Archiv der Kategorie: + Fachkräftemangel

Der demographische Wandel fordert ein Umdenken. Wie lassen sich junge Menschen für soziale Berufe gewinnen?

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Erfolgreiche “Herzwerker”-Kampagne – BR

indexIn Bayern machen immer mehr junge Menschen eine Ausbildung in der Altenpflege. Aktuell sind es rund 7.600 und damit ein Drittel mehr als 2010. Gesundheitsministerin Melanie Huml führt den Anstieg auch auf eine Image-Kampagne zurück.

Seit dem Start der Image-Kampagne mit dem Titel “Herzwerker” im Jahr 2010 seien die Schülerzahlen in der Altenpflege um rund 34 Prozent gestiegen, freut sich Ministerin Huml. 2016/2017 absolvierten insgesamt 7.618 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung.

“In einer älter werdenden Gesellschaft gewinnt die Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen immer mehr an Bedeutung. Pflegekräfte zeigen dabei rund um die Uhr einen vorbildlichen Einsatz.”

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Es gibt nichts Schöneres als gebraucht zu werden RHV

hilpWie bereichernd die Arbeit in einem sozialen Beruf sein kann, zeigte anschaulich das Theaterprojekt “Herzwerker”, das Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe in Zusammenarbeit mit dem Theaterpädagogen Jean-François Drozak einstudiert hatten. Insgesamt hatten sich dafür 48 Realschüler gemeldet, aus denen im Rahmen eines Castings acht ausgewählt wurden.

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Eine Familie findet ihre Geschichte – NN

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An einem Sommertag im Juli vor einem Jahr stand Alain Jesuran im Hinterhof des Hauses Volprechtstraße 21. Der Arzt aus Brüssel hatte jahrzehntelang nach dem Ort gesucht, an dem seine Großeltern bis zu ihrer Flucht vor den Nazis 1933 lebten. Was er fand, war nicht nur das Haus. Die jetzigen Eigentümer wurden Freunde und aus der Geschichte seiner Familie ein Projekt für die junge Generation.

Zehn Tage vor Weihnachten ist Alain Jesuran wieder in der Volprechtstraße in Gostenhof. Mit ihm gekommen sind seine Schwester Isabelle Jesuran-Goldberg und ihre Tochter Laura sowie seine Cousine Monique Perelroizen mit ihrer Mutter Aviva Jesuran. Sie sitzen im Hinterhaus in der Wohnküche von Johanna Zwinscher und Jean-François Drozak. Der Architektin und dem Theaterpädagogen gehören seit vier Jahren Vorderund Rückgebäude. Die Familien haben sich angefreundet, vor ein paar Wochen traf man sich in Brüssel.

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Realschüler bringen soziale Berufe auf die Bühne – NN

Hilpoltstein castingAls einzige Schule in Mittelfranken darf die Staatliche Realschule Hilpoltstein am 31. Januar 2019 ein selbst erarbeitetes Theaterstück auf die Bühne bringen. Dieses befasst sich auf kreative und humorvolle Weise mit Alltagsgeschichten aus sozialen Berufen und will somit Werbung für diese Berufssparte machen.

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Herzwerker in Taufkirchen

schreyerDas Theaterprojekt HERZWERKER feiert einen Meilenstein! Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer betonte bei der Jubiläumsveranstaltung in der Realschule Taufkirchen: „Die Staatliche Realschule Taufkirchen ist bereits die 50. Schule, in der das Theaterprojekt durchgeführt wird.

