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Was ist Blau und stinkt nach Festival?

1. August 2018

SONY DSCJean-Francois Drozak führt den Kindergarten Dreieinigkeit über das Kunstrasen. Da gibt es so einiges zu entdecken. Weshalb mögen Mama und Pappa ein Festivalgelände so sehr. Ist das so eine Art Spielplatz für Erwachsene?

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SZ-Seite von Schülern – SZ

20. Oktober 2018

WertewapperlVom Aufmacher-Artikel bis zum Zwischentitel – für das Projekt „Wertewapperl“ haben neun Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 7D der Dominik-Brunner-Realschule in Poing eine Zeitungsseite gestaltet und dabei (fast) alles selbst gemacht. Drei Tage hatten die jungen Journalisten Zeit,um mit Menschen aus Poing und Umgebung Gespräche zum Thema „Flucht“ zu führen, zu recherchieren und Texte zu schreiben.

Vor den Interviews fühlte sich so mancher wie vor einer Schulaufgabe, aber die Gespräche mit den Protagonisten waren dann auch das, was am meisten Spaß gemacht hat. Am anstrengendsten, sagen die Schüler, sei die Tipparbeit gewesen: Wortwörtlich mussten sie die Interviews abschreiben–kurz vor den Sommerferien und bei den derzeitigen tropischen Temperaturen kann man da schon mal ins Schwitzen kommen.

Das „Wertewapperl“ ist ein zweijähriges Projekt des Landesjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt Bayern und der Gemeinde Poing, das sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, „Stammtischparolen mit Niveau“ zu sammeln; teilgenommen haben neben der Realschule Poing auch die Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule, die Seerosenschule und die Grafen-von-Sempt-Mittelschule in Markt Schwaben.

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Integration ist keine Einbahnstraße – SZ

16. Oktober 2018


omidPoing
– Mit absurden Situationen kennt Omid Atai sich gut aus. Als er 19 Jahre alt war, wurde er als Fahrer eines Rettungswagens mit einem Patienten von der Polizei angehalten. Die Beamten verlangten Fahrzeugpapiere und Führerschein. Omid Atai hat eine etwas dunklere Hautfarbe als andere Einheimische, vielleicht ein Grund für die Kontrolle. Drogen? Alkohol? Er habe weder getrunken noch nehme er Drogen, das versuchte Atai den Beamten mitzuteilen. Doch diese bestanden trotz Patient im Wagen hinten, auf einen Drogentest. Erst als Atais Kollege herausgestürmt kam und fragte, was so lange dauere, gaben die Polizisten Atai die Papiere zurück und stiegen wieder in ihr Auto.

Heute kann Omid Atai über die Geschichte lachen. Er wurde in Deutschland geboren und ist hier aufgewachsen. „Meine einzige Fluchterfahrung ist eine Uniflucht nach Augsburg“, sagt er im Scherz. Sein Vater hingegen ist vor 30 Jahren wegen der Vorherrschaft der Russen in Afghanistan in den Iran geflohen und von dort aus nach Syrien.

Eigentlich wollte er nach Frankfurt fliegen, weil dort ein Bekannter von ihm wohnte, doch der Flugwar ausgebucht. Jemand am Flughafen riet ihm: „Fliegen Sie nach München, das liegt auch in Deutschland.“ Und dort ist er dann schließlich auch geblieben; ein Teil der Familie kam wenig später nach.

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In der Welt daheim – SZ

14. Oktober 2018


VeranenPoing
– Eines ihrer schönsten Erlebnisse auf Reisen hatte Carolina Veranen-Phillips in Ägypten: Dort traf sie auf der Straße einen Mann in weißem Gewand, der sie an den libanesisch-amerikanischen Poeten Khalil Gibran erinnerte. Der Mann im weißen Gewand lud sie in ein Café ein, mit ihm Tee zu trinken. Als sie bezahlen wollte, bestand er darauf, sie einzuladen. Die beiden konnten sich nicht viel unterhalten, da er kaum Englisch sprach; trotzdem verstanden sie sich auf einer anderen Ebene. Für Veranen-Phillips ist dieses Erlebnis der Inbegriff des friedlichen Zusammentreffens verschiedener Kulturen.

Carolina Veranen-Phillips ist Autorin und Mutter. Sie kommt aus einer Multikulti-Familie: Ihr Vater wohnte in Portugal, der Rest ihrer Familie in Finnland. Da sie selbst in Frankreich lebte, musste sie also sehr viel reisen, wenn sie ihre Familie besuchen wollte. Als sie mit Mitte 20 von der Gesellschaft das Gefühl vermittelt bekam, ein solides Leben führen zu müssen, verweigerte sie sich, erfüllte ihren Lebenstraum und reiste um die Welt. Veranen-Phillips besuchte insgesamt 50 Länder, in fünf von ihnen lebte sie. Im Moment wohnt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Poing im Landkreis Ebersberg.

