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Kinder und Jugendarmut in Deutschland

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„Der Pleitegeier“ kreist um das Thema Armut – MS

Pleitegeier_Web_230x130pxArm zu sein, heißt in vielen Fällen nicht dabei sein zu können. Nürnberger Schüler aller Schularten setzen sich in den kommenden

Jahren mit dem Thema Armut (schauspielerisch) auseinander: Aktion Schutzbengel unterstützt das mehrjährige Projekt in Nürnberg

NÜRNBERG (pm/nf) – Wie ist es, wenn ein Kind ausgelacht wird, weil es keine Markenschuhe trägt? Wie ist es, wenn es nicht mit den Klassenkameraden Döner essen kann, weil das Geld nicht reicht? Wie ist es, wenn man sich entscheiden muss, ob

man Schulhefte kauft oder einen warmen Pullover?

Mit diesen Fragen konfrontiert das Theaterstück „Der Pleitegeier“ seine Zuschauer ebenso wie die jungen Schauspieler von Nürnberger Schulen. Die Aufführung des Stücks am Freitagvormittag in der Kulturwerkstatt auf AEG war gleichzeitig der Startschuss für das mehrjährige Projekt. Schauspieler und Regisseur Jean-Francois Drozak möchte gemeinsam mit den Projektpartnern, zu denen auch die Stadt Nürnberg und die Aktion Schutzbengel der Rummelsberger Diakonie gehören, auf die Folgen von Armut aufmerksam machen.
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Theaterstück “Pleitegeier” bringt Kindern das Thema Armut näher – MS

Pleitegeier_Web_230x130pxNürnberg (epd). Der “Schutzbengel” der Rummelsberger Diakonie tut sich mit dem “Pleitegeier” zusammen: Das Theaterstück des Schauspielers und Regisseurs Jean-Francois Drozak soll Armut von Kindern bewusstmachen, teilte die Rummelsberger Diakonie am Dienstag mit. Drozak habe mit “Pleitegeier” ein Stück geschrieben, das ebenso Spaß wie auch betroffen mache. Die Aktion Schutzbengel unterstütze als Partner das Projekt.

Der Nürnberger Künstler übt das Stück im Rahmen von Projektwochen mit Schülern ein. Die Kinder könnten so erfahren, wie sich arme Familien einschränken müssen. Wenn Eltern überlegen müssten, ob sie ihren Kindern einen Schwimmbadbesuch ermöglichen oder Schulhefte kaufen, eine ausgewogene Ernährung auf den Tisch bringen oder neue Turnschuhe kaufen, habe das Auswirkungen auf den Alltag von Kindern.
Das Stück “Pleitegeier” soll zudem Werbung für den “Nürnberg-Pass” machen, ein Angebot des Sozialamtes, um bedürftige Nürnberger Bürger zu unterstützen. Auftaktveranstaltung ist am Freitag, 24. März. In der Kulturwerkstatt auf AEG werden Schüler des Förderzentrums Bärenschanze und der Geschwister-Scholl-Realschule das Theaterstück spielen. Das Stück soll in den kommenden Jahren in allen Nürnberger Stadtteilen einstudiert werden, hieß es.

Die Aktion Schutzbengel hat bereits Projekte wie den S-Löffel und das Kümmerland in Nürnberg ins Leben gerufen. Mit dem S-Löffel erhalten jeden Mittag hundert Grundschulkinder in Nürnberg ein warmes Mittagessen. Im Kümmerland betreut eine Erzieherin Kinder, die während des Unterrichts krank werden und nicht zu Hause betreut werden können.

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Wenn der Pleitegeier über der Familie kreist – NN

7Ist arm sein ein Schicksal? Und wie kann man mithalten in der Konsumgesellschaft, wenn die Eltern nur Hartz IV beziehen? Zu diesen Fragen hat Theatermacher Jean-François Drozak ein Stück mit Schülern erarbeitet, das jetzt uraufgeführt wurde. Es soll als langfristiges Projekt fortgeführt werden. Was kann man sich kaufen, wenn man am Monatsanfang 290 Euro zur Verfügung hat? Das ist der Regelsatz für ein Kind im Hartz-IV-Gesetz — und der Ausgangspunkt für das Stück „Pleitegeier“, das der umtriebige Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge Jean-François Drozak geschrieben hat.