In den vergangenen Jahren konnten 25.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Bayern aktiv daran teilnehmen und sich spielerisch über den Alltag in sozialen Berufen informieren. So wollen wir möglichst viele junge Menschen begeistern, damit sie sich für einen Beruf als Pfleger oder Erzieher entscheiden. Denn wir brauchen dringend Menschen, die sich in sozialen Berufen für andere einsetzen – Menschen, die mit dem Herzen dabei sind. Deshalb bezeichnen wir sie als Herzwerker.“

Die Theatervorstellung an der Realschule Taufkirchen ist der Abschluss einer Projektwoche, in der den Jugendlichen der Arbeitsalltag und die Karrierechancen in der Altenpflege, der Kindertagesbetreuung und der Jugend- und Behindertenhilfe vermittelt werden. Um das Image sozialer Berufe zu verbessern, entstand die Kampagne HERZWERKER der Bayerischen Staatsregierung. Als Teil der Kampagne finden seit 2011 die Theaterprojekte statt. Dabei berichten auch echte Herzwerker von ihrer Tätigkeit. So sollen Jugendliche für soziale Berufe sensibilisiert und interessiert werden.

„Soziale Berufe sind nicht nur reiner Broterwerb. Der tägliche Umgang mit Menschen stiftet Sinn und bringt Erfüllung. Man weiß, für was und für wen man arbeitet. Ich wünsche mir, dass soziale Berufe auch die Anerkennung in der Gesellschaft erhalten, die ihnen gebührt. Denn ohne Herzwerker wäre unsere Gesellschaft um ein vielfaches kälter.“, so die Ministerin abschließend.

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„Herzwerker“ im Rampenlicht EK

HerzwerkerEichstätt (ddk): Ein Theaterstück als anschauliche und kurzweilige Berufsberatung – das konnten Schüler, Eltern, Lehrkraft und Gäste in der Maria-Ward-Realschule erleben. Die Aufführung von acht Schülerinnen und Schülern in der voll besetzten Rebdorfer Aula war das Ergebnis eines mehrtägigen Projekts mit dem Titel „Herzwerker“, das die Bedeutung sozialer Berufe mittels Theater darstellen möchte. Mit großer Begeisterung nahm das Publikum die unterhaltsam „Berufsberatung“ der besonderen Art auf.

Auf der Bühne ein Talkshow-Sessel, dazu fünf große Zinktonnen – mehr brauche es nicht für die szenische Berufsberatung der Kampagne „Herzwerker“, die Theaterpädagoge und Regisseur Jean-Francois Drozak zusammen mit den im Vorfeld bei einem „Casting“ ausgewählten Schülerinnen und Schülern in eine kurzweilige Theatergala umgesetzt hat. Das besondere: Drozak hat auch vier Vertreter sozialer Berufe dazu geladen, deren ureigenste Erfahrungen in das Theaterprojekt mit eingeflossen sind. Denn die Grundidee ist: Soziale Berufe lassen sich für junge Menschen am besten erklären, wenn sie authentisch erlebbar und szenisch beispielhaft dargestellt werden. Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt des auch vom Bayerischen Sozialministerium unterstützten Berufsfindungsprojekts, das Schülern zeigen möchte: Es gibt nicht nur Handwerker und „Kopfwerker“ sondern auch „Herzwerker“, denen für ihre soziale Arbeit größte Wertschätzung gilt und die zudem mehr denn je gefragt sind. Die erste Szene  handelt von dem geistig behinderten Mädchen Ulrike, die nichts mehr liebt, als ihre Fische im Aquarium ihres Zimmers zu füttern. Die Konsequenz: Wegen Überfütterung sterben immer wieder Fische. Mit großer Empathie spielten die Neuntklässlerinnen Sina Thanheiser als Ulrike und Pia Schweitzer als Heilerzieherin die Herausforderungen dieses sozialen Berufes nach, zeigen die Geduld, die beim Umgang mit einem geistig behinderte Menschen nötig ist.

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Eine szenische Berufsberatung – MP

2804304_slider-detail-1620w_1qhh7d_VwcbkdEs gibt Handwerker. Es gibt Menschen, die mit dem Kopf arbeiten. Und es gibt Menschen, die nicht nur mit Hand und Verstand agieren wollen, sondern noch etwas mehr suchen: Sie möchten mit anderen Menschen arbeiten. Das sind “Herzwerker”. Um das Interesse junger Menschen an solchen sozialen Berufen zu wecken, beteiligt sich die Wallburg-Realschule Eltmann als einzige in Unterfranken an diesem Projekt und der Kampagne der bayerischen Staatsregierung und inszeniert Geschichten aus dem Berufsleben der “Herzwerker”.

In Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen aus der Altenpflege (Seniorenhaus St. Stephanus SeniVita Eltmann), der Jugendhilfe (Kinder- und Jugendhilfe St. Josef in Eltmann), der Kindertagesbetreuung (Kindergarten St. Johannes Stettfeld) und der Behindertenhilfe (Rummelsberger Diakonie Ebelsbach) entsteht so unter der Leitung von Jean-Francois Drozak ein Theaterstück, das Schülern, aber auch Zuschauern auf kreative Weise Einblicke in soziale Berufsfelder ermöglicht. Alle Teilnehmer und Zuschauer erleben dabei welches verschobene Bild die Jugendlichen teilweise von diesen Berufen haben, aber auch, inwiefern soziale Berufe herausfordern, wie extrem sich Menschen für andere Menschen engagieren und welche Perspektiven und Chancen sich mit solchen Berufen verbinden.

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Erfolgreiche Herzwerker-Kampagne – BR

indexIn Bayern machen immer mehr junge Menschen eine Ausbildung in der Altenpflege. Aktuell sind es rund 7.600 und damit ein Drittel mehr als 2010. Gesundheitsministerin Melanie Huml führt den Anstieg auch auf eine Image-Kampagne zurück. Von Günther Rehm

Seit dem Start der Image-Kampagne mit dem Titel “Herzwerker” im Jahr 2010 seien die Schülerzahlen in der Altenpflege um rund 34 Prozent gestiegen, freut sich Ministerin Huml. 2016/2017 absolvierten insgesamt 7.618 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung.

 

 

Melanie Huml, Bayerns Ministerin für Gesundheit und Pflege

“In einer älter werdenden Gesellschaft gewinnt die Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen immer mehr an Bedeutung. Pflegekräfte zeigen dabei rund um die Uhr einen vorbildlichen Einsatz.” Auch im neuen Jahr bleibe es ein großes Ziel, die Rahmenbedingungen für die Pflege weiter zu verbessern und die Personalausstattung in der Pflege weiter zu stärken, so die Ministerin. Klar sei auch: Der Pflegeberuf müsse für junge Menschen attraktiver werden.

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Herzwerker in Nürnberg – BR

index

Mehr als ein paar verbeulte Tonnen braucht es nicht, um die Tätigkeit von Menschen in sozialen Berufen zu vermitteln. Wo andere Berufsbranchen mit Messeprunk aufwarten, genügen hier die Alltagsgeschichten und Schlüsselerlebnisse. Die Szenische Berufsberatung gastierte an der Johann-Pachelbel Realschule in Nürnberg.

Zum Nachhören:

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Herzwerker für Berufe mit Herz – RD

Nürnberg Nürnberg „Wie schafft ihr es jeden Tag so früh aufzustehen“, ein Satz genügt und Jean-Francois Drozak hat die Aufmerksamkeit der rund 200 Realschülerinnen und Schüler. Drozak ist im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration an der Johann-Pachalbel-Realschule. Das Projekt Herzwerker hat zum Ziel, junge Menschen für soziale Berufe zu interessieren. Der Schauspieler und Regisseur will mit seinen Mitteln dafür werben. Wie könnte er dies besser als mit einer Handvoll Schülerinnen und Schülern Spielszenen einzuüben? Im Laufe der Woche waren Fachleute aus der Heilerziehungspflege, der Altenpflege und ein Erzieher vor Ort und haben über ihre Berufe berichtet. Daraus haben Drozak und seine Schauspieler Szenen gestaltet, die sie mit großer Ausdruckskraft aufführen. Sie zeigen die Betreuung eines Sterbenden im Altenheim. Sein Wunsch nach einem Stück Torte ist wichtiger, als die Bedenken der Angehörigen, ob dies dem Blutzuckerspiegel schadet. Eine andere Szene spielt in der U-Bahn und wie sich ein junger Erwachsener mit einer Behinderung behauptet.

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