Über ihren Beruf sagt sie: „Ich bin Mama und Autorin.“ In einem ihrer beiden Bücher berichtet sie über ihre Weltreise und die Abenteuer, die sie dort erlebte. Veranen-Phillips ist eine zierliche Frau mit braun-blonden Haaren. Sie lächelt gern und spricht mit französischem Akzent; wenn sie erzählt, wirkt sie sehr offen.

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Ausgrenzung auf dem Pausenhof – SZ

11. Oktober 2018

celilSZ: Hast du Vorurteile?

Celil Ellialti: Eigentlich bin ich völlig neutral. Aberwenn ich jemandenmit Vollglatze, Tattoos und Piercings sehe, denke ich schon manchmal schnell, dass da jemand eine politische Haltung zeigen will.

Glaubst du, dass viele Menschen in Deutschland Vorurteile gegenüber Flüchtlingen haben?
Natürlich gibt es auch Leute, die rechts sind und Vorurteile haben, obwohl sie die Menschen gar nicht kennen. Aber ich denke, dass es den meisten Flüchtlingen gut geht, vor allem, wenn ich sehe, dass sie eine Arbeit in Deutschland gefunden haben.


Hast du persönlich Kontakt zu Flüchtlingen?

Als ich in der achten Klasse war, kam ein Junge aus Afrika zu uns. Er schien sich eigentlich recht wohl zu fühlen, bis relativ schnell das Mobbing anfing: Ein Junge und ein Mädchen beleidigten und beschimpften ihn, sagten Sachen wie zum Beispiel „Geh zurück in dein Land“. So grenzten sie ihn aus, und er war viel alleine. Einmal war er sogar den Tränen nah.


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Vermitteln statt Kritteln – SZ

10. Oktober 2018

DeborahSZ: Kommt es auch zu witzigen Momenten in Ihrer Arbeit als Sonderpädagogin?

Deborah Müller: Manchmal übe ich mit den Kindern Wörter wie Kaulquappe zu sprechen, das kann schon lustig werden.

Warum haben Sie dieses Fach studiert?

Eigentlich wollte ich nie Lehrerin werden. Aber mit der Zeit wirdmanälter und reifer, und irgendwann bin ich dann auf Sonderpädagogik gestoßen. Das Tolle daran ist: Man muss den Stoff nicht einfach nur durchpauken. Man kann so besser Bezug zu den Kindern aufbauen und versuchen, ihnen kleinschrittig zu helfen.

Sind Ihre Schüler auch an anderen Kulturen interessiert?

Auf jeden Fall: Im Unterricht gehen wir auch immer auf die verschiedenen Kulturen ein. Wir schauen, wer aus welchem Land kommt, und sagen dann „Guten Morgen“ in den verschiedenen Sprachen. Zum Beispiel auf Rumänisch, Arabisch, Italienisch, Kroatisch oder auf Hindi, so lernen wir gegenseitig voneinander. Oder als wir mal die Feste und Feiertage in Deutschland durchgenommen haben, waren die Kinder natürlich auch an dem, was hier passiert, sehr interessiert. Manchmal haben wir auch die Gelegenheit zu fragen: „Wie läuft es denn bei dir Zuhause ab?“

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& Pressespiegel+ Fachkräftemangel- Die BerufsberatungsgalaDie Agentur für Kulturdesign
Eine szenische Berufsberatung – MP

1. Oktober 2018

2804304_slider-detail-1620w_1qhh7d_VwcbkdEs gibt Handwerker. Es gibt Menschen, die mit dem Kopf arbeiten. Und es gibt Menschen, die nicht nur mit Hand und Verstand agieren wollen, sondern noch etwas mehr suchen: Sie möchten mit anderen Menschen arbeiten. Das sind “Herzwerker”. Um das Interesse junger Menschen an solchen sozialen Berufen zu wecken, beteiligt sich die Wallburg-Realschule Eltmann als einzige in Unterfranken an diesem Projekt und der Kampagne der bayerischen Staatsregierung und inszeniert Geschichten aus dem Berufsleben der “Herzwerker”.

In Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen aus der Altenpflege (Seniorenhaus St. Stephanus SeniVita Eltmann), der Jugendhilfe (Kinder- und Jugendhilfe St. Josef in Eltmann), der Kindertagesbetreuung (Kindergarten St. Johannes Stettfeld) und der Behindertenhilfe (Rummelsberger Diakonie Ebelsbach) entsteht so unter der Leitung von Jean-Francois Drozak ein Theaterstück, das Schülern, aber auch Zuschauern auf kreative Weise Einblicke in soziale Berufsfelder ermöglicht. Alle Teilnehmer und Zuschauer erleben dabei welches verschobene Bild die Jugendlichen teilweise von diesen Berufen haben, aber auch, inwiefern soziale Berufe herausfordern, wie extrem sich Menschen für andere Menschen engagieren und welche Perspektiven und Chancen sich mit solchen Berufen verbinden.