Angelegt ist es als Klassenprojekt, bei dem jeweils Jugendliche von zwei Schulen beziehungsweise Schularten gemeinsam innerhalb einer Woche elf Szenen erarbeiten.
„Das Stück wird moderiert, wir halten sozusagen die Handlung immer wieder an und fragen das Publikum, ob das Mädchen sich zum Beispiel die teuren Markensneaker für 80 Euro oder lieber die billigere Version für 20 Euro kaufen soll. Entsprechend dem Publikumsvotum spielen wir weiter“, erläutert Drozak.

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Fotogalerie – Pleitegeier

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Wenn wenig Geld im Geldbeutel ist – NZ

Pleitegeier_Web_230x130pxIn den Schuhladen zu gehen, ist für Lisa keine schöne Sache. Ihre Mama kauft ihr dort so gut wie nie die Schuhe, die sie möchte. Doch bei der 13-Jährigen geht es oft auch um andere Dinge als Markenschuhe; manchmal reicht das Geld in der Familie nicht einmal für neue Schulhefte. Lisa gibt es nicht wirklich. Sie ist eine Figur im Theaterstück „Pleitegeier“, das acht Kinder der Ludwig-Uhland- und der Friedrich-Hegel-Schule in Nürnberg gestern aufgeführt haben. Doch die Probleme, die Lisa hat, haben im wirklichen Leben eine Menge Kinder.

In „Pleitegeier“ spielten acht Kinder im Jugendhaus Nordlicht, wie es ist, wenn man nicht genügend Geld zum Leben hat. „In Nürnberg lebt jedes vierte Kind in Armut oder ist davon bedroht“, erzählt Beate Barthmann, die beim Sozialamt der Stadt Nürnberg arme Menschen unterstützt. Was heißt aber arm in Deutschland? Die meisten Menschen hierzulande haben ein Dach über dem Kopf und müssen nicht hungern – und dennoch sind sie arm. So wie Lisas Familie im Theaterstück.

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Wie fühlt es sich denn eigentlich an, arm zu sein? NN

Pleitegeier_Web_230x130pxNordstadt-Schulkinder im Alter von neun bis zwölf Jahren führen am heutigen Donnerstag, 6. Juli, ab 19 Uhr das Theaterstück „Pleitegeier“ im Kinderund Jugendhaus Nordlicht in der Uhlandstraße 44 auf. Das Thema der Aufführung ist die Kinderarmut, der Eintritt ist frei. Jean-François Drozak hofft, dass viele Eltern und Interessierte der Einladung zur Aufführung folgen, denn chließlich werden es die Zuschauer sein, die über den Ausgang des Stücks entscheiden – also darüber, ob Familie Huber am Monatsende noch Geld übrig haben wird oder nicht.

Genauer gesagt: die alleinerziehende Mutter, die 13-jährige Lisa und ihr Bruder Felix, der in den Kindergarten geht. Diese fiktive Familie ist von der Realität inspiriert.
Sozialarbeiter Drozak tauchte in den Alltag von Nürnberger Hartz-IV-Empfängern ein, um bestimmte Situationen zu erleben. Herausgekommen ist das Stück „Pleitegeier“, das er seit 2011 schon sieben Mal auf die Bühne gebracht hat. Die heutige Aufführung im Kinder- und Jugendhaus Nordlicht probt er mit jeweils vier Kindern aus der Ludwig- Uhland- und der Friedrich-Hegel-Schule.

„Das Drehbuch ist nur grob vorhanden, die Dialoge erarbeite ich mit den Kindern“, erklärt der 43-Jährige und holt drei von ihnen auf die Bühne, um eine Szene zu proben. Sie spielt im Einzelhandel, wo Lisa unbedingt teure Markenschuhe haben will. Die Mutter schlägt vor, ein halb so teures, gefälschtes Paar zu kaufen. Welche Schuhe am Ende in der Einkaufstüte landen, entscheiden die Zuschauer.

Eine Entscheidung zwischen acht oder nur vier Kugeln, denn Kugeln stellen in dem Stück die Währung dar. 30 Kugeln kann Familie Huber während der insgesamt zwölf Szenen ausgeben, das macht – bei einem Wert von zehn Euro je Kugel – insgesamt 300 Euro. Drozak: „Das ist etwa der monatliche Hartz-IV-Regelsatz.“ Alle Kinder, neun bis zwölf Jahre alt, würden sich für die günstigeren Schuhe entscheiden, sagen sie einstimmig nach der Probe. Doch es ist auch eine moralische Frage, denn gefälschte Schuhe würden dem Hersteller des Originals einen Schaden bereiten, erklärt der Regisseur. „Das tut doch der Firma nicht weh“, sagt Julian (10). „Hauptsache, die Familie kommt über die Runden.“ Und die zwölfjährige Lilas fügt an: „Wichtig ist, dass das Kind Schuhe bekommt.“ Umstände, denen sich auch die Zuschauer stellen sollen. „Erwachsene entscheiden oft anders als Kinder“, merkt Drozak an.

