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Archiv der Kategorie: & Der Barfreitag

Der Barfreitag bietet ein kulturelles Programm im InOff Nürnbergs

& Der Barfreitag
2 x 2samkeit in der Nordkurve – NN

17269047_766167796868899_1790479408_oIntensität trifft auf Nüchternheit: In der Nordkurve ist derzeit eine Ausstellung mit Werken von Marion Hammer und Steffen Kirschner zu sehen. Zwei Menschen stellen aus: Marion Hammer und Steffen Kirschner stehen in der Nordkurve – hohe Decke, eine langgezogene Bar, hinter der eine Wendeltreppe in einen Zwischenboden führt, der als Lagerfläche dient.

„Ursprünglich sollte die Nordkurve als Architekturbüro dienen, aber es ist dann doch ziemlich laut hier“, sagt Stefanie Nentwich mit Blick auf die Kreuzung und die vielen Autos – direkt an der Rothenburger Straße Ecke Obere Kanalstraße in Gostenhof ist der Kulturverein gelegen, schräg gegenüber eines großen Discounters. Die 33-jährige Kulturschaffende ist Teil des Kurationsteams der Nordkurve.

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Sami Rauscher

samiMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren.

Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Sami Rauscher ist unter anderem Projektmanager bei den Neuen deutschen Medienmachern und entwickelt das „No Hate Speech Movement Deutschland“, eine Kampagne gegen Hass im Netz.

Wie Deutschland in zehn Jahren aussehen wird, entscheiden wir heute mit unserem Engagement oder unserer Lethargie. Nach den Wahlerfolgen von Rechtspopulisten können wir uns nicht mehr zurücklehnen. Wie möchte ich Deutschland in zehn Jahren sehen? Sozialer, liberaler, progressiver. Ich glaube, damit gewinnen wir alle. Es ist schon ironisch, wenn gerade Rechtspopulisten sich darüber aufregen, dass sie vom öffentlichen Diskurs ausgegrenzt würden – und dabei selbst Ausgrenzung fordern. Sie müssten doch endlich zugeben: Miteinander ist besser als Gegeneinander. Deutschland in zehn Jahren? Ein besseres, friedlicheres, gerechteres Land, in dem wir uns wohlfühlen, egal, woher wir kommen oder wohin wir wollen. Weniger „German Angst“ und mehr „American Dream“. Aber richtig!

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Johannes Hofmann

JohannesMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren. Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Johannes Hofmann (47)  ist Maschinenbaukonstrukteur.

▸ Regierung: Ich wünsche mir einen Bundeskanzler, der Entscheidungen treffen kann. Leute wie Merkel und Kohl, die alle Probleme aussitzen, besitzen keine Führungskraft. Eine absehbare Flüchtlingskrise mit „Wir schaffen das“ abzutun, während freiwillige Helfer die Flüchtlinge versorgen, ist mehr als armselig.

▸ Steuerpolitik: Um die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen, benötigen wir eine Finanztransaktionssteuer. Alle Waren und Dienstleistungen sind mit Steuern belegt. Es kann nicht sein, dass die Belastungen des Staates ausschließlich von abhängig Beschäftigten, kleinen und mittleren Unternehmen getragen werden. Das Kapital stiehlt sich hier aus der Verantwortung.
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Azubis der N-ERGIE

TimMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren.

Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Die Redner  sind vier Auszubildende der N-Ergie: Marietta Gensior (20), Ute Schkrohowsky (21), Philipp Gleich (21) und Tim Miski (23).

Wir beschäftigen uns mit dem Anspruch und der Wirklichkeit der Energiewende – heute und in zehn Jahren. Wir alle wissen, wie wichtig die Energiewende und der Schutz unseres Klimas für die Zukunft der Menschheit ist. Aber spätestens dann, wenn es um die eigene Bequemlichkeit geht, geraten die guten Vorsätze rasch ins Hintertreffen.

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Peter Kuckuk

PeterMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren. Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Peter Kuckuk (68) ist Sozialpädagoge und Fotograf.

