Jahresarchive: 2010

& Der Barfreitag& PressespiegelNordkurve - Aktuell
Hommage an Tante Emma

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NÜRNBERG  – Wer kennt eigentlich die Verkäuferin im Supermarkt? In einem kleinen Laden ist das ganz anders. Dort steht der Inhaber persönlich hinter dem Tresen, prägt mit seiner Persönlichkeit das Ambiente. Besonders viele solche unabhängige Geschäfte gibt es in Gostenhof. Das brachte einige Künstler auf die Idee, ihnen unter dem Aktionsmotto „Tante Emma kommt zu Besuch“ ein kleines Denkmal zu setzen.
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& Pressespiegel+ Rechtsextremismus- acht.acht.Kunstdünger
Würdigung der Stiftung “gegen das Vergessen”

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Wenn jemals das Wort am Platz ist, daß man an ihren Früchten sie erkennen wird, dann ist es hier der Fall. Daß solche Früchte aber bereits in der katholischen Bischofsstadt [Bamberg] gedeihen können, kann nicht scharf genug an den Pranger gestellt werden. […] Das Furchtbarste dabei ist die vollständige Verrohung der Jugend, welche größtenteils mit frechen und unreifen Gesichtern durch die Straßen läuft und Andersdenkende anpöbelt und beschimpft , weil sie glaubt, sich dadurch den Freibrief in das dritte Reich zu erringen. […]
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& Allgemeines
Poet der Zirkusmanege

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In Franken feiert der große Clown Oleg Popow seinen 80. Geburtstag. Er tritt noch immer auf. Sein Markenzeichen ist die schwarz-weiß karierte Ballonmütze, sein Erfolgsrezept die schlichte Moral seiner anrührenden Geschichten. Oleg Popow, der heute in der Fränkischen Schweiz lebt, gehört noch immer zu den ganz Großen unter den Zirkusclowns dieser Welt – jetzt wird er 80.. Der Zirkus ist sein Lebenselixier, der Publikumsbeifall hält ihn jung. Daher denkt Oleg Popow trotz seines fortgeschrittenen Alters nicht im entferntesten ans Aufhören: »Solange ich denken kann und solange meine Beine laufen und sich meine Arme bewegen lassen, will ich Clown sein«, erzählt er in seiner Wohnung in der Fränkischen Schweiz.

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& Pressespiegel+ Rechtsextremismus- acht.acht.Kunstdünger
acht.acht. in Stralsund

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Stralsund (OZ) – Für reichlich Diskussionsstoff an den beruflichen Schulen in Stralsund sorgt auch nach der zurückliegenden Aktionswoche gegen Rechts das abschließende Theaterstück „88“. Die Zahl steht verharmlosend für den 8. Buchstaben im Alphabet und symbolisiert einen alten, verbotenen Nazigruß.Zum Programm der Projekttage — unterstützt von der Aktion Mensch und dem Regionalzentrum für demokratische Kultur — gehörten auch ein Theaterworkshop und ein Seminar, in dem über Ziele und Vorgehensweisen rechter Ideologen und Organisationen aufgeklärt wurde. Abschließend nahm sich eine brisante Inszenierung die geschickten Verführungsmethoden rechter Rattenfänger zum Thema.

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& Pressespiegel+ ImmigrationKunstdünger
Hallo Deutschland

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Mit neun Jahren kam ich zum ersten Mal in eine deutsche Schule. Als meine Klassenkameraden hörten, dass ich aus Brasilien kam, da wusste ich mich nicht mehr vor ihnen zu retten. Die Eingeborenen glaubten hier, dass alle Brasilianer gut Fußball spielen können müssten. Ich hatte noch nie wirklich Fußball spielen können. Doch es gehörte wohl zum Ritual dieses Volkes, sich mit dem Fremden auf ein Fußballfeld zu messen. So wurde ich in der Schulpause eingeladen, in einer Mannschaft im Sturm mitzuspielen. Ich war höflich und machte alles mit. Doch als meine Mannschaft nach meinem dritten Faul erkannte, dass ich kein echter Brasilianer war, verließen sie mich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich meiner Mutter geglaubt, wenn sie meinte, ich wäre ein Brasilianer. Aber hier in Deutschland wurde ich eines Besseren belehrt. Wer Brasilianer ist, wird ein Fußballstar. Ich dagegen wurde von meinen Klassenkameraden seither mit Argwohn beäugt.

