& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Zum Monatsprogramm in der Nordkurve

6. November 2017

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Zum Monatsprogramm: Mausklick

& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Das Boot – Ausstellung ab dem 8. Juni

15. Mai 2018

schiffDas Boot von Lampedusa – Von einer simplen „Schablone“ zu einer „großen Idee“ – Angefangen hat das Ganze im Kunstunterricht. Die sich überschlagenden Ereignisse, die unfassbare Verzweiflung und die oft spürbare Ohnmacht, dem Problem adäquat begegnen zu können – dies alles beschäftigte viele der jungen Künstler*innen Dinge im verbalen Austausch zu verarbeiten, ist aber nicht immer der einzige Weg. „Frottierten Druckstöcke“ zeigen nun eine beeindruckende grafische Wirkung in Großformat, das Ergebnis einer nicht geplanten Technik.

 

Ein Projekt der Schüler*innen der Mittelschule Carl von Ossietzky

& Pressespiegel+ Fluchterfahrung- Fremde werden FreundeKunstdünger
Wapperl zeigen – MM

15. Januar 2018


HingerlAls Symbol für faire Diskussionskultur rund um das Thema Flucht, Vertreibung und Asyl verteilen Jugendliche in Poing in dieser Woche das „Wertewapperl“. Dazu treten sie mit einer Theater-Performance aus. 

Poing – 16 Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund sind in dieser Woche in Poing unterwegs, um ihr Projekt „Wertewapperl“ zu präsentieren. Und zu verteilen: Es handelt sich um einen Aufkleber, der Symbol ist für eine sachliche und faire Diskussionskultur rund um das Thema Flucht, Vertreibung und Asyl. 10.000 Stück werden in Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und an Privatpersonen ausgegeben. Einhergehend mit einer kleinen Theater-Performance.

Diese Woche bildet den Abschluss des Projekts, das unter der Regie des Landesjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt Bayern in Kooperation mit der Gemeinde Poingvor einem halben Jahr gestartet worden ist. Unter der Leitung von Jean-Francois Drozak fand am Mittwoch die erste Aufführung mit Übergabe der Aufkleber im Rathaus statt – im Gang vor dem Bürgerbüro. Zuschauer: Bürgermeister Albert Hingerl, Jugendreferatsleiter Michael Krach, Integrationsbeauftragte Margit Burdack und Bürger, die zufällig im Rathaus waren.

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& Pressespiegel+ Kinderarmut- Der PleitegeierDie Agentur für Kulturdesign
Theaterstück “Pleitegeier” bringt Kindern das Thema Armut näher – MS

5. Januar 2018

Pleitegeier_Web_230x130pxNürnberg (epd). Der “Schutzbengel” der Rummelsberger Diakonie tut sich mit dem “Pleitegeier” zusammen: Das Theaterstück des Schauspielers und Regisseurs Jean-Francois Drozak soll Armut von Kindern bewusstmachen, teilte die Rummelsberger Diakonie am Dienstag mit. Drozak habe mit “Pleitegeier” ein Stück geschrieben, das ebenso Spaß wie auch betroffen mache. Die Aktion Schutzbengel unterstütze als Partner das Projekt.

Der Nürnberger Künstler übt das Stück im Rahmen von Projektwochen mit Schülern ein. Die Kinder könnten so erfahren, wie sich arme Familien einschränken müssen. Wenn Eltern überlegen müssten, ob sie ihren Kindern einen Schwimmbadbesuch ermöglichen oder Schulhefte kaufen, eine ausgewogene Ernährung auf den Tisch bringen oder neue Turnschuhe kaufen, habe das Auswirkungen auf den Alltag von Kindern.
Das Stück “Pleitegeier” soll zudem Werbung für den “Nürnberg-Pass” machen, ein Angebot des Sozialamtes, um bedürftige Nürnberger Bürger zu unterstützen. Auftaktveranstaltung ist am Freitag, 24. März. In der Kulturwerkstatt auf AEG werden Schüler des Förderzentrums Bärenschanze und der Geschwister-Scholl-Realschule das Theaterstück spielen. Das Stück soll in den kommenden Jahren in allen Nürnberger Stadtteilen einstudiert werden, hieß es.

Die Aktion Schutzbengel hat bereits Projekte wie den S-Löffel und das Kümmerland in Nürnberg ins Leben gerufen. Mit dem S-Löffel erhalten jeden Mittag hundert Grundschulkinder in Nürnberg ein warmes Mittagessen. Im Kümmerland betreut eine Erzieherin Kinder, die während des Unterrichts krank werden und nicht zu Hause betreut werden können.

& Pressespiegel+ Druckerschwärze+ ImmigrationDie Agentur für Kulturdesign
Schüler üben Medienarbeit – Bayern 2

1. Januar 2018

indexDen sogenannten Migrationshintergrund sollen die jungen Männer und Frauen dabei nicht als Makel, sondern als Chance begreifen. Denn sie sind diejenigen, die aus eigener Erfahrung wissen, was es heißt, in zwei Kulturen zu Hause zu sein.

