& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Zum Monatsprogramm in der Nordkurve

6. März 2017

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Zum Monatsprogramm: Mausklick

& Der Barfreitag& PressespiegelNordkurve - Aktuell
2 x 2samkeit in der Nordkurve – NN

23. August 2017

17269047_766167796868899_1790479408_oIntensität trifft auf Nüchternheit: In der Nordkurve ist derzeit eine Ausstellung mit Werken von Marion Hammer und Steffen Kirschner zu sehen. Zwei Menschen stellen aus: Marion Hammer und Steffen Kirschner stehen in der Nordkurve – hohe Decke, eine langgezogene Bar, hinter der eine Wendeltreppe in einen Zwischenboden führt, der als Lagerfläche dient.

„Ursprünglich sollte die Nordkurve als Architekturbüro dienen, aber es ist dann doch ziemlich laut hier“, sagt Stefanie Nentwich mit Blick auf die Kreuzung und die vielen Autos – direkt an der Rothenburger Straße Ecke Obere Kanalstraße in Gostenhof ist der Kulturverein gelegen, schräg gegenüber eines großen Discounters. Die 33-jährige Kulturschaffende ist Teil des Kurationsteams der Nordkurve.

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& Pressespiegel+ Druckerschwärze+ ImmigrationDie Agentur für Kulturdesign
Ort der Begegnung für Jung und Alt – EFA

23. August 2017

logokurzSeit zehn Jahren gibt es das Mehrgenerationenhaus in Norden. Es ist eine von rund 550 Einrichtungen dieser Art in Deutschland und eine Antwort auf den demografischen Wandel.

Von Raja Bischoff

Norden. Eine moderne Großfamilie soll es sein, ein Ort der Begegnung für Jung und Alt– das sagt Anne Janssen über ihr Mehrgenerationenhaus in Norden. Seit zehn  Jahren gibt es die Einrichtung der Kreisvolkshochschule, seit Anfang 2017 ist Janssen die Leiterin und koordiniert knapp 100 Ehrenamtliche, die sich in dem Tagestreffpunkt in unterschiedlichsten Projekten  und Angeboten engagieren und damit den Austausch zwischen den Generationen fördern.

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& Der Barfreitag& Pressespiegel+ Wahljahr 2017Nordkurve - Aktuell
Sami Rauscher

22. August 2017

samiMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren.

Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Sami Rauscher ist unter anderem Projektmanager bei den Neuen deutschen Medienmachern und entwickelt das „No Hate Speech Movement Deutschland“, eine Kampagne gegen Hass im Netz.

Wie Deutschland in zehn Jahren aussehen wird, entscheiden wir heute mit unserem Engagement oder unserer Lethargie. Nach den Wahlerfolgen von Rechtspopulisten können wir uns nicht mehr zurücklehnen. Wie möchte ich Deutschland in zehn Jahren sehen? Sozialer, liberaler, progressiver. Ich glaube, damit gewinnen wir alle. Es ist schon ironisch, wenn gerade Rechtspopulisten sich darüber aufregen, dass sie vom öffentlichen Diskurs ausgegrenzt würden – und dabei selbst Ausgrenzung fordern. Sie müssten doch endlich zugeben: Miteinander ist besser als Gegeneinander. Deutschland in zehn Jahren? Ein besseres, friedlicheres, gerechteres Land, in dem wir uns wohlfühlen, egal, woher wir kommen oder wohin wir wollen. Weniger „German Angst“ und mehr „American Dream“. Aber richtig!

& Der Barfreitag& Pressespiegel+ Wahljahr 2017Nordkurve - Aktuell
Johannes Hofmann

17. August 2017

JohannesMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren. Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Johannes Hofmann (47)  ist Maschinenbaukonstrukteur.

▸ Regierung: Ich wünsche mir einen Bundeskanzler, der Entscheidungen treffen kann. Leute wie Merkel und Kohl, die alle Probleme aussitzen, besitzen keine Führungskraft. Eine absehbare Flüchtlingskrise mit „Wir schaffen das“ abzutun, während freiwillige Helfer die Flüchtlinge versorgen, ist mehr als armselig.

▸ Steuerpolitik: Um die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen, benötigen wir eine Finanztransaktionssteuer. Alle Waren und Dienstleistungen sind mit Steuern belegt. Es kann nicht sein, dass die Belastungen des Staates ausschließlich von abhängig Beschäftigten, kleinen und mittleren Unternehmen getragen werden. Das Kapital stiehlt sich hier aus der Verantwortung.
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Der Sturm in die Redaktionen – BAMF

10. August 2017

16003061_1119640941482132_850875430359224772_nAn einem sonnigen Montagmorgen im Juni 2016 sitzen in Wangen im Allgäu 16 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren mit neugierigen Augen vor Jean-Francois Drozak. Mit Begeisterung erzählt er ihnen, was sie diese Woche beim Projekt “Druckerschwärze” erwartet: Sie werden schreiben, sie werden gestalten, sie werden kreativ arbeiten und am Ende hunderten von Zuschauern und tausenden von Lesern das Erarbeitete präsentieren. Die Jugendlichen aus Wangen, von denen die Mehrzahl einen Migrationshintergrund hat, sind nervös. Sie stehen an diesem Montag vor dem Sprung ins kalte Wasser.

Wie wird Migration in den Medien dargestellt?

