& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Zum Monatsprogramm in der Nordkurve

6. September 2017

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Zum Monatsprogramm: Mausklick

& Pressespiegel+ Journalismus+ Wahljahr 2017Nordkurve - Aktuell
Politische Aufgüsse – Die Kiezredaktion – Infodienst

17. Oktober 2017

politische aufgüsse

Der klassische Weg in die Redaktionen ist die Pressemitteilung. Wer aber zukünftig junge Menschen, insbesondere mit Migrationsgeschichte, für sein Medium interessieren will, braucht neue Formate, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Nürnberger Kulturförderverein Nordkurve e. V., ein ›Laboratorium‹ rund um Kunst und Kommunikation, an dem viele teilhaben und mitwirken, hat mit der »Kiezredaktion« soziokulturelle Ansätze entwickelt, die Veränderungen in die Lokalredaktionen bringen sollen. Es geht in erster Linie darum, junge Leute zu erreichen, die sich in Vereinen oder Jugendverbänden nicht langfristig organisieren wollen und sich selbst nur punktuell engagieren. Im »Showroom«, einem ›zweiten Wohnzimmer im halb-öffentlichen Raum‹ im Nürnberger Künstlerviertel Gostenhof, finden jährlich 30 von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplante und durchgeführte Kiezredaktionen statt. Es gibt zwei Dialogformate: In der umgedrehten Pressekonferenz befragen junge Leute Redakteure zu aktuellen Nürnberger Themen. Im Spannungsfeld zwischen dem Blick der Etablierten und der Lebenswelt der Zielgruppe entstehen oft lebhafte Diskussionen. Beim Speeddating haben junge Leute die Möglichkeit, Journalisten innerhalb von fünf Minuten ihre im kommunalen Kontext selbst erlebte Story zu erzählen. Sie erhalten so die Möglichkeit, am öffentlichen Dialog mitzuwirken. Danach finden Konzerte oder andere kulturelle Veranstaltungen statt.

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& Pressespiegel+ Depression und Angehörige- IcebreakerDie Agentur für Kulturdesign
Zuschauer als Arzt – FN

15. Oktober 2017

DSC_0102„Du bist oft ohne Grund bedrückt und mutlos. Du hast das Vertrauen in deine Fähigkeiten verloren. Du hast große Angst vor der Zukunft und siehst alles Schwarz“. Bedrückend, düster, beängstigend kommen diese Sätze daher. In Form einer Checkliste liegen sie auf den Plätzen der Zuschauer, als diese die Aula de Mittelschule Roßtal betreten. Dort steht die Premiere von „Icebreaker“ an, ein Präventionsstück gegen Depression im Jugendalter von Schülern für Schüler.

ROSSTAL – „Zweck dieses Stücks ist es, das Thema aus der Tabuzone zu holen“, erklärt der stellvertretende Landrat Franz Xaver Forman. Denn Depression ist die häufigste psychische Erkrankung dem Jugendalter. Während nur zwei bis vier Prozent der Grundschulkinder unter Depressionen leiden sind es bei Jugendlichen bereits 14 Prozent und in Erwachsenenalter sogar 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland – so lautet die Information der Deutschen für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.

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& Pressespiegel+ Kinderarmut- Der PleitegeierDie Agentur für Kulturdesign
Wenn wenig Geld im Geldbeutel ist – NZ

10. Oktober 2017

Pleitegeier_Web_230x130pxIn den Schuhladen zu gehen, ist für Lisa keine schöne Sache. Ihre Mama kauft ihr dort so gut wie nie die Schuhe, die sie möchte. Doch bei der 13-Jährigen geht es oft auch um andere Dinge als Markenschuhe; manchmal reicht das Geld in der Familie nicht einmal für neue Schulhefte. Lisa gibt es nicht wirklich. Sie ist eine Figur im Theaterstück „Pleitegeier“, das acht Kinder der Ludwig-Uhland- und der Friedrich-Hegel-Schule in Nürnberg gestern aufgeführt haben. Doch die Probleme, die Lisa hat, haben im wirklichen Leben eine Menge Kinder.

In „Pleitegeier“ spielten acht Kinder im Jugendhaus Nordlicht, wie es ist, wenn man nicht genügend Geld zum Leben hat. „In Nürnberg lebt jedes vierte Kind in Armut oder ist davon bedroht“, erzählt Beate Barthmann, die beim Sozialamt der Stadt Nürnberg arme Menschen unterstützt. Was heißt aber arm in Deutschland? Die meisten Menschen hierzulande haben ein Dach über dem Kopf und müssen nicht hungern – und dennoch sind sie arm. So wie Lisas Familie im Theaterstück.

