& Der BarfreitagNordkurve - Aktuell
Zum Monatsprogramm in der Nordkurve

6. November 2017

Slider_nordkurve1-750x410

Zum Monatsprogramm: Mausklick

& Pressespiegel+ Fluchterfahrung- Fremde werden FreundeKunstdünger
Werte, die kleben bleiben – SZ

10. Dezember 2017

Wertewapperl
Jugendliche aus Poing setzen sich für einen besseren Umgang mit Geflüchteten und einen sachlichen Diskurs ein: Sie haben ein “Wertewapperl” entworfen und wollen mit Theaterperformances dafür werben

Wer kennt das nicht? Man steht im Supermarkt an der Kasse, hat es eilig, und dann dauert es einfach ewig. Da ist man schnell genervt. Doch es kann sein, dass vorne beim Bezahlen jemand steht, der die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrscht. Ein Mensch mit Fluchthintergrund zum Beispiel.

Welche Werte sind in solch einer Situation wichtig? Dieser Frage sind 20 Jugendliche aus Poing nachgegangen. Dazu sind sie unter aderem nach München gefahren, um mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière über den Umgang mit Flüchtlingen zu diskutieren. Zusammen mit dem Leiter des Poinger Jugendreferats, Michael Krach, dem Jugendbeauftragten und Gemeinderat Omid Atai sowie einigen Ehrenamtlichen haben sie dann das “Wertewapperl” entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die einen Appell an die Menschen richten soll: Der Aufkleber steht für eine sachliche und faire Diskussionskultur rund um das Thema Flucht, Vertreibung und Asyl. “Wir leben in einer Demokratie. Natürlich dürfen wir uns streiten, aber wenn, dann sachlich”, sagt Jean-Francois Drozak, der die Jugendlichen bei dem Projekt unterstützt.

Jeder kann die Truppe buchen

Den ganzen Beitrag lesen »

& Pressespiegel+ Kinderarmut- Der PleitegeierDie Agentur für Kulturdesign
Wenn der Pleitegeier über der Familie kreist – NN

1. Dezember 2017

7Ist arm sein ein Schicksal? Und wie kann man mithalten in der Konsumgesellschaft, wenn die Eltern nur Hartz IV beziehen? Zu diesen Fragen hat Theatermacher Jean-François Drozak ein Stück mit Schülern erarbeitet, das jetzt uraufgeführt wurde. Es soll als langfristiges Projekt fortgeführt werden. Was kann man sich kaufen, wenn man am Monatsanfang 290 Euro zur Verfügung hat? Das ist der Regelsatz für ein Kind im Hartz-IV-Gesetz — und der Ausgangspunkt für das Stück „Pleitegeier“, das der umtriebige Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge Jean-François Drozak geschrieben hat.

Angelegt ist es als Klassenprojekt, bei dem jeweils Jugendliche von zwei Schulen beziehungsweise Schularten gemeinsam innerhalb einer Woche elf Szenen erarbeiten.
„Das Stück wird moderiert, wir halten sozusagen die Handlung immer wieder an und fragen das Publikum, ob das Mädchen sich zum Beispiel die teuren Markensneaker für 80 Euro oder lieber die billigere Version für 20 Euro kaufen soll. Entsprechend dem Publikumsvotum spielen wir weiter“, erläutert Drozak.

Den ganzen Beitrag lesen »

+ Kinderarmut- Der PleitegeierDie Agentur für KulturdesignGalerie
Fotogalerie – Pleitegeier

25. November 2017

Pleitegeier_Web_230x130px

Den ganzen Beitrag lesen »

& Pressespiegel+ Fluchterfahrung- Fremde werden FreundeKunstdünger
Integration im Wohnzimmer – SZ

15. November 2017

WohnzimmerDie Jugendlichen des Projekts “Wertewapperl” treten auf der Straße und bei einer Familie auf