Improvisation auf der Bühne ist gefragt
Derzeit sind es gerade die Themen Migranten, Integration und Zuwanderung, die die Schlagzeilen, Titelseiten und Sendeflächen sowohl der klassischen als auch der neuen Medien bestimmen. Nur wenige Journalistinnen und Journalisten in den Redaktionsräumen hierzulande haben selbst Migrationshintergrund. Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte Projekt will genau das ändern. Dabei finden die Jugendlichen in Jean-François Drozak und Ella Schindler wichtige Vorbilder: Drozak bezeichnet sich selbst als brasilianisch-belgischen Bayern, der in Nürnberg zu Hause ist.

Bayern 2 Nahaufnahme: Hörenswert

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Schreiben, gestalten, kreativ arbeiten im Projekt
Ella Schindler ist im Alter von 16 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland eingewandert. “Ich habe keinem in meiner Familie davon erzählt, dass ich mich für ein Volontariat bei der Zeitung beworben habe”, erzählt sie den Jugendlichen. Sie habe schließlich selbst nicht daran geglaubt, dass sie die Stelle bekommen würde. “Druckerschwärze” will die Jugendlichen darin bestärken, an sich zu glauben, damit sie berufliche Wege einschlagen, die vielleicht nicht den Wünschen des Elternhauses entsprechen – dafür aber ihren eigenen Talenten und Fähigkeiten. In der Projektwoche gestaltet eine Gruppe mit den Teamleitern eine Zeitungsseite und die andere stellt eine “dreidimensionale” Talkshow auf die Beine.

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Werte, die kleben bleiben – SZ

10. Dezember 2017

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Jugendliche aus Poing setzen sich für einen besseren Umgang mit Geflüchteten und einen sachlichen Diskurs ein: Sie haben ein “Wertewapperl” entworfen und wollen mit Theaterperformances dafür werben

Wer kennt das nicht? Man steht im Supermarkt an der Kasse, hat es eilig, und dann dauert es einfach ewig. Da ist man schnell genervt. Doch es kann sein, dass vorne beim Bezahlen jemand steht, der die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrscht. Ein Mensch mit Fluchthintergrund zum Beispiel.

Welche Werte sind in solch einer Situation wichtig? Dieser Frage sind 20 Jugendliche aus Poing nachgegangen. Dazu sind sie unter aderem nach München gefahren, um mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière über den Umgang mit Flüchtlingen zu diskutieren. Zusammen mit dem Leiter des Poinger Jugendreferats, Michael Krach, dem Jugendbeauftragten und Gemeinderat Omid Atai sowie einigen Ehrenamtlichen haben sie dann das “Wertewapperl” entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die einen Appell an die Menschen richten soll: Der Aufkleber steht für eine sachliche und faire Diskussionskultur rund um das Thema Flucht, Vertreibung und Asyl. “Wir leben in einer Demokratie. Natürlich dürfen wir uns streiten, aber wenn, dann sachlich”, sagt Jean-Francois Drozak, der die Jugendlichen bei dem Projekt unterstützt.

Jeder kann die Truppe buchen

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& Pressespiegel+ Kinderarmut- Der PleitegeierDie Agentur für Kulturdesign
Wenn der Pleitegeier über der Familie kreist – NN

1. Dezember 2017

7Ist arm sein ein Schicksal? Und wie kann man mithalten in der Konsumgesellschaft, wenn die Eltern nur Hartz IV beziehen? Zu diesen Fragen hat Theatermacher Jean-François Drozak ein Stück mit Schülern erarbeitet, das jetzt uraufgeführt wurde. Es soll als langfristiges Projekt fortgeführt werden. Was kann man sich kaufen, wenn man am Monatsanfang 290 Euro zur Verfügung hat? Das ist der Regelsatz für ein Kind im Hartz-IV-Gesetz — und der Ausgangspunkt für das Stück „Pleitegeier“, das der umtriebige Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge Jean-François Drozak geschrieben hat.

Angelegt ist es als Klassenprojekt, bei dem jeweils Jugendliche von zwei Schulen beziehungsweise Schularten gemeinsam innerhalb einer Woche elf Szenen erarbeiten.
„Das Stück wird moderiert, wir halten sozusagen die Handlung immer wieder an und fragen das Publikum, ob das Mädchen sich zum Beispiel die teuren Markensneaker für 80 Euro oder lieber die billigere Version für 20 Euro kaufen soll. Entsprechend dem Publikumsvotum spielen wir weiter“, erläutert Drozak.