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& Pressespiegel+ Immigration- Fremde werden FreundeKunstdünger
Sie besuchen de Maiziere – MM

7. Oktober 2017

Wertewapperl

Poinger Jugendliche treffen am Dienstag Bundesinnenminister Thomas de Maizière in München. Mit ihm werden sie über die Frage diskutieren: „Deutschland, wer bist Du?“. Das passt zum aktuellen Projekt „Willkommenskultur“ der Jugendinitiative.

Poing – Einmal im Moment treffen sich Jugendliche, um über „Willkommenskultur“ zu diskutieren. Am Ende des Projekts, das mit einem Theaterstück begann (wir berichteten), steht das „Werte-Wapperl“. Ein Aufkleber, mit dem Poinger Bürger, Geschäfte, Lokale und Einrichtungen zeigen können: „Bei uns ist jeder willkommen“. Geleitet wird die Aktion von Jean-Francois Drozak vom AWO- Landesjugendwerk Bayern, bei ihrer Arbeit ehrenamtlich unterstützt und betreut wird die Poinger Initiative von einem pädagogischen Team: Fahim Tobat, Omid Atai, Judith Gitay und Maria Lindner. Zusammen entwickeln sie ein Logo für das „Werte-Wapperl“.

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& Pressespiegel+ Fachkräftemangel- Die BerufsberatungsgalaDie Agentur für Kulturdesign
Mit Theater für Fachkräfte – Südwest Presse

5. Oktober 2017

herzwerker-slider_3Normalerweise arbeitet Patrik Ummenhofer mit älteren Menschen. Heute sitzt der gelernte Altenpfleger in der Inge-Aicher-Scholl Realschule vor Acht- und Neuntklässlern. Von einem alten Mann erzählt er den Schülern, dessen Hände stark gezittert hätten. „Er hat früher Klavier gespielt“, sagt Ummenhofer. „Da dachte ich mir: Ich setz denn Mann ans Klavier. Und wie er die Hand auf die Klaviatur legt, ist sie ruhig.“ Die Jugendlichen hören ihm gebannt zu. Dann springen sie auf. „Ihr habt eine Minute Zeit, die Szene umzusetzen“, sagt Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak.

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& Der Barfreitag& PressespiegelNordkurve - Aktuell
Mit Ideen, Herzblut und viel ehrenamtlichem Einsatz – NN

1. Oktober 2017

Nordkurve

Mit dem Fußball hat die Nordkurve in der Rothenburger Straße 51a nichts am Hut, dafür aber jede Menge mit Kunst und Kultur. In dem rund 40 Quadratmeter großen Raum hat der gleichnamige Kulturförderverein einen Ort geschaffen, in dem viele Projekte zum Leben erweckt werden. Von Menschen, die viele Ideen und viel ehrenamtliches Engagement an den Tag legen.

Die eigenen vier Wände als Ort der Begegnung und der Kreativität – nicht nur für Bekannte und Freunde, sondern für alle: Auf diese Idee brachte Jean-Francoise Drozak eine alte Dame in Irland. „Wenn sie Gesellschaft haben wollte, verwandelte sie ihr Wohnzimmer in einen Pub. Mitten in den Raum ließ sie einen Tresen einbauen“, erzählt der 43 Jährige. Das fand der Sozial- und Theaterpädagoge so faszinierend, dass er es sich auch für Nürnberg fest vorgenommen hatte, so etwas zu schaffen. Im Büroraum von ihm und seiner Ehefrau, der Architektin Johanna Zwinscher — in ihrem „zweiten Wohnzimmer“, wie der Nürnberger es nennt – öffnete Drozak für alle, die Begegnung suchen, einen Ort, um eigene Ideen zu verwirklichen.

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& Der Barfreitag& PressespiegelNordkurve - Aktuell
Wie europäisch ist die Jugend heute? NZ

25. September 2017

18010588_1321937337841408_2339004275754466946_nViel Raum für Fragen und Austausch bat die NZ-Kiezredaktion im Frühjahr  Diesmal diskutierten  die NZ-Redakteure mit Lesern und Interessierten über die Frage, ob sich die junge Generation europäisch fühlt und wie sie zur EU steht. Mit dabei waren junge Ehrenamtliche vom Bezirksjugendwerk der AWO Ober- und Mittelfranken sein, die Jugendliche auf ihren Sprachreisen nach Großbritannien begleiten.

Die NZ sprach im Vorfeld der Veranstaltung mit Dominique Ascherl, die beim Bezirksjugendwerk den Fachbereich Sprachreisen leitet.