Lautstark und enthusiastisch stürmen die Jugendlichen das Wohnzimmer der Familie Sauerbrey. Sie haben eine große Leinwand mitgebracht, auf der ihr Logo – das “Wertewapperl” – prangt. Auch mit dabei: drei Trommeln, die sofort von den Jugendlichen in Beschlag genommen werden. Genauso wie das Wohnzimmer der Sauerbreys. In kürzester Zeit haben es sich alle auf dem Sofa oder dem Boden bequem gemacht und unterhalten sich wie selbstverständlich mit allen Anwesenden. Neben der Familie des Hauses sind noch Jörn Bülck, Schulleiter der Seerosenschule in Poing, sowie Jugendbeauftragter und Gemeinderat Omid Atai und natürlich Jean-Francois Drozak, der die Jugendlichen bei dem Projekt unterstützt hat, gekommen. Es werden jedoch schnell noch mehr: Die Nachbarn – durch den Krach neugierig geworden – werden kurzerhand ebenfalls zur Vorführung in der guten Stube eingeladen.

Den ganzen Beitrag lesen »

& Der Barfreitag& PressespiegelNordkurve - Aktuell
Gemeinsam statt nur in die eigene Tasche wirtschaften – NZ

10. November 2017

18010588_1321937337841408_2339004275754466946_nTeilen ist in. Ob Autos, Kleidung oder Bohrmaschinen – für viele Dinge des täglichen Gebrauchs gibt es heutzutage Tausch- und Mietbörsen. Claudia Myslinski hat diese „Solidarische Ökonomie“ in ihrer Bachelorarbeit untersucht. Am Freitag diskutiert die Nürnberger Studentin mit allen Interessierten in der NZ-Kiezredaktion über ihre Ergebnisse.

NZ: Frau Myslinski, was ist „Solidarische Ökonomie“?

Claudia Myslinski: Das ist eine alternative Form des Wirtschaftens. Dabei geht es an erster Stelle um menschliche Bedürfnisse wie Selbstorganisation, freiwillige Kooperation und gegenseitige Unterstützung. Das ist ein Trend, der in Folge der Finanzkrise und der Griechenlandkrise entstanden ist, als die Menschen gemerkt haben, dass es so nicht weiter geht. Sie haben angefangen, Kleidertauschpartys zu organisieren, Carsharing und so weiter, um Ressourcen neu zu verteilen.

NZ: Was ist das Ziel Ihrer Forschung?

Myslinski: Es soll ein Glossar mit 20 bis 30 Begriffen für die Menschen der Stadt Nürnberg entstehen, damit alle eine gemeinsame Sprache finden, um über volkswirtschaftliche Begriffe und speziell über die Solidarische Ökonomie sprechen zu können. Was ist eigentlich Kooperation? Was ist Transparenz? Daran arbeiten wir am Institut für Wirtschaftswissenschaft der Uni Erlangen- Nürnberg,
zusammen mit dem Kulturförderverein Nordkurve und „Bluepingu“, einer Initiative für nachhaltigen Konsum.

Den ganzen Beitrag lesen »

- Das Wohnzimmer Zur MitteNordkurve - Aktuell
Das Wohnzimmer Zur Mitte – Ein Pilotprojekt

7. November 2017

Das Wohzimmer zur Mitte

Ein ehemaliges Wohnzimmer im Stadtteil Johannis wird zum Kulturlabor, das den Lebensort Wohnzimmer erforscht, abstrahiert, dekonstruiert und dessen Grenzen auslotet.

Von hier aus ermutigen wir Nürnberger Bürger ihr Wohnzimmer zu öffnen. Sensibel. In Absprache mit Mietern und Nachbarn wird Privatraum öffentlich, zeitlich begrenzte Begegnungsstätte und Bühnenort. Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen kommen zusammen, in die Mitte, ins Gespräch. Die Distanz zwischen dem Künstler und seinem Publikum wird minimalisiert.  Die sie trennende Rolle des Veranstalters wird durch das Private aufgeweicht bis aufgelöst.