Vom Sozialamt gefördert
Das Stück will zum Nachdenken anregen. „Hartz IV ist nicht bedarfsgerecht, es gibt keine Spielräume“, sagt Sozialpädagogin Beate Barthmann vom Sozialamt – ihre Behörde fördert die Aufführung mit weiteren Sponsoren . „Was die Politik ausgerechnet hat, funktioniert in der Realität nicht.“ Nachdenklich sind auch die Kinder geworden. „Man wird sich bewusst, wie es ist, wenn man nicht unendlich viel Geld ausgeben kann“, stellt die neunjährige Noelle fest, ebenso wie Sara (11): „Ich erlebe hier, was es bedeutet, arm zu sein.“

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Der Pleitegeier und der Nürnberg-Pass – BR

indexHartz IV, lässt es sich damit leben? Kinder und Jugendliche führen für eine Hartz IV Familie Buch, und kommen auf ganz eigene Gedanken.

Die Partizipation am kulturellen Leben aller jungen Menschen ist von größter Bedeutung für die Zukunft unserer Stadt. Dazu gehört ebenfalls die Teilhabe an Bildungsangeboten, die Chancengleichheit ermöglicht. Die Stadt Nürnberg und viele Akteure der Zivilgesellschaft bieten entsprechende Angebote an, die von Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Geldbeutel der Herkunftsfamilie wahrgenommen werden können.

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Der Nürnberg Pass beispielsweise ist sozusagen ein Wertepapier, und steht für eine Solidargesellschaft. Hartz IV Empfänger können mit diesem Ausweis zahlreiche Vergünstigungen erhalten.

Die Schere beginnt im Kopf.  Viele Menschen nutzen diese Angebote. Doch manche schämen sich dafür in einer finanziell abhängigen Lage zu sein. Dann doch lieber die Angebote nicht wahrnehmen, dafür aber sich nicht im eigenen sozialen Umfeld outen müssen?  Unsere Stadt ist reich an Barriere senkenden Angeboten. Der Pleitegeier hat nicht zum Ziel ein weiteres anzubieten, sondern Menschen darin zu bestärken bestehende zu nutzen.

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Kinderarmut in Szene gesetzt – NN

DSC_4929Publikum durfte mit entscheiden, für welche Dinge das knappe Geld ausgegeben werden soll.

Wie viel Geld braucht ein Kind im Monat, um gut leben zu können? Und wie viel darf jeweils für Kleidung, oder Schulmaterialien ausgegeben werden?

Das Theaterstück „Pleitegeier“ befasste sich mit dem brisanten Thema Kinderarmut. Präsentiert wurde es von Schülern des Sonderpädagogischen Förderzentrums und der Bertolt- Brecht- Schule im Gemeinschaftshaus Langwasser.

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Pleitegeier – Verständnis für das Anderssein wecken – LZ 11.2

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Es ist eine besondere Art von Theater, bei dem Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Landshut Land und des benachbarten Gymnasiums mitwirken dürften. „Pleitegeier“ nennt Jean – Francois Drozak sein Theaterprojekt. So wesentliche Fragen wie „Was bedeutet Armut für ein Kind? und  „Was ist wirklich wichtig im Leben“  stehen im Mittelpunkt. An vier Tagen erarbeitet der Theaterpädagoge mit den jungen Akteuren zehn Szenen zu dem Thema, das Bühnenbild dominiert ein großer Rechenschieber.

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Pleitegeier – Brücken bauen – LA – 14.2

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Die Grenzen sind fließend. Die Schüler des Gymnasiums Ergolding und des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Landshut-Land lernen und spielen gleichermaßen Tür an Tür. Der Pausenhof kann gemeinsam genutzt werden. „Integration durch Kooperation“ lautet das Motto der beiden Schulleiter Dr. Klaus Wegmann und Hans Lohmüller. Das Lehrerkollegium beider Schulen weiß, dass dies wichtig ist und steht zu hundert Prozent dahinter. Ein Schwerpunkt ist das gemeinsame Theaterspielen.

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