Drozak ist Sozialarbeiter und Theaterpädagoge. Er hat sich das Theater und die Zeitung ausgesucht, um junge Menschen mit Migrationshintergrund für Medienarbeit und Journalismus zu begeistern und gleichzeitig für die oft eindimensionale Berichterstattung über Migrantinnen und Migranten zu sensibilisieren. Hier sieht er Handlungsbedarf: “Die Jugendlichen sollen hinterfragen, wie Menschen mit Migrationshintergrund in den Medien dargestellt werden. Häufig spielt die Migrationsgeschichte eines Menschen gar keine Rolle für die Nachricht, wird aber trotzdem medial in den Vordergrund gerückt.” Gegen diese einseitige Berichterstattung möchte Drozak etwas unternehmen.

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& Der Barfreitag& Pressespiegel+ Energiewende+ Wahljahr 2017Nordkurve - Aktuell
Azubis der N-ERGIE

2. August 2017

TimMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren.

Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Die Redner  sind vier Auszubildende der N-Ergie: Marietta Gensior (20), Ute Schkrohowsky (21), Philipp Gleich (21) und Tim Miski (23).

Wir beschäftigen uns mit dem Anspruch und der Wirklichkeit der Energiewende – heute und in zehn Jahren. Wir alle wissen, wie wichtig die Energiewende und der Schutz unseres Klimas für die Zukunft der Menschheit ist. Aber spätestens dann, wenn es um die eigene Bequemlichkeit geht, geraten die guten Vorsätze rasch ins Hintertreffen.

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Weniger Arbeit, mehr Zeit für Ehrenamt – EFA

23. Juli 2017

Barthel Pester JournalistUnsere Gesellschaft strebt nach Wachstum. Dabei könnte es auch anders gehen, sagt der freie Journalist Barthel Pester. Im Interview mit den Schülern der IGS-Aurich West erklärt er, wieso ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht nur für den einzelnen sondern für die gesamte Gesellschaft von Wert wäre.

Redaktion: Eva Holthuis, Siljan Braje und Peter Kubatschek

 

IGS: Herr Pester, Sie beschäftigen sich mit alternativen Wirtschaftstheorien. Welche Rolle spielt da das Ehrenamt?

Pester: Nehmen wir das Modell der Postwachstumsökonomie (Anm. d. Red.: System, das nicht auf Wachstum angewiesen ist). Da arbeite ich nicht mehr 100 Prozent, sondern nur noch 50 Prozent meines Lebens. Auch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wäre ich wirtschaftlich abgesichert und hätte automatisch mehr Zeit, die ich sinnvoll für die Gesellschaft nutzen kann – beispielsweise in Form des Ehrenamts.

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Aurich statt Auslandsjahr – EFA

20. Juli 2017

Nele Hohagen FSJlerin

Immer mehr Jugendliche entscheiden sich nach der Schule für den Freiwilligendienst – auch im Landkreis Aurich. Gesellschaftliches Engagement können sie so mit der Möglichkeit verbinden, sich beruflich zu orientieren.

Von Peter Kubatschek -  Aurich West
Mehr über die Projektwoche:
https://projektdruckerschwaerze.jimdo.com/

AURICH. Eigentlich plante Nele Hohagen nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. Wie viele ihrer Altersgenossen träumte sie von einem Jahr in Südamerika oder Afrika, ein soziales Projekt in einem fremden Land unterstützen. Doch nach einem persönlichen Erlebnis war ihr klar: „Auch hier vor Ort in Aurich kann ich helfen, viel mehr als ich dachte!“ Die 18-Jährige startete deshalb im September 2016 ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Jugendzentrum Aurich.

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Ehrenamt – Radiomagazin

19. Juli 2017

logokurzOb im Sportverein, in der Flüchtlingshilfen, in der Kirchen oder im Naturschutz – vieles würde in unserer Gesellschaft ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, nicht funktionieren. Doch wer engagiert sich heutzutage überhaupt noch freiwillig für die gute Sache? Und wären wir aktiver, wenn wir mehr Zeit hätten? Wie würde sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf das Ehrenamt auswirken? Diesen und anderen Frage sind die Reporterinnen und Reporter der Gesamtschule Aurich-West in der einwöchigen Projektwoche zum Thema Ehrenamt nachgegangen.

Den Radiobeitrag nachhören:

https://soundcloud.com/user-132580134/druckerschwarze-ehrenamt-die-spezial-sendung

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Peter Kuckuk

17. Juli 2017

PeterMeinung statt Schokolade: An 24 Tagen im Advent sprechen Bürger im Kulturförderverein nordkurve über ihre Vision für Deutschland in zehn Jahren. Auch in der NZ kommen sie zu Wort. Peter Kuckuk (68) ist Sozialpädagoge und Fotograf.

Deutschland in zehn Jahren soll mit Homosexuellen selbstverständlicher umgehen als heute. Im Moment machen wir Rückschritte: Homosexualität ist wieder zu einem Risiko in unserer Gesellschaft geworden, sie wird an den Pranger gestellt, weil die Gegner, von konservativen Christen über die „besorgten Eltern“ bis hin zu militanten Rechten, erstarken. Außerdem wünsche ich mir für die Zukunft, dass die jungen Menschen wieder mehr Kritik üben. Gerade herrscht ein starker Anpassungsdruck bei ihnen. Die Hochschulabsolventen sind so brav. Viele Menschen glauben auch nicht, dass sie etwas in der Gesellschaft und an der Politik ändern können. Es soll sich ein Widerstand gegenüber den Verantwortlichen in der Politik und in der Wirtschaft formieren. Es soll aber ein konstruktiver Widerstand sein. Einer, der auf Information und Wissen aufgebaut wird. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Demokratie nicht mehr „gewagt“ werden muss. Hier teile ich die Meinung von Rosa Luxemburg: „Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden.“