Das „Bürgerrecht Kultur“ gehört zum Selbstverständnis unserer Stadt. Eine kulturpolitische Errungenschaft Nürnbergs ist ihre vielfältige soziokulturelle Landschaft. Unsere Stadt subventioniert Kultureinrichtungen und hat zahlreiche Förderer. Doch was wäre, wenn wir ALLE nach unseren Möglichkeiten Kultur fördern würden? Die theoretische und in der Praxis erprobte „Vorarbeit“ von Hr. Dr. Hermann Glaser darf in unsere Wohnzimmer ankommen. Aus unserer Sicht sollte diese Botschaft  in die  Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas einfließen.  Heute erproben wir mit dem Pilotprojekt „Das Wohnzimmer Zur Mitte“  eine weiterführende Idee für Morgen:

500 Nürnberger Haushalte öffnen ihr Wohnzimmer für eine kulturelle Veranstaltung und beweisen damit, dass das „Bürgerrecht Kultur zu unserer gelebten Alltagskultur geworden ist.

& Pressespiegel+ Druckerschwärze+ ImmigrationDie Agentur für Kulturdesign
Schwerpunkt Nachhaltigkeit – Ein Radiomagazin

2. November 2017

logokurzNachhaltigkeit: Was müssen wir heute tun, damit das Leben morgen noch lebenswert ist?

Klimawandel, Hungersnöte, verheerende Überschwemmungen,Giftmüll-Skandale:In jüngster Zeit häufen sich derartige Katastrophenmeldungen.Ist die Erde auch in 100 Jahren noch ein grüner Planet? Welche Welt vererben wir unseren Kindern? Können auch unsere Enkel und Urenkel so leben wie wir? Wie können wir unseren Rohstoffverbrauch senken? Diesen und anderen Fragen sind die Reporter und Reporterinnen der Evangelischen Oberschule Lunzenau in Sachsen in einer fünftägigen Projektwoche zum Thema Nachhaltigkeit nachgegangen.

& Pressespiegel+ Druckerschwärze+ ImmigrationDie Agentur für Kulturdesign
Druckerschwärze in Lunzenau – Die vorgestellten Talkgäste

29. Oktober 2017

logokurzSoziale Landwirtschaft: Miteinander für eine bessere Welt

Marika Krüger lebt auf dem Hof “Artenreich” in Niedergräfenhain nahe Geithain. Die frühere Sozialarbeiterin zog vor vier Jahren von Thüringen nach Sachsen, um hier ihren Traum von sozialer Landwirtschaft zu verwirklichen. Darunter versteht sie, auf ihrem Hof Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen sowie straffällige, lernschwache Jugendliche, Drogensüchtige, Langzeitarbeitslose und Senioren einzubeziehen. Sie plant auch eine Kooperation mit Kindertagesstätten und Schulen.

“Global denken – regional handeln”: Wie die Agenda 21 in der Region Chemnitz umgesetzt wird

Bernhard Hermann ist selbstständiger Wasserbauingeneur. Ehrenamtlich sorgt er für eine bessere Qualität der Gewässer in der Region. So organisierte er den Bau einer Fischtreppe und einer Klein-Wasserkraftanlage bei Lunzenau. Seit 2014 ist er als Stadtrat auch politisch aktiv. Seine Kritik: “Wir leben in einer Hier-und-Jetzt-Demokratie anstelle an übermorgen zu denken. Diejenigen, die wirklich betroffen sind von unseren heutigen Handlungen, müssen aber auch eine Stimme erhalten.”

Den ganzen Beitrag lesen »

& Pressespiegel+ Fachkräftemangel- Die BerufsberatungsgalaAudioDie Agentur für Kulturdesign
Herzwerker in Miltenberg – BR

27. Oktober 2017

indexWarum Eltern so wenig bei der Beratungswahl einbezogen werden? Wir verstehen es nicht! Der neue Trailer zu den Berufsberatungsgalas von Herzwerker beweist, dass eine Berufsberatung auch anders aussehen kann. Viele Unternehmen befürchten, dass in den nächsten Jahren immer weniger Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt für sie zur Verfügung stehen werden. Aus diesem Grund bemühen sich viele Branchen vermehrt um Auszubildende. Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung findet neue Wege intelligenter Berufsberatung für soziale Fachberufe. Und sucht mitwirkende Realschulen in Bayern!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.