zu Hause ist.

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Windräder vor Augen oder ein Atomkraftwerk vor der Haustür?

n-ergieIn der Arbeit kann sich Carsten Eckardt nicht auf Routine verlassen. Er muss offen sein für Entwicklungen in der Energiebranche und daraus neue Geschäftsfelder für die N-Ergie erschaffen. Sein Auftrag: Innovation und Wirtschaftlichkeit im Gleichgewicht halten. Rund 28 Prozent des Stromes der N-Ergie stammen aus erneuerbaren Energiequellen. „Energiewende bedeutet für uns sehr viel. Das klassische Geschäft, etwa durch fossile Kraftwerke, geht zurück und wir müssen uns als Unternehmen mit neuen Ideen ositionieren“, sagt der Betriebswirt.

In welche Richtung es bei den Energieversorgern gehen soll, erläutert der 42-Jährige so: „Weg von der klassischen Erzeugung über Großkraftwerke, hin zu sehr vielen kleinen dezentralen Kraftwerken.“ Einen vollständigen Plan, wie die Energiewende ablaufen soll, gibt es noch nicht.

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Überzeugungskünste eines Elektoingenieurs – NZ

MolnarSeit die Energiewende in Deutschland beschlossene Sache ist, hat Pal Molnar viel zu tun. Der 31-jährige Elektroingenieur plant bei der für Mittelfranken zuständigen Main-Donau Netzgesellschaft mbH neue Stromnetze und Umspannwerke. Dafür muss er manchmal sogar Feldhamster suchen und Bauern vom rechten Weg überzeugen.
NZ: Glauben Sie, dass die Energiewende gelingt?

Pal Molnar: Es wird dauern, aber ich sehe keinen Grund, warum es technisch nicht funktionieren sollte. Die Kunden wollen günstigen Strom, aber der Ausbau kostet Geld, das muss die Politik irgendwie zusammenbringen. Es gibt noch weitere Herausforderungen wie das Speichern der Energie, denn die Sonne scheint nicht immer.

NZ: Was ist Ihre Aufgabe?

Molnar: Durch die Energiewende fallen die großen Atomkraftwerke weg, dafür kommen viele kleine Windräder und Solaranlagen dazu. Deswegen plane ich neue Umschaltanlagen, das sind die Verkehrsknotenpunkte im Stromnetz. Ich suche das Grundstück aus, plane wie das Ganze aussehen soll und entscheide, welche Firmen die Schaltschränke, Trafos, Kabel und so weiter liefern.

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Schwerpunkt Energie – NZ

räderDie Energiewende ist beschlossene Sache. Wir haben aus Fukushima gelernt. Die Nutznießer sind unsere Kinder, und deren Kinder. Wir sind uns aber auch bewusst, dass sie nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Doch wie lange wird es dauern, bis Deutschland sein Energieverbrauch durch regenerative Energiequellen abdecken kann? Ist das Stromsparen eine Alternative zu großen Visionen? Wie realitätsnah wird das Thema von der Politik und den Medien diskutiert?“

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Ein Projekt namens Druckerschwärze – NZ

Druckerschwärze 1Feldhamster, gekippte Fenster, Schulgärten: Die Energiewende hat viele Facetten. Mit einigen davon befassen sich seit Montag 17 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm Löhe-Schule in Nürnberg. Im Rahmen des Zeitungs- und Theaterprojekt „Druckerschwärze“ des Nürnberger Theaterpädagogen Jean-Francois-Drozak und der NZ treten die jungen Menschen mit vier Energie- Experten in Dialog. Ihr Ziel: Nach vier Tagen Arbeit werden sie ein Theaterstück und eine Zeitungssonderseite zum Thema präsentieren.  Die Premiere der öffentlichen Aufführung findet am kommenden Donnerstag um 19 Uhr in der Aula der Löhe-Schule in der Deutschherrnstraße 10 statt. Der Eintritt ist kostenlos. Die Themenseite erscheint am Freitag in der NZ. Bis dahin entwickelt und übt die Theatergruppe auf der Grundlage der Expertengespräche Szenen für ihr Stück. Die Journalistengruppe interviewt die Experten und macht daraus mit Unterstützung der NZ-Redakteurinnen Ella Schindler und Christina Merkel Artikel. Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, der Jugendmigrationsdienst der Caritas Nürnberg koordiniert das Projekt.