Deutschland in zehn Jahren soll mit Homosexuellen selbstverständlicher umgehen als heute. Im Moment machen wir Rückschritte: Homosexualität ist wieder zu einem Risiko in unserer Gesellschaft geworden, sie wird an den Pranger gestellt, weil die Gegner, von konservativen Christen über die „besorgten Eltern“ bis hin zu militanten Rechten, erstarken. Außerdem wünsche ich mir für die Zukunft, dass die jungen Menschen wieder mehr Kritik üben. Gerade herrscht ein starker Anpassungsdruck bei ihnen. Die Hochschulabsolventen sind so brav. Viele Menschen glauben auch nicht, dass sie etwas in der Gesellschaft und an der Politik ändern können. Es soll sich ein Widerstand gegenüber den Verantwortlichen in der Politik und in der Wirtschaft formieren. Es soll aber ein konstruktiver Widerstand sein. Einer, der auf Information und Wissen aufgebaut wird. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Demokratie nicht mehr „gewagt“ werden muss. Hier teile ich die Meinung von Rosa Luxemburg: „Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden.“

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Eine nordkurve voller Zukunftswünsche

kiezredaktionIn den Räumlichkeiten des Kulturfördervereins nordkurve (Rothenburger Straße 51a, 90492 Nürnberg) stand die NZ-Kiezredaktion ganz im Zeichen des Politischen Adventskalenders. Jeden Tag im Advent sprechen dort Bürger über ihre Vorstellung: Wie soll Deutschland in zehn Jahren aussehen? Am Freitag trafen sich Jugendliche von der Geschwister-Scholl-Realschule mit zwei NZ-Redakteurinnen. Und die jungen Menschen ließen sich so einiges einfallen, um ihre Sicht auf das zukünftige Deutschland zu präsentieren. Mit gestreiften Hemden – wie Häftlinge – und mit Schildern ausgestattet, die die Lage in Deutschland im Nationalsozialismus und die mögliche Lage im Jahr 2026 zeigten, machten die jungen Menschen deutlich, was sie auf keinen Fall in Deutschland erleben wollen: dass Menschen verfolgt und unwürdig behandelt werden, weil sie muslimischen Glaubens, homosexuell oder behindert sind. Die Schülerinnen und Schüler haben zudem Interviews geführt und Menschen dazu befragt, wie ihre Vision für Deutschland aussieht. Ihre eigenen Wünsche für die Zukunft haben die Jugendlichen auf Zettel geschrieben, die sie in der nordkurve von oben wie Flugblätter herabregnen ließen. „Wie es Sophie Scholl in der Münchner Universität gemacht hat“, sagte eine Schülerin.

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Michael Ziegler

MichaelMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren.

Michael Ziegler ist Erzieher und arbeitet als Bildungsreferent beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Zudem ist er Vorsitzender der Karl-Bröger-Gesellschaft.

Wie gehen wir miteinander um, wie reden wir miteinander, wie respektieren wir einander? In zehn Jahren sollte eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung entstanden sein. Ich träume von zuhörenden und nachdenklichen, von freundlichen und friedfertigen Menschen.

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Stanley Lauer

stanleyMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren. Auch in der NZ kommen sie zu Wort.  Stanley Lauer (37) ist Sozialpädagoge, Radiomoderator und Buchautor.

Im Rahmen meiner Recherchen für unsere Radiosendung fällt mir auf, dass Persönlichkeiten aus Afrika, die sowohl Afrika als auch die Welt positiv prägen oder geprägt haben, kaum Erwähnung in Zeitungen, Büchern, im Fernsehen oder Internet finden. Dagegen finde ich immer wieder viele undifferenzierte Berichte in den bereits genannten Medien über die Armut in Afrika.

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Michele Cavallo

MicheleMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren.

Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Michele Cavallo (36) arbeitet als Architekt. Was die wirtschaftliche Situation in Deutschland betrifft, geht es dem Land sehr gut. Das wirkt sich auch auf einige bauliche Projekte positiv aus. Ich sehe das Potenzial hier: Große Firmen und Bauherren dürfen etwas Besonderes ausprobieren.

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Identitäten und Integrationen in der Nordkurve – 26.5.

18010588_1321937337841408_2339004275754466946_nDie NZ-Kiezredaktion in der Nordkurve
Wir diskutieren das Thema “Identitäten und Integrationen”
26.5. ab 20 Uhr
Nordkurve – Rothenburgerstrasse 51 a
Nürnberg/GOHO

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