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Affinger Realschule startet ein besonderes Theaterprojekt – AA

21. Mai 2019

affing

Es gibt Handwerker. Es gibt Menschen, die mit dem Kopf arbeiten. Und es gibt Menschen, die noch etwas mehr suchen: Sie möchten sich für andere engagieren. Das sind „Herzwerker“. So jedenfalls werden sie bei einem Theaterprojekt genannt. Damit beteiligt sich die Affinger Realschule an einer Kampagne des bayerischen Sozial- und Gesundheitsministeriums, mit der bei jungen Menschen das Interesse an sozialen Berufen geweckt werden soll. In dem Projekt sollen Schüler Geschichten aus dem Berufsleben der „Herzwerker“ inszenieren. Darsteller sind die Jugendlichen selbst. Einen Aufführungstermin gibt es schon. Laut einer Mitteilung der Realschule wird in Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen aus der Altenpflege, der Jugendhilfe, der Kindertagesbetreuung und der Behindertenhilfe ein Theaterstück entstehen, das Schülern, aber auch dem Publikum Einblicke in soziale Berufsfelder ermöglicht. Teilnehmer wie Zuschauer sollen erleben, inwiefern soziale Berufe herausfordern, wie erfüllend sie sein können und welche Perspektiven und Chancen sich damit verbinden.

Bei einem Casting in den siebten und achten Klassen wurden bereits geeignete Darsteller ausgewählt. Die Pädagogen Amie und Hanns-Karl Zwinscher leiteten das eintägige Auswahlverfahren im Auftrag der Theateragentur Kunstdünger. Mit lauter und deutlicher Stimme sollten sich die Bewerber vorstellen, ein wenig von sich erzählen und die wichtigste Frage aller Bewerbungsgespräche beantworten: „Warum sollten wir gerade dich nehmen?“ Dabei spielte natürlich auch das soziale Engagement eine Rolle. Erstaunlich viele wären geeignet gewesen, und so fiel die Wahl der Verantwortlichen nicht leicht.

Drei Schülerinnen und fünf Schüler erwartet nun im Februar eine spannende Woche. Sie werden von morgens bis weit in den Nachmittag hinein ein Stück erarbeiten, einstudieren und schließlich auf die Bühne bringen. Zwar haben die Darsteller in dieser Zeit keinen regulären Unterricht, doch sie müssen auch Freizeit opfern.

Das Ergebnis wird dann am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr an der Realschule öffentlich zu sehen sein. Danach gibt es die Gelegenheit, sich mit den Vertretern der beteiligten sozialen Einrichtungen auszutauschen und zu diskutieren. Der Eintritt ist frei. (AN)

 

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