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& Der Barfreitag+ Journalismus+ recykling
Alles für ALLE bis ALLES ALLE ist – 5.10.

25. September 2018

NZ Kiezredaktion05.10. Start um 18 Uhr  – Nordkurve – Rothenburgerstrasse 51 a – Eintritt frei

Sozial, Ökologisch, oder beides? 10 Jahre Umsonstladen, und viele glauben, sie hätten kein Recht, Sachen aus dem Umsonstladen zu nehmen, weil sie genug Geld hätten, sich diese Sachen neu zu kaufen. Die Engagierten im Umsonstladen denken da anders! Sie verstehen den Laden als ein Projekt zur Müllvermeidung und Ressourcenschonung. Das funktioniert nur, wenn ALLE daran teilnehmen. Redakteur*innen der NZ wollen mit Interessierten darüber diskutieren, wie Grenzen zwischen wohlhabenden und armutsgefährdeten  Menschen überwunden werden können.
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& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Schnapp Schuss in der Nordkurve – 28.09. Vernissage

16. September 2018

schnappschuss

Vernissage am 28.9. ab 19 Uhr in der Nordkurve
Rothenburgerstrasse 51 a – Nürnberg/GOHO

Fällt Dir das Aufstehen schwer, nur um Deiner Brötchen willen? Wir aber sind Stehaufmännchen. Wir brauchen keinen Motivationskurs oder Perspektivengespräch.  Schreien um halbsieben nach Arbeits-schuss. Arbeitssüchtig überschreiten wir Grenzen. Wir teilen nur ungern unser Handwerkzeug, wollen nur das Allernötigste. Freizeitstress? Unser Leben ist aufreibend genug!

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& Pressespiegel+ Rechtsextremismus- acht.acht.Kunstdünger
Auf Freibier folgt der Hitlergruß – FT

15. September 2018

Drozak

Mit dem Stück „88“ zeigen Schülerinnen und Schüler der Realschule CO I an krassen Beispielen, wie schnell Jugendliche in den Strudel von rechtsradikaler Ideologie geraten können. Dass sie dazu Mut brauchen, wird im Gespräche deutlich.

Coburg – Ihre Namen sollen nicht öffentlich genannt, ihre Gesichter nicht gezeigt werden – die acht Schülerinnen und Schüler der Realschule CO I und der Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak von der Agentur  „Kunstdünger“ aus Nürnberg befürchten Angriffe aus der rechten Szene.

Aus  der Luft gegriffen ist ihre Sorge offenbar nicht. „Das Stück läuft seit einigen Jahren. Auch in Coburg wurde es vor fünf oder sechs Jahren schon einmal gezeigt“ , erzählt Jean-Francois Drozak. Damals habe es in der Vorstellung massive Störversuche gegeben. Im Vorfeld seien Flyer in die Briefkästen geworfen und das Stück als Lüge diffamiert worden. „Ich wurde als Zirkuspädagoge bezeichnet , und man hat die Reifen meines Autos Zerstochen.“

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+ Generalistik- Das Junge Pflegemanifest
Das Junge Pflegemanifest

28. August 2018

PflegemanifestIm Schuljahr 2018/2019 entsteht ein von Schüler*innen und Studierenden erarbeitetes „Pflegemanifest“ in Theaterarbeit und Comicform. Dabei erarbeiten sie  in Zusammenarbeit mit Pflegeexpert*innen drei Fragestellungen rund um das neue Berufsbild der Pflege, rezeptive der „Generalistik“.

Jede der drei Projektwochen mündet in einer „Szenischen Talkshow“. Darin stellen die jungen Mitwirkenden gemeinsam mit Pflegeexpert*innen ihre Vorstellungen eines für sie attraktiven Pflegeberufs szenisch dar.

Parallel dazu werden sie von einem Zeichner begleitet, der ausgewählte Szenen in Comicgeschichten überträgt. So entstehen zu den oben genannten Fragestellungen Comicgeschichten, die zu einem späteren Zeitpunkt in einem Comicband veröffentlicht werden könnten.

Fachkräftegewinnung – Die Fachwelt diskutiert rege über die anstehenden Veränderungen im Pflegeberuf. Es gibt viele kritische Stimmen. Doch zeichnet sich bereits heute im Rahmen der Fachkräftegewinnung ein Vorteil ab.  Die Pflege wird bei jungen Menschen an Attraktivität zunehmen, weil sie sich zukünftig für ein breiteres Berufsfeld entscheiden werden.

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