Archiv der Kategorie: + Druckerschwärze

Die Berichterstattung von Menschen mit Migrationshintergrund, ohne die eigene ethnische Herkunft vor sich herzutragen.

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Schwerpunkt Aufrichtigkeit und Begehrlichkeiten

Druckerschwärze 1Was bist du bereit zu tun, um etwas abwenden, oder damit ein Wunsch in Erfüllung geht? Wie berät man eine Person sachlich und seriös, die auf hohe Gewinne hofft? Wie unterstützt man jemand würdevoll, der glaubt betrogen worden zu sein? Wieviel Selbstaufgabe ist noch aufrichtig, und wann beginnt der Selbstbetrug? Wäre ich bereit meine Wertvorstellungen aufzugeben, um meiner Kinder willen? Und wer sagt mir, dass meine Prognosen stimmen?

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Diebstahl wird immer salonfähiger – NZ

büllbüllMenschen aufzuspüren, die nicht ehrlich sind, ist der Alltag für Tarkan Bülbül, der eine gleichnamige Detektei betreibt. Doch auch der 43-Jährige muss sich mit moralischen Konflikten in seinem Beruf auseinander setzen.

In meinem Beruf geht es meist um Aufklärung von Eigentumsdelikten. In den letzten Jahren haben die Diebstahlfälle, sei es im privaten Kreis, in der Industrie oder im Einzelhandel zugenommen. Einer der Gründe ist, dass in Firmen durch Mitarbeiter und im Einzelhandel durch Kunden, insbesondere durch organisierte Banden, viel mehr gestohlen wird als früher. Allein 2017 waren es 350 Millionen Euro – ein Rekord –, die Unternehmen in Bayern dadurch verloren haben.

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Eine Chance durch den Verzicht – NZ

schwesterSeit 1999 lebt Alice Sommer als Ordensschwester in der Communität Christusbruderschaft Selbitz. Die 41-Jährige erzählt, was Aufrichtigkeit für sie bedeutet und was Verzicht mit Erfüllung zu tun hat.

Wir alle brauchen Wege, um aufrichtig zu werden. Mir helfen dabei drei evangelische Lebenshaltungen: Der Gehorsam, die Armut und die Keuschheit. Diese habe ich im Fokus und hangele mich an ihnen entlang auf dem Weg zu mehr Aufrichtigkeit, auch wenn es mir manchmal schwer fällt.
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Am Ende ist der Geschmack entscheidend – NZ

grillNÜRNBERG — Biolebensmittel sind inzwischen nichts Besonderes mehr. Viele verbinden damit eine gesündere Lebensweise und Fairness. Doch ist das denn immer der Fall? Über die Ehrlichkeit und die kleinen und großen Schummeleien in der Lebensmittelbranche sprach die NZ mit Thomas Grill, dem Koch und Inhaber des Restaurants „Herr Lenz“ in Gostenhof.

NZ: Herr Grill, was ist für Sie ehrliche Küche?

Thomas Grill: Ehrliche Küche ist, wenn ich alles selbst koche. Ich möchte keine vorgefertigten Lebensmittel verwenden, keine Tütchen aufreißen oder ein Glas aufschrauben. Nur in Einzelfällen lässt sich das bei mir nicht vermeiden wie bei Nudeln und Sauerkraut.

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Das letzte Wort hat immer das Gesetz – NZ

angela-kraus-foto.1024x1024Richtig oder falsch – das Gesetz ist nicht immer eindeutig. Was das für den Alltag einer Juristin bedeutet, erzählt Angela Kraus der

NZ. Die 28-Jährige arbeitet als Rechtsanwältin bei der Kanzlei Rödl & Partner.

NZ: Was bedeutet für Sie Aufrichtigkeit?

Angela Kraus: Juristisch gesehen bedeutet Aufrichtigkeit für mich, sich an die Gesetze zu halten und offen damit umzugehen. Man darf jedes Verhalten hinterfragen, aber man muss sich an die Regeln halten. Dies ist wichtig, damit unsere Gesellschaft funktioniert.

NZ: Warum sind die Gesetze verschiedenauslegbar ?

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Schwerpunkt Aufrichtigkeit – ein Radiomagazin

efaWas haben Karotten mit Ehrlichkeit zu tun? Lügt eine Nonne auch mal? Wie verdient man mit Lügen Geld? Das Projekt Druckerschwärze hat sich eine Woche lang mit dem Thema „Aufrichtigkeit und Begehrlichkeit“ beschäftigt. Mit dabei im Radio-Team: Acht Schülerinnen und Schüler der Dr.-Theo-Schöller-Schule und der Peter-Vischer Schule. Eine Ordensschwester, ein Detektiv, ein Koch und eine Anwältin: In unserer Radiosendung dreht sich alles um das Thema Aufrichtigkeit. Dabei haben wir Menschen aus unterschiedlichen Berufen gefragt, was in ihrem Beruf und in ihrem Leben Aufrichtigkeit bedeutet.

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SZ-Seite von Schülern – SZ

WertewapperlVom Aufmacher-Artikel bis zum Zwischentitel – für das Projekt „Wertewapperl“ haben neun Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 7D der Dominik-Brunner-Realschule in Poing eine Zeitungsseite gestaltet und dabei (fast) alles selbst gemacht. Drei Tage hatten die jungen Journalisten Zeit,um mit Menschen aus Poing und Umgebung Gespräche zum Thema „Flucht“ zu führen, zu recherchieren und Texte zu schreiben.