NZ: Frau Ascherl, nimmt das Interesse an Sprachreisen bei jungen Menschen eher zu oder ab?

Dominique Ascherl: Auch wenn es jedes Jahr Schwankungen gibt, geht die Tendenz doch klar nach oben.

NZ: Wie erklären Sie sich das?

Ascherl: Wir beobachten unterschiedliche Motivationen. Eine ist ganz klar die Schule und die Hoffnung, dass sich die Noten verbessern. Egal, ob Schule oder Ausbildung: Englischkenntnisse sind wichtig. Zweitens, eine Zeit lang ohne die Eltern unterwegs zu sein. Das ist natürlich sehr spannend für Jugendliche. Eine weitere Motivation: der kulturelle Austausch. Die Jugendlichen wollen wissen: Wie ist es eigentlich in England, wie leben die Menschen dort? Auf die vielfältigen Erwartungen gehen wir natürlich ein. Wir bieten abwechslungsreichen Englischunterricht, ein vielfältiges Freizeitprogramm und die Unterbringung in englischen Gastfamilien.

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& Pressespiegel+ Rechtsextremismus- acht.acht.Kunstdünger
Über Freibier zu den Nazis – FT

20. September 2017

achtSie möchten ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus setzen, doch so ganz ohne ist dies nicht: Realschüler spielen Theater mit Sicherheitsvorkehrungen.

Coburg – „Deckung!“ „Tänzeln!“ „Angriff!“, die Kommandos hallen in beißend scharfem Ton über die Bühne. Ein Junge steht da. Erschöpft. Verschwitzt. In Turnschuhen und Boxhandschuhen. Vor ihm ein Boxsack, „ein Neger, der nach einer langen Hetzjagd erschöpft zusammenbricht, dem man den Gnadenstoß versetzt.“ Brutal und entsetzlich klingen die Worte des „Trainers“. Es ist ein Theaterstück, das in der Aula der Staatlichen Realschule Co I aufgeführt wird und doch bittere Realität. „Eigentlich haben es die Rechten geschrieben“, erläutert Autor und Regisseur Jean-François Drozak, „ich habe es nur zusammengefasst.“

Studierende der Nürnberger Ohm-Hochschule waren unterwegs und haben sich mit Anhängern der rechten Szene unterhalten, sie nach ihren Mitteln und Wegen gefragt, wie sie an Jugendliche herankommen, um diese von ihrem widerlichen Gedankengut zu überzeugen und „Nachwuchs zu generieren“.

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& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Sebastian Lock in der Nordkurve – 29.9

18. September 2017


Vernissage
DU SIEHST ETWAS, WAS ICH NICHT SEHE

29. September bis 27. Oktober 2017
Vernissage am 29. September ab 20.00 Uhr
Finissage am 27. Oktober ab 20.00 Uhr

DU SIEHST ETWAS, WAS ICH NICHT SEHE stellt Fotografien und Grafiken aus SEBASTIAN LOCK’S erstem Buch ZWETSCHEN ODER PFLAUMEN aus. In seiner Arbeit begibt sich der Fotograf auf die Suche nach der Dualität von Ordnung und Struktur als bestimmende Mechanismen des Lebens. Hierbei werden theoretische Ansätze in Bereichen wie Ästhetik, Anthropologie, Mineralogie und Morphologie verfolgt und mittels fotografischen Interpretationen visualisiert.

Die Vernissage am 29. September wird ergänzt durch Sounds von DAVID GABELAIA. Als Ausgangspunkt dienten ihm die Tonaufnahmen, die während SEBASTIAN LOCK’S Arbeit an ZWETSCHEN ODER PFLAUMEN entstanden sind.

Die Finissage am 27. Oktober wird ergänzt durch ein Konzert von THE GREAT PARK.
SEBASTIAN LOCK (*1986) arbeitet seit 2013 als freiberuflicher Fotograf in Nürnberg. ZWETSCHEN ODER PFLAUMEN war seine Abschlussarbeit an der TH Nürnberg im Sommersemester 2017

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& Der Barfreitag
Michael ist Wirt für einen Abend – 22.9.

17. September 2017

21558937_1470445789657228_7287244323938740567_nMichael ist Wirt für einen Abend.
Freitag, den 22.9. ab 20 Uhr
Der Barfreitag in der Nordkurve
Rothenburgerstrasse 51 a – Nürnberg/GOHO

Michael feiert im INN/OFF, und die Nordkurve wird zu seinen zweitem Wohnzimmer. Er feiert mit Freunden und die, die es noch werden könnten.
Mehr Infos unter www.nordkurve.info