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& Pressespiegel+ Immigration- CarimigraKunstdünger
Was ist deutsch? – NN

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Schoppershof  – Premiere in der Bismarckschule: Siebtklässler führten das Theaterstück „Jonas — der Künstler bei der Arbeit“ auf. Die jungen Darsteller haben in der zweiwöchigen Vorbereitungszeit mehr gelernt, als den Text für ein Bühnenspiel. Es ist besser, erst nach der Aufführung mit den Jungschauspielern das Gespräch zu suchen. „Dann ist die Aufregung auch etwas verflogen“, sagt Jugendsozialarbeiterin Lena Bergen. Das Lampenfieber ist durchaus berechtigt, denn die Siebtklässler mit Migrationshintergrund schlüpfen heute in die Rollen des Theaterstücks „Jonas — der Künstler bei der Arbeit“. Im Publikum sitzen erst morgen Schüler der Bismarckschule, heute sind die Zuschauer etwas reifer — unter ihnen auch die stolzen Eltern.
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& Der Barfreitag& Pressespiegel+ QuartiersmanagementNordkurve - Aktuell
Tante Emma kommt zu Besuch

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Der verschollen geglaubte Tante Emma-Laden wird in Nürnberg-Gostenhof mit Hilfe der Ausstellung “Bilder erzählen Ladengeschichten aus Gostenhof” wieder erweckt. Den Rahmen dafür schaffen Künstler und Einzelhändler gemeinsam mit einem extra eingerichteten Tante Emma-Laden.

Im Nürnberger Stadtteil Gostenhof läuft derzeit das Kunstprojekt “Bilder erzählen Ladengeschichten aus Gostenhof”. Dabei geht es um die kleinen Läden im Bezirk, wie etwa das unauffällige Papiergeschäft, den türkischen Lebensmittelmarkt an der Ecke oder den Spielzeugladen in der Seitenstraße. An den Wänden der als Galerie dienenden “Barfreitag” hängen Obstkisten, in denen sich verschiedene Gemälde befinden. Zu sehen sind da etwa ein Teddybär auf einem Patchwork-Hintergrund oder Porträts von verschiedenen Ladenbesitzern. Neben den Bildern steht jeweils ein Konsumgegenstand wie beispielsweise eine Packung Nudeln oder eine Gießkanne.

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& Pressespiegel+ Kinderarmut- UmsonstladenDie Agentur für Kulturdesign
Armut ist keine Schande – NN

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Nürnberg-Gostenhof  – Unter dem Motto „Geben und Nehmen“ erfreut sich der Umsonstladen, der vor über zwei Jahren in Gostenhof eröffnet hat, großen Zulaufs.

Es ist der Samstag nach der vierwöchigen Sommerpause. Die 28-jährige Faten Hyedr hält ein „Benjamin Blümchen“-Spiel für ihre beiden Kinder in den Händen. Ein Mann fragt nach einer Kochplatte. Die letzte ist gerade vor fünf Minuten weggegangen. Schade. Er sei oft hier, „denn Armut ist keine Schande“.

Ein Vater bringt eine Kiste Spielzeug von seinem Sohn vorbei. „Davon können wir nie genug kriegen“, weiß Dorothea Kopic vom Umsonstladen. Der Nachwuchs aus der Nachbarschaft steht meist schon vor der Tür, wenn sie aufschließt. Die Religionspädagogin ist Mitbegründerin der Tauschbörse, die sich inzwischen als fester Treffpunkt im Viertel etabliert hat. Hier wird gestöbert, getauscht und gequatscht. Jeder ist willkommen.
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+ Aidsprävention- Unter die HautDie Agentur für Kulturdesign
Unter die Haut in Grafenau

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Im Rahmen der diesjährigen Präventionskampagne gegen Aids, präsentiert die Aidsberatungsstelle Niederbayern das Theaterstück „Unter die Haut“. Über den Weltaidstag hinaus sind zahlreiche Veranstaltungen geplant.
Weitere Informationen unter: aids-passau(@)t-online.deDas Theaterstück „Unter die Haut“ ist an der Realschule in Grafenau zu sehen:
Öffentliche Aufführung am 2.12.2010 um 19 Uhr

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& Pressespiegel& verrissen+ RechtsextremismusKunstdünger
Getroffene Hunde bellen

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Rund um den Dom und in Gaustadt tauchten rechtsextreme Flugblätter auf, mit denen gegen das Theaterstück „Acht.Acht“ und die Kirche gehetzt wurde.
Von der FT-Mitarbeiterin Marion Krüger-Hundrup.

Bamberg – Pfarrer Matthias Wünsche bringt die ganze Flugblatt-Aktion auf den Punkt: „Getroffene Hunde bellen.“ Und zwar so waidwund, dass das Theaterstück „Acht.Acht“ umso wichtiger sei. Schüler der Hauptschule Gaustadt setzen sich darin mit den Gefahren des Abdriftens junger Menschen in rechtsextreme Kreise auseinander. Initiiert hat dieses Projekt der BDKJ Diözesanverband Bamberg in Kooperation mit der Nürnberger Agentur „Kunstdünger“ und dem Referat für Glaubensbildung im Erzbischöflichen Jugendamt.
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