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+ Kinderarmut- Der PleitegeierDie Agentur für KulturdesignGalerie
Fotogalerie – Pleitegeier

25. November 2017

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& Pressespiegel+ Fluchterfahrung- Fremde werden FreundeKunstdünger
Integration im Wohnzimmer – SZ

15. November 2017

WohnzimmerDie Jugendlichen des Projekts “Wertewapperl” treten auf der Straße und bei einer Familie auf

Lautstark und enthusiastisch stürmen die Jugendlichen das Wohnzimmer der Familie Sauerbrey. Sie haben eine große Leinwand mitgebracht, auf der ihr Logo – das “Wertewapperl” – prangt. Auch mit dabei: drei Trommeln, die sofort von den Jugendlichen in Beschlag genommen werden. Genauso wie das Wohnzimmer der Sauerbreys. In kürzester Zeit haben es sich alle auf dem Sofa oder dem Boden bequem gemacht und unterhalten sich wie selbstverständlich mit allen Anwesenden. Neben der Familie des Hauses sind noch Jörn Bülck, Schulleiter der Seerosenschule in Poing, sowie Jugendbeauftragter und Gemeinderat Omid Atai und natürlich Jean-Francois Drozak, der die Jugendlichen bei dem Projekt unterstützt hat, gekommen. Es werden jedoch schnell noch mehr: Die Nachbarn – durch den Krach neugierig geworden – werden kurzerhand ebenfalls zur Vorführung in der guten Stube eingeladen.

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& Der Barfreitag& PressespiegelNordkurve - Aktuell
Gemeinsam statt nur in die eigene Tasche wirtschaften – NZ

10. November 2017

18010588_1321937337841408_2339004275754466946_nTeilen ist in. Ob Autos, Kleidung oder Bohrmaschinen – für viele Dinge des täglichen Gebrauchs gibt es heutzutage Tausch- und Mietbörsen. Claudia Myslinski hat diese „Solidarische Ökonomie“ in ihrer Bachelorarbeit untersucht. Am Freitag diskutiert die Nürnberger Studentin mit allen Interessierten in der NZ-Kiezredaktion über ihre Ergebnisse.

NZ: Frau Myslinski, was ist „Solidarische Ökonomie“?

Claudia Myslinski: Das ist eine alternative Form des Wirtschaftens. Dabei geht es an erster Stelle um menschliche Bedürfnisse wie Selbstorganisation, freiwillige Kooperation und gegenseitige Unterstützung. Das ist ein Trend, der in Folge der Finanzkrise und der Griechenlandkrise entstanden ist, als die Menschen gemerkt haben, dass es so nicht weiter geht. Sie haben angefangen, Kleidertauschpartys zu organisieren, Carsharing und so weiter, um Ressourcen neu zu verteilen.

NZ: Was ist das Ziel Ihrer Forschung?

Myslinski: Es soll ein Glossar mit 20 bis 30 Begriffen für die Menschen der Stadt Nürnberg entstehen, damit alle eine gemeinsame Sprache finden, um über volkswirtschaftliche Begriffe und speziell über die Solidarische Ökonomie sprechen zu können. Was ist eigentlich Kooperation? Was ist Transparenz? Daran arbeiten wir am Institut für Wirtschaftswissenschaft der Uni Erlangen- Nürnberg,
zusammen mit dem Kulturförderverein Nordkurve und „Bluepingu“, einer Initiative für nachhaltigen Konsum.

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- Das Wohnzimmer Zur MitteNordkurve - Aktuell
Das Wohnzimmer Zur Mitte – Ein Pilotprojekt

7. November 2017

Das Wohzimmer zur Mitte

Ein ehemaliges Wohnzimmer im Stadtteil Johannis wird zum Kulturlabor, das den Lebensort Wohnzimmer erforscht, abstrahiert, dekonstruiert und dessen Grenzen auslotet.

Von hier aus ermutigen wir Nürnberger Bürger ihr Wohnzimmer zu öffnen. Sensibel. In Absprache mit Mietern und Nachbarn wird Privatraum öffentlich, zeitlich begrenzte Begegnungsstätte und Bühnenort. Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen kommen zusammen, in die Mitte, ins Gespräch. Die Distanz zwischen dem Künstler und seinem Publikum wird minimalisiert.  Die sie trennende Rolle des Veranstalters wird durch das Private aufgeweicht bis aufgelöst.

Das „Bürgerrecht Kultur“ gehört zum Selbstverständnis unserer Stadt. Eine kulturpolitische Errungenschaft Nürnbergs ist ihre vielfältige soziokulturelle Landschaft. Unsere Stadt subventioniert Kultureinrichtungen und hat zahlreiche Förderer. Doch was wäre, wenn wir ALLE nach unseren Möglichkeiten Kultur fördern würden? Die theoretische und in der Praxis erprobte „Vorarbeit“ von Hr. Dr. Hermann Glaser darf in unsere Wohnzimmer ankommen. Aus unserer Sicht sollte diese Botschaft  in die  Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas einfließen.  Heute erproben wir mit dem Pilotprojekt „Das Wohnzimmer Zur Mitte“  eine weiterführende Idee für Morgen:

500 Nürnberger Haushalte öffnen ihr Wohnzimmer für eine kulturelle Veranstaltung und beweisen damit, dass das „Bürgerrecht Kultur zu unserer gelebten Alltagskultur geworden ist.