Vor den Interviews fühlte sich so mancher wie vor einer Schulaufgabe, aber die Gespräche mit den Protagonisten waren dann auch das, was am meisten Spaß gemacht hat. Am anstrengendsten, sagen die Schüler, sei die Tipparbeit gewesen: Wortwörtlich mussten sie die Interviews abschreiben–kurz vor den Sommerferien und bei den derzeitigen tropischen Temperaturen kann man da schon mal ins Schwitzen kommen.

Das „Wertewapperl“ ist ein zweijähriges Projekt des Landesjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt Bayern und der Gemeinde Poing, das sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, „Stammtischparolen mit Niveau“ zu sammeln; teilgenommen haben neben der Realschule Poing auch die Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule, die Seerosenschule und die Grafen-von-Sempt-Mittelschule in Markt Schwaben.

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Integration ist keine Einbahnstraße – SZ


omidPoing
– Mit absurden Situationen kennt Omid Atai sich gut aus. Als er 19 Jahre alt war, wurde er als Fahrer eines Rettungswagens mit einem Patienten von der Polizei angehalten. Die Beamten verlangten Fahrzeugpapiere und Führerschein. Omid Atai hat eine etwas dunklere Hautfarbe als andere Einheimische, vielleicht ein Grund für die Kontrolle. Drogen? Alkohol? Er habe weder getrunken noch nehme er Drogen, das versuchte Atai den Beamten mitzuteilen. Doch diese bestanden trotz Patient im Wagen hinten, auf einen Drogentest. Erst als Atais Kollege herausgestürmt kam und fragte, was so lange dauere, gaben die Polizisten Atai die Papiere zurück und stiegen wieder in ihr Auto.

Heute kann Omid Atai über die Geschichte lachen. Er wurde in Deutschland geboren und ist hier aufgewachsen. „Meine einzige Fluchterfahrung ist eine Uniflucht nach Augsburg“, sagt er im Scherz. Sein Vater hingegen ist vor 30 Jahren wegen der Vorherrschaft der Russen in Afghanistan in den Iran geflohen und von dort aus nach Syrien.

Eigentlich wollte er nach Frankfurt fliegen, weil dort ein Bekannter von ihm wohnte, doch der Flugwar ausgebucht. Jemand am Flughafen riet ihm: „Fliegen Sie nach München, das liegt auch in Deutschland.“ Und dort ist er dann schließlich auch geblieben; ein Teil der Familie kam wenig später nach.

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In der Welt daheim – SZ


VeranenPoing
– Eines ihrer schönsten Erlebnisse auf Reisen hatte Carolina Veranen-Phillips in Ägypten: Dort traf sie auf der Straße einen Mann in weißem Gewand, der sie an den libanesisch-amerikanischen Poeten Khalil Gibran erinnerte. Der Mann im weißen Gewand lud sie in ein Café ein, mit ihm Tee zu trinken. Als sie bezahlen wollte, bestand er darauf, sie einzuladen. Die beiden konnten sich nicht viel unterhalten, da er kaum Englisch sprach; trotzdem verstanden sie sich auf einer anderen Ebene. Für Veranen-Phillips ist dieses Erlebnis der Inbegriff des friedlichen Zusammentreffens verschiedener Kulturen.

Carolina Veranen-Phillips ist Autorin und Mutter. Sie kommt aus einer Multikulti-Familie: Ihr Vater wohnte in Portugal, der Rest ihrer Familie in Finnland. Da sie selbst in Frankreich lebte, musste sie also sehr viel reisen, wenn sie ihre Familie besuchen wollte. Als sie mit Mitte 20 von der Gesellschaft das Gefühl vermittelt bekam, ein solides Leben führen zu müssen, verweigerte sie sich, erfüllte ihren Lebenstraum und reiste um die Welt. Veranen-Phillips besuchte insgesamt 50 Länder, in fünf von ihnen lebte sie. Im Moment wohnt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Poing im Landkreis Ebersberg.

Über ihren Beruf sagt sie: „Ich bin Mama und Autorin.“ In einem ihrer beiden Bücher berichtet sie über ihre Weltreise und die Abenteuer, die sie dort erlebte. Veranen-Phillips ist eine zierliche Frau mit braun-blonden Haaren. Sie lächelt gern und spricht mit französischem Akzent; wenn sie erzählt, wirkt sie sehr offen.

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Ausgrenzung auf dem Pausenhof – SZ

celilSZ: Hast du Vorurteile?

Celil Ellialti: Eigentlich bin ich völlig neutral. Aberwenn ich jemandenmit Vollglatze, Tattoos und Piercings sehe, denke ich schon manchmal schnell, dass da jemand eine politische Haltung zeigen will.

Glaubst du, dass viele Menschen in Deutschland Vorurteile gegenüber Flüchtlingen haben?
Natürlich gibt es auch Leute, die rechts sind und Vorurteile haben, obwohl sie die Menschen gar nicht kennen. Aber ich denke, dass es den meisten Flüchtlingen gut geht, vor allem, wenn ich sehe, dass sie eine Arbeit in Deutschland gefunden haben.


Hast du persönlich Kontakt zu Flüchtlingen?

Als ich in der achten Klasse war, kam ein Junge aus Afrika zu uns. Er schien sich eigentlich recht wohl zu fühlen, bis relativ schnell das Mobbing anfing: Ein Junge und ein Mädchen beleidigten und beschimpften ihn, sagten Sachen wie zum Beispiel „Geh zurück in dein Land“. So grenzten sie ihn aus, und er war viel alleine. Einmal war er sogar den Tränen nah.


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