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Auch ein Garten kann politisch sein – NZ

KuntzeUmweltaktivist ist Oliver Kuntze schon immer. Seit einem dreiviertel Jahr ist der 45-Jährige auch Umweltpädagoge. Aber keiner, der mit erhobenem Zeigefinger zum Umweltschutz mahnt, sondern mit selbst angebautem Gemüse begeistert.

NZ: Ärgert es Sie, wenn achtlos mit der Umwelt umgegangen wird?

Oliver Kuntze: Nein, das ärgert mich nicht, weil ich verstehen kann, warum sie es tun. Denn in der Welt, in der wir leben, ist es üblich, Dinge einfach so wegzuschmeißen. Deshalb kritisiere ich nicht, sondern stelle Fragen. Zum Beispiel: Warum gibt es hier Pappbecher? Warum kann man nicht einfach Porzellantassen benutzen?

Und auch moralisch: Ich finde, man muss eher Fragen stellen und Ideen entwickeln.


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brandeins – Fotogalerie Druckerschwärze

Diese Galerie enthält 32 Fotos.

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Künstler ist kein Beruf, sondern eine Berufung

fran-272x300Bilder kann man bei Ikea kaufen, aber das ist keine Kunst, das ist Dekoration. Kunst bedeutet Gefühle, die nur ein Künstler produzieren kann“, sagt Francesco Ferrante. Seit drei Jahren ist er „radikaler Künstler“. Er hat im Call Center gearbeitet, er war Bühnenbildner und ist jetzt frei: „Das Schönste an meinem Beruf ist, dass ich keine Grenzen habe–meine Fantasie ist total frei.“ Ferrante war in Italien auf einem Mathematikgymnasium.

Mit 18 Jahren beschloss er, Künstler werden zu wollen, aber sein Vater war dagegen. „Er wollte, dass ich in der Apotheke meiner Tante arbeite, ein fester Beruf, bei dem ich viel Geld verdiene.“ Vater und Sohn einigten sich auf einen Kompromiss. Als Basis für einen kreativen Beruf machte Ferrante eine Ausbildung zum Bühnenbildner.

„Als Handwerker habe ich vieles im Theater gelernt, was ich später in der Kunst gebrauchen konnte“, sagt der heute 34-Jährige. Beim Theater in Sardinien hat er seine Muse kennengelernt und ist dann zu ihr nach Erlangen gezogen. „Meine große Liebe hat mich inspiriert zu malen, ohne sie wäre ich nicht Künstler geworden.“ Er mietete ein Atelier in Gostenhof, am selben Tag verließ ihn seine Freundin, weil sie um die Welt reisen wollte und er nicht mitkommen konnte.

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Mit Geduld konnte ein Traum Wirklichkeit werden

tanzSie hat sich dazu entschieden, ihr normales Leben hinter sich zu lassen und den Schritt zum Künstlerdasein zu wagen. Heute leitet die 47-jährige Christina Bauereiß ihre eigene Tanz- und Ballettschule. „Du wirst einmal Kunstmalerin.“ Das waren die Worte meiner Mutter, die sieben Instrumente spielt und deren künstlerische Ader ich erbte. Mein Traum war es bereits im Kindesalter, mich in meinem weiteren Leben der Kunst zu widmen. Den Weg der Kunstmalerei verfolgte ich jedoch nicht, da der Bewegungsdrang größer war. Ich tanzte.

Mein Geld verdiente ich unter anderem als Requisiteurin im Staatstheater Nürnberg. Doch die Liebe zur Kunst brachte mich irgendwann auf eine andere Spur. Heute bin ich selbstständig und freiberuflich tätig. Ich leite eine Schule für Tanzkünste. Sie heißt „The walk of fame“, zu Deutsch „Der Weg zum Ruhm“. Ich glaube, dass jeder seinen individuellen Weg zum Erfolg hat. Ich wollte mir zuerst genügend Erfahrung aneignen, bevor ich eine Tanzschule eröffne. Außerdem muss man alles genau planen. Verwaltung und Wirtschaft sind feste Bestandteile, auf denen die Selbstständigkeit aufbaut. Allein die Fähigkeit, gut tanzen zu können, genügt nicht. Des Weiteren ist die heutige Zeit nicht mit der früheren vergleichbar. Als Kind hätte ich es mir keinesfalls erträumen können, eine Tanzkunst zu studieren. Während meiner Schulzeit war es einmalig, etwas Schauspielerisches oder Tänzerisches einzustudieren, so einmalig, dass ich die Schritte heute noch